Discussion:
SSDs noch so teuer
(zu alt für eine Antwort)
Alfred Molon
2017-05-27 07:21:44 UTC
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Zumindest was die größeren Kapazitäten betrifft. 2TB für 600€, 4TB
kosten 1300€. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob die SSDs kurzfristig
die HDDs verdrängen würden, aber dem ist wohl nicht so. Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
--
Alfred Molon
http://www.molon.de - Photos of Asia, Africa and Europe
Marcel Mueller
2017-05-27 08:28:41 UTC
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Post by Alfred Molon
Zumindest was die größeren Kapazitäten betrifft. 2TB für 600€, 4TB
kosten 1300€. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob die SSDs kurzfristig
die HDDs verdrängen würden, aber dem ist wohl nicht so. Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
Ich kann bestätigen, dass die Speicherpreise derzeit schon länger
relativ stabil sind, was i.a. als hoch wahrgenommen wird, weil man
eigentlich gewohnt ist, dass es alle 2 Jahre die Hälfte kostet.
Allerdings glaube ich nicht, dass das das Ende von dem Trend ist, die
Platten zu verdrängen. Das ist nur eine Verschnaufpause. Der aufmerksame
Beobachter hat sicherlich bemerkt, dass auch die Festplattenpreise
stagnieren.

Ich meine, die Frage ist doch, was mir eine 8TB Platte bringt, die
alleine für ein Backup 24 Stunden braucht und in der Zeit faktisch
blockiert ist? Wenn man nicht gerade ein reines Partitions-Image zieht,
sind das durchaus realistische Dimensionen für ein Vollbackup. Da
bleiben nur mehr eine Hand voll Anwendungsfälle übrig. Aus Sicht des
privathaushalts eigentlich nur das (relativ statische) Filmarchiv, wo
ein monatliches Backup oder Verify ausreicht, oder vielleicht der
Temp-Storage für Videoschnitt, so man das denn macht und die SMR-Platten
dafür nicht zu lahm sind.

Kurzum, ich kaufe seit fast 10 Jahren nur noch SSDs und räume dafür
lieber öfter mal unsere Daten auf oder dedupliziere sie. Übrig
bleibende, zu klein gewordene SSDs kann man ferner hervorragend in alten
Notebooks recyceln.


Marcel
Alfred Molon
2017-05-27 08:44:33 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Ich meine, die Frage ist doch, was mir eine 8TB Platte bringt, die
alleine für ein Backup 24 Stunden braucht und in der Zeit faktisch
blockiert ist? Wenn man nicht gerade ein reines Partitions-Image zieht,
sind das durchaus realistische Dimensionen für ein Vollbackup. Da
bleiben nur mehr eine Hand voll Anwendungsfälle übrig. Aus Sicht des
privathaushalts eigentlich nur das (relativ statische) Filmarchiv, wo
ein monatliches Backup oder Verify ausreicht, oder vielleicht der
Temp-Storage für Videoschnitt, so man das denn macht und die SMR-Platten
dafür nicht zu lahm sind.
Kurzum, ich kaufe seit fast 10 Jahren nur noch SSDs und räume dafür
lieber öfter mal unsere Daten auf oder dedupliziere sie. Übrig
bleibende, zu klein gewordene SSDs kann man ferner hervorragend in alten
Notebooks recyceln.
Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse. 256GB können völlig
ausreichend sein, andere brauchen 2TB oder 4TB oder sogar noch mehr.

Man hört relativ oft Meldungen von neuer Riesenfabriken, Durchbrüchen
bei der SSD-Technologie, aber seit einiger Zeit tut sich bei den Preisen
so gut wie nichts. Vielleicht dauert es noch einige Jahre bis die Preise
großer SSDs signifikant sinken. Aber im Moment sind große Platten nur
als HDD erschwinglich.
--
Alfred Molon
http://www.molon.de - Photos of Asia, Africa and Europe
Ralph Aichinger
2017-05-27 09:11:38 UTC
Permalink
Post by Alfred Molon
Man hört relativ oft Meldungen von neuer Riesenfabriken, Durchbrüchen
bei der SSD-Technologie, aber seit einiger Zeit tut sich bei den Preisen
so gut wie nichts. Vielleicht dauert es noch einige Jahre bis die Preise
großer SSDs signifikant sinken. Aber im Moment sind große Platten nur
als HDD erschwinglich.
Ein Großteil der SSD-Chips wandert wohl nicht in SSDs sondern in
Handys, und da werden die Speicherkapazitäten nur langsam größer.
128GB ist in einem Handy schon recht viel. Bei Handys hat man halt
die Strategie, daß größere Mengen in der Cloud abgedeckt werden,
wo sie natürlich einstweilen auch großteils auf drehenden Festplatten
liegen.

/ralph
Marcel Mueller
2017-05-27 10:04:30 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Ein Großteil der SSD-Chips wandert wohl nicht in SSDs sondern in
Handys, und da werden die Speicherkapazitäten nur langsam größer.
128GB ist in einem Handy schon recht viel. Bei Handys hat man halt
die Strategie, daß größere Mengen in der Cloud abgedeckt werden,
wo sie natürlich einstweilen auch großteils auf drehenden Festplatten
liegen.
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig.

Bei uns in der Firma hat man kürzlich ein All-Flash Array mit AFAIR 50TB
angeschafft, obwohl man die Geschwindigkeit gar nicht braucht.
Die Begründung ist ganz einfach:
- Auf Flash ist die Fragmentierung egal.
- Wenn die Fragmentierung egal ist, kann man die Inhalte deduplizieren.
- Wenn man die Inhalte dedupliziert, passen auf einmal viel mehr als
50TB auf das Array. Man hat also faktisch mehr Nutzkapazität.
Da wir viel mit Windows-VMs arbeiten (hunderte), die schon mal
wesentliche Systemdaten häufig gemeinsam haben, lohnt sich das durchaus.
Userdaten weisen oft auch hohe Redundanzen auf, weil User X die Datei an
ein Dutzend andere schickt, welche sie dann irgendwo auf ihrem Storage
ablegen.
In Summe hat eine Vorabanalyse der Daten ein Deduplizierungspotential
von Faktor 5 ergeben. Selbst bei konservativer Kalkulation habe wir aus
Anwendungssicht immer noch ein 150TB Storage Array bekommen.
Man hat das Flash-Array also gekauft, weil es /billiger/ ist.


Marcel
Ralph Aichinger
2017-05-27 11:42:50 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig.
Bei uns in der Firma hat man kürzlich ein All-Flash Array mit AFAIR 50TB
angeschafft, obwohl man die Geschwindigkeit gar nicht braucht.
- Auf Flash ist die Fragmentierung egal.
- Wenn die Fragmentierung egal ist, kann man die Inhalte deduplizieren.
- Wenn man die Inhalte dedupliziert, passen auf einmal viel mehr als
Ich vermute, daß das auf die öffentlichen Clouds von Google,
Amazon und Apple so nicht zutrifft, weil nicht soviele
duplizierte Files vorhanden sind.

/ralph
Marcel Mueller
2017-05-27 15:20:31 UTC
Permalink
Post by Ralph Aichinger
Post by Marcel Mueller
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig.
Bei uns in der Firma hat man kürzlich ein All-Flash Array mit AFAIR 50TB
angeschafft, obwohl man die Geschwindigkeit gar nicht braucht.
- Auf Flash ist die Fragmentierung egal.
- Wenn die Fragmentierung egal ist, kann man die Inhalte deduplizieren.
- Wenn man die Inhalte dedupliziert, passen auf einmal viel mehr als
Ich vermute, daß das auf die öffentlichen Clouds von Google,
Amazon und Apple so nicht zutrifft, weil nicht soviele
duplizierte Files vorhanden sind.
Glaubst Du allen ernstes, dass die jeder die gerippten Filme selber
encoded hat? ;-)

Ich hätte jetzt gesagt, eher im Gegenteil. Je größer der Pool ist, in
dem man nach Doubletten suchen kann, desto besser geht es.

Wir haben bei uns auch seit Jahren eine Datenbank-Anwendung mit
In-Memory-Kern - incl. Deduplizierung, vesrsteht sich. Da ist das
Wachstum des Speicherbedarfs definitiv Unterproportional. Also wenn die
in den Speicher geladene Datenmenge um einen Faktor X wächst, dann
wächst der Speicherbedarf um einen Faktor deutlich kleiner X. Und ich
spreche jetzt vom /relativen/ Wachstum, nicht vom absoluten. Also 5 GB
Daten brauchen vielleicht 1 GB im Speicher, 10 GB brauchen dann 1,5 GB
und 20 GB brauchen dann 2 GB RAM oder so. (Nagelt mich jetzt nicht auf
die exakten Zahlen fest, aber so ungefähr kommt es hin.)


Marcel
Martin Gerdes
2017-05-27 10:00:11 UTC
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Post by Alfred Molon
Ich meine, die Frage ist doch, was mir eine 8TB Platte bringt ...
Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse. 256GB können völlig
ausreichend sein, andere brauchen 2TB oder 4TB oder sogar noch mehr.
Aber im Moment sind große Platten nur als HDD erschwinglich.
Was heißt schon "erschwinglich"? Ich erinnere mich noch sehr gut an
Zeiten, in denen eine Festplatte mit 120 MB (Megabyte) Speicherkapazität
1000 DM kostete. Und die Leute haben das damals "erschwungen".
Shinji Ikari
2017-05-27 10:33:27 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Alfred Molon
Man hört relativ oft Meldungen von neuer Riesenfabriken, Durchbrüchen
bei der SSD-Technologie, aber seit einiger Zeit tut sich bei den Preisen
so gut wie nichts.
Weil diese Sachen finanziert werden muessen und man aktuell weniegr an
billigen SSD mit riesigen Kapazitaeten mit Hochdruck forscht, sondern
man es mit anderen Technologien versucht,d ie dadurch recht teuer
sind.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Intel-bringt-SSD-mit-3D-Xpoint-statt-NAND-Flash-3658172.html
Da sind dann eher recht kleine Kapazitaeten (bezogen auf die von Dir
erwaehnten 2-4TB) aber dafuer hoehere Gecshwindigkeiten gewuenscht.
Mir wuerde 2,5" kompatibles Format mit Standard SATA-3 (6G) oder
SAS12G vollkommen reichen. Aber man will ja ueber PCIe, M2 etc.. viel
weiter hinaus und opfert dabei auch die Kompatibilitaet zu den
aelteren Techniken.
Das macht es eben nicht unbedingt 'billig'.
Post by Alfred Molon
Aber im Moment sind große Platten nur
als HDD erschwinglich.
Im Moment sind grosse Kapazitaeten als HDD erheblich guenstiger als in
Form einer SSD. So wie es eigentlich schon immer war. Ja.
Ralph Aichinger
2017-05-27 09:08:35 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Ich meine, die Frage ist doch, was mir eine 8TB Platte bringt, die
alleine für ein Backup 24 Stunden braucht und in der Zeit faktisch
blockiert ist? Wenn man nicht gerade ein reines Partitions-Image zieht,
sind das durchaus realistische Dimensionen für ein Vollbackup. Da
bleiben nur mehr eine Hand voll Anwendungsfälle übrig. Aus Sicht des
privathaushalts eigentlich nur das (relativ statische) Filmarchiv, wo
ein monatliches Backup oder Verify ausreicht, oder vielleicht der
Temp-Storage für Videoschnitt, so man das denn macht und die SMR-Platten
dafür nicht zu lahm sind.
So eine Platte gehört sinnvollerweise an ein NAS oder eine andere
Appliance (wie Apple TimeCapsule) und ist besonders attraktiv dafür,
das jeweils zweite Backup (zu einem agileren, aktuelleren) möglichst
off-site zu haben (z.B. rsync übers Netz in der Nacht zu einem
Freund).
Post by Marcel Mueller
Kurzum, ich kaufe seit fast 10 Jahren nur noch SSDs und räume dafür
lieber öfter mal unsere Daten auf oder dedupliziere sie. Übrig
bleibende, zu klein gewordene SSDs kann man ferner hervorragend in alten
Notebooks recyceln.
Glücklich der, der es schafft, Daten aufzuräumen. Ich schaff das
nicht, bzw. es ist mir zuviel Zeit.

/ralph
Marcel Mueller
2017-05-27 09:53:48 UTC
Permalink
On 27.05.17 11.08, Ralph Aichinger wrote:
[8TB SMR Platte]
Post by Ralph Aichinger
So eine Platte gehört sinnvollerweise an ein NAS oder eine andere
Appliance (wie Apple TimeCapsule) und ist besonders attraktiv dafür,
das jeweils zweite Backup (zu einem agileren, aktuelleren) möglichst
off-site zu haben (z.B. rsync übers Netz in der Nacht zu einem
Freund).
Ich weiß jetzt nicht, wie das das Problem lösen sollte.
Mal ganz davon abgesehen, dass ein Backup über's Netz zu einem Freund
selbst bei einem fetten Upstream vom 20 MBit eher zwei Monate lang
dauert, und nicht einen Tag.

Und selbst im NAS habe ich immer noch die Schwierigkeit, dass ich nur
weiß, ob die Daten noch auf der Platte sind, wenn ich sie vollständig
/lese/. Auf das Backupmedium schreiben ist nicht unbedingt erforderlich,
wenn ich z.B. durch Prüfsummen feststelle, dass sich nichts geändert
hat. Aber das Lesen ist essentiell.
Normalerweise würde ein gelegentliches Vollbackup den Job locker
erfüllen, aber wenn man immer nur mit rsync abzieht, kann es durchaus
sein, dass die Originaldaten (ebenso wie das Backup) schon seit Jahren
latente Lesefehler enthalten, die man aber erst merkt, wenn die Daten
tatsächlich benötigt werden. Und Zeitfenster von ganzen Tagen für Verify
oder Backup finde ich selbst für den Privatgebrauch nahezu unpraktikabel.
Post by Ralph Aichinger
Post by Marcel Mueller
Kurzum, ich kaufe seit fast 10 Jahren nur noch SSDs und räume dafür
lieber öfter mal unsere Daten auf oder dedupliziere sie. Übrig
bleibende, zu klein gewordene SSDs kann man ferner hervorragend in alten
Notebooks recyceln.
Glücklich der, der es schafft, Daten aufzuräumen. Ich schaff das
nicht, bzw. es ist mir zuviel Zeit.
Naja, ganz so viel Mühe gebe ich mir nun auch wieder nicht.


Marcel
Shinji Ikari
2017-05-27 10:36:11 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ralph Aichinger
Glücklich der, der es schafft, Daten aufzuräumen. Ich schaff das
nicht, bzw. es ist mir zuviel Zeit.
Ich nutze zum Suchen identischer Dateien CloneSpy.
Dadurch habe ich in Summe ueber Jahre schon mehrere TB an doppelten
Dateien automatisiert gefunden und konnte mich bei der Sortierung (und
ggf. automatischen Bereinigung) dann darauf konzentrieren.
Marcel Mueller
2017-05-27 12:07:12 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Guten Tag
Post by Ralph Aichinger
Glücklich der, der es schafft, Daten aufzuräumen. Ich schaff das
nicht, bzw. es ist mir zuviel Zeit.
Ich nutze zum Suchen identischer Dateien CloneSpy.
Ich kenne nur den Klassiker fdupes.
Post by Shinji Ikari
Dadurch habe ich in Summe ueber Jahre schon mehrere TB an doppelten
Dateien automatisiert gefunden und konnte mich bei der Sortierung (und
ggf. automatischen Bereinigung) dann darauf konzentrieren.
Das Dumme ist, das nur ganz wenige Dateisysteme die automatische
Bereinigung bisher sauber können, weil man dazu Reflinks braucht.
So habe ich mit z.B. schon mal einen ganzen Satz Subversion
Arbeitskopien zerschossen, weil die Schattenkopien zum ermitteln der
Unterschiede durch Hardlinks ersetzt wurden. Anschließend wurden
Änderungen natürlich nicht mehr erkannt.


Marcel
Thomas Einzel
2017-05-27 10:10:01 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Alfred Molon
Zumindest was die größeren Kapazitäten betrifft. 2TB für 600€, 4TB
kosten 1300€. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob die SSDs kurzfristig
die HDDs verdrängen würden, aber dem ist wohl nicht so. Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
Ich kann bestätigen, dass die Speicherpreise derzeit schon länger
relativ stabil sind, was i.a. als hoch wahrgenommen wird, weil man
eigentlich gewohnt ist, dass es alle 2 Jahre die Hälfte kostet.
Ich kann nur über SATA 2,5" SSDs sprechen: Vor allem etwas kleinere SSDs
<480GB sind im Vergleich zu vor einem Jahr teurer geworden. Ich habe
2016 bei etlichen Familienrechnern von HDD auf SSD getauscht, für das
Geld bekommt man seit Monaten keine SSDs in der Größe mehr. Ab 480GB ist
es nicht ganz so deutlich, der GB Preis für ca. 1TB SSDs sind aktuell zu
ziemlich am kleinsten (ja, in der Liste bei ähnlichen GB Preisen z.B.
auch 480GB und 2TB)
https://geizhals.de/?cat=hdssd&xf=4832_1~4836_2&asuch=&bpmax=&v=e&hloc=de&plz=&dist=&mail=&fcols=252&bl1_id=300&sort=r#gh_filterbox
...
Post by Marcel Mueller
Ich meine, die Frage ist doch, was mir eine 8TB Platte bringt, die
alleine für ein Backup 24 Stunden braucht und in der Zeit faktisch
blockiert ist?
Die größten HDDs, die ich im Moment nutze sind 4TB groß, da dauert ein
rsync Backup keine 12h, sondern eher 1...2h. Das einmalige, initiale
Backup dauert länger, der Betrieb des NAS geht trotzdem weiter. Solche
großen Platten baue ich in keinen Client ein, da gibt für mich keinen
Anwendungsfall. Klar, bei jedem anders möglich.
...
Post by Marcel Mueller
Kurzum, ich kaufe seit fast 10 Jahren nur noch SSDs und räume dafür
lieber öfter mal unsere Daten auf oder dedupliziere sie. Übrig
bleibende, zu klein gewordene SSDs kann man ferner hervorragend in alten
Notebooks recyceln.
Irgend wohin sollte (für mich: muss) man auch die Datensicherungen der
SSDs hin sichern, 4 oder 8TB HDDs mehrfach redundant sind dafür IMO
keine schlechte Idee, wenn man auf diese Datenmengen kommt.
--
Thomas
Marcel Mueller
2017-05-27 10:26:19 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Ich kann nur über SATA 2,5" SSDs sprechen: Vor allem etwas kleinere SSDs
<480GB sind im Vergleich zu vor einem Jahr teurer geworden. Ich habe
2016 bei etlichen Familienrechnern von HDD auf SSD getauscht, für das
Geld bekommt man seit Monaten keine SSDs in der Größe mehr.
Ja, ist mir auch aufgefallen.
Dürfte mit Eurokurs und Nachfrage zu tun haben.
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Ich meine, die Frage ist doch, was mir eine 8TB Platte bringt, die
alleine für ein Backup 24 Stunden braucht und in der Zeit faktisch
blockiert ist?
Die größten HDDs, die ich im Moment nutze sind 4TB groß, da dauert ein
rsync Backup keine 12h, sondern eher 1...2h.
Wenn Du immer nur das machst, weißt Du aber nicht, ob die Daten
überhaupt noch auf der Platte drauf sind. rsync geht ja standardmäßig
von 100% Zuverlässigkeit aus, und synchronisiert im Prinzip nur die
Metadaten und die Änderungen. Wenn da die ersten Sektoren mit
nichtkorrigierbaren Fehlern sterben, kann das jahrelang unbemerkt
bleiben. Das gilt für Original und Backup gleichermaßen. Und machen wir
uns nichts vor - das ist heutzutage die häufigste Fehlerursache bei
Consumer-Platten.
Post by Thomas Einzel
Das einmalige, initiale
Backup dauert länger, der Betrieb des NAS geht trotzdem weiter.
Ja, aber mit stark angezogener Handbremse.
Mein Laptop ist zum Beispiel praktisch unbenutzbar, wenn irgendein
Programm meint, auf der Platte herumrödeln zu müssen. Die Raktionszeiten
auf Benutzerinteraktionen liegen dann irgendwo bei 5 Sekunden aufwärts.
Windows-Update oder Virenscanner oder, wenn Windows mal wieder beim
Suspend to Disk den RAM-Cache für die Platte gelöscht hat, schaffen das
gleichermaßen.
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Kurzum, ich kaufe seit fast 10 Jahren nur noch SSDs und räume dafür
lieber öfter mal unsere Daten auf oder dedupliziere sie. Übrig
bleibende, zu klein gewordene SSDs kann man ferner hervorragend in
alten Notebooks recyceln.
Irgend wohin sollte (für mich: muss) man auch die Datensicherungen der
SSDs hin sichern, 4 oder 8TB HDDs mehrfach redundant sind dafür IMO
keine schlechte Idee, wenn man auf diese Datenmengen kommt.
Achso, Backup. Nein, dafür habe ich eine Ultrium-Library mit
Wechsel-Roboter. Die Dinger bekommt man mittlerweile
hinterhegeschmissen, z.T. billiger als eine externe HDD - Aua, wieder eine!

Für Backups hat man aber auch das Problem, dass man die Daten regelmäßig
prüfen muss. Allerdings kann man eine Backupplatte im privaten Gebrauch
durchaus mal einen Tag für's Scrubbing entbehren.


Marcel
Thomas Einzel
2017-05-27 13:23:01 UTC
Permalink
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Die größten HDDs, die ich im Moment nutze sind 4TB groß, da dauert ein
rsync Backup keine 12h, sondern eher 1...2h.
Wenn Du immer nur das machst, weißt Du aber nicht, ob die Daten
überhaupt noch auf der Platte drauf sind.
Ja, man könnte auf einem weiteren Backupset einmal aller x Wochen über
Nacht eine Kopie ziehen, bei mehreren Backupsets im x TB Bereich geht
das etwas zu lasten der Haushaltskasse. Aber du hast recht.

Fotos sichere ich auf einem unabhängigen, gesonderten fortschreibenden
Backupset (DVD Archival) und die Imagebackupketten werden inkl. der
jeweiligen Vollbackups in der Regel im 1 bis 2 Monatszyklus neu
erstellt. Die Backups von dieser Platte werden mit rsync 2x extern
gesichert.
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Das einmalige, initiale
Backup dauert länger, der Betrieb des NAS geht trotzdem weiter.
Ja, aber mit stark angezogener Handbremse.
Ich habe ja nur so ein kleines Heim-NAS mit SoC (QNAP TS-221), aber das
wird beim Sichern via eSATA nicht spürbar langsamer.
Post by Marcel Mueller
Mein Laptop ist zum Beispiel praktisch unbenutzbar, wenn irgendein
Programm meint, auf der Platte herumrödeln zu müssen.
Mind. Dualcore und eine SSD drin?
Post by Marcel Mueller
Die Raktionszeiten
auf Benutzerinteraktionen liegen dann irgendwo bei 5 Sekunden aufwärts.
Der Laptop an dem ich gerade sitze, macht im Hintergrund gerade ein
Vollbackup via WLAN, ich kann trotzdem noch recht gut damit arbeiten.
Win 10x64pro, SSD, 4GB RAM und ein steinalter Core2duo. Also alles
andere als neu.
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Irgend wohin sollte (für mich: muss) man auch die Datensicherungen der
SSDs hin sichern, 4 oder 8TB HDDs mehrfach redundant sind dafür IMO
keine schlechte Idee, wenn man auf diese Datenmengen kommt.
Achso, Backup. Nein, dafür habe ich eine Ultrium-Library mit
Wechsel-Roboter. Die Dinger bekommt man mittlerweile
hinterhegeschmissen, z.T. billiger als eine externe HDD - Aua, wieder eine!
Historisch gesehen wollte ich schon mehrere mal mit Bändern zur
Sicherung anfangen und war jedes mal froh es nicht getan zu haben, ich
hätte da schon viel wieder wegwerfen müssen. HDDs haben sich für
meine/unsere privaten Belange als guter Kompromiss heraus gestellt,
davor auf DVD-RAM (war mir nicht sicher genug), davor auf MO-DISK (zu
klein geworden und größeres privat fast unbezahlbar).
Post by Marcel Mueller
Für Backups hat man aber auch das Problem, dass man die Daten regelmäßig
prüfen muss. Allerdings kann man eine Backupplatte im privaten Gebrauch
durchaus mal einen Tag für's Scrubbing entbehren.
Kopieren ins Nulldevice sollte doch für einen Lesetest auch langen?
--
Thomas
Marcel Mueller
2017-05-27 15:58:53 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Ja, man könnte auf einem weiteren Backupset einmal aller x Wochen über
Nacht eine Kopie ziehen, bei mehreren Backupsets im x TB Bereich geht
das etwas zu lasten der Haushaltskasse. Aber du hast recht.
Eigentlich reicht eine Lesekontrolle für den Zweck, auch als Scrubbing
bekannt. Das gibt der Platte auch die Chance, schlecht lesbare Sektoren
aufzufrischen oder umzulegen, bevor sie unlesbar verfallen sind.

Oder meintest Du ein /zweites/ Backup wäre angebracht. Dem würde ich
zustimmen. Vor allem wenn man berücksichtigt, das während des
Backupvorgangs selbst immer beide Instanzen der Daten gefährdet sind.
Post by Thomas Einzel
Ich habe ja nur so ein kleines Heim-NAS mit SoC (QNAP TS-221), aber das
wird beim Sichern via eSATA nicht spürbar langsamer.
Erstaunlich. Ich hätte erwartet, dass die Platten mit so viel IOPS dicht
sind, dass sie nur stark verzögert reagieren.
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Mein Laptop ist zum Beispiel praktisch unbenutzbar, wenn irgendein
Programm meint, auf der Platte herumrödeln zu müssen.
Mind. Dualcore und eine SSD drin?
Ja, nein, und das ist das Problem.
Einzelne Spindeln reagieren außerordentlich allergisch auf
konkurrierende Zugriffe. Nicht selten bricht dabei die Datenrate einen
Faktor 10 ein. Und das gilt halt auch für die Spindeln im NAS, auch wenn
die vielleicht 30% schneller sind, als eine dahergelaufene 2,5" Platte.
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Die Raktionszeiten auf Benutzerinteraktionen liegen dann irgendwo bei
5 Sekunden aufwärts.
Der Laptop an dem ich gerade sitze, macht im Hintergrund gerade ein
Vollbackup via WLAN, ich kann trotzdem noch recht gut damit arbeiten.
Da wäre bei mir aus anderen Gründen Schicht im Schacht. WLAN kann man
hier vergessen, wenn man mehr als ein paar Meter vom Access-Point
entfernt ist. Dicht besiedeltes Gebiet mit Dutzenden WLANs auf den
wenigen Kanälen. Je nach Tageszeit und Sternenkonstellation ist da
zuweilen schon bei 1MB/s netto Ende Gelände. Und da hier fast alles über
RDP läuft (virtuelle Desktops), wäre das ganz schön blöd. Da kommen dann
auch öfter mal die Key-Up-Messages verzögert an, und dann hat man beim
Tippen eine halbe Zeile mit einem Buchstaben voll. Besonders lästig,
wenn dabei auch noch die Verbindung komplett abbricht, weil dann wird
die Zeile auch noch sehr, sehr lang. (Irgendwie verbringen die meisten
WLAN Treiber mehr Zeit damit, die Datenrate zu wechseln als Daten zu
übertragen. Erstaunlicherweise korrelieren die Störungen nämlich nicht
nur mit Sprüngen der Datenrate nach unten, sondern auch nach oben.)
Post by Thomas Einzel
Win 10x64pro, SSD, 4GB RAM und ein steinalter Core2duo. Also alles
andere als neu.
CPU wird eh meistens überbewertet. Den Leuten sitzen wohl irgendwie
immer noch die P4-Intel-Bunnies im Gehirn, die angeblich das (damals
Modem) Internet schneller machten.
Was man wirklich an CPU für Desktops braucht, sehe ich an meinem
VM-Server, der üblicherweise 98% der Zeit auf der niedrigsten Taktstufe
verbringt (4 Cores, 4 VMs), also realistisch betrachtet bei unter 10% Last.

Aber SSD ist heutzutage Pflicht. Das Laptop ist halt nicht meins. Wenn
ich schreien würde, würde ich auch ein Neues bekommen. Das fällt sowieso
schon an allen Ecken und Enden auseinander. Nur gibt es bei uns z.Zt. so
komische Fujitsus. Die Elektronik bei denen ist eigentlich OK. Aber
Tastatur und Trackpad ist eine Zumutung. Da bleibe ich lieber noch ein
bisschen, bei dem alten Lenovo. Da ich sowohl beruflich als auch privat
fast ausschließlich mit Remote-VMs arbeite, ist mir die lahme Platte
meist egal.
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Achso, Backup. Nein, dafür habe ich eine Ultrium-Library mit
Wechsel-Roboter. Die Dinger bekommt man mittlerweile
hinterhegeschmissen, z.T. billiger als eine externe HDD - Aua, wieder eine!
Historisch gesehen wollte ich schon mehrere mal mit Bändern zur
Sicherung anfangen und war jedes mal froh es nicht getan zu haben, ich
hätte da schon viel wieder wegwerfen müssen.
Wegwerfen? Warum?
Post by Thomas Einzel
HDDs haben sich für
meine/unsere privaten Belange als guter Kompromiss heraus gestellt,
Ja das ist so. Im Besonderen, wenn man nur eine Backupinstanz hat, ist
das die mit Abstand einfachste Lösung.
Bei mehreren wendet sich das Blatt dann allmählich. Das geht bei Platten
dann doch ins Geld.
Post by Thomas Einzel
davor auf DVD-RAM (war mir nicht sicher genug), davor auf MO-DISK (zu
klein geworden und größeres privat fast unbezahlbar).
GigaMO habe ich auch noch herum liegen. Wirklich hart im nehmen, die
Dinger. 2GB ist aber heutzutage zu klein. Und gut 1,5MB/s beim Schreiben
ist auch kein Brüller.

DVD-RAM war aber eigentlich auch ziemlich sicher, zumindest die
Panasonic-Dinger mit der Hülle. Kein Vergleich mit DVD-RW, obwohl
prinzipiell dieselbe Technik.
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Für Backups hat man aber auch das Problem, dass man die Daten
regelmäßig prüfen muss. Allerdings kann man eine Backupplatte im
privaten Gebrauch durchaus mal einen Tag für's Scrubbing entbehren.
Kopieren ins Nulldevice sollte doch für einen Lesetest auch langen?
Ja, klar.
Besser ist natürlich, wenn man gegen die Prüfsummen des Backupprogramms
prüft. Aber meistens erkennen die Platten die Fehler schon zuverlässig
und liefern keine falschen Daten. Jedenfalls nicht bei Lesefehlern.
Anders sieht die Sache aus, wenn man defekte Cache-RAMs auf der Platte
oder sonst wo hat. Dagegen hilft der reine Lesetest natürlich nicht.


Marcel
Thomas Einzel
2017-05-27 20:58:29 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Ja, man könnte auf einem weiteren Backupset einmal aller x Wochen über
Nacht eine Kopie ziehen, bei mehreren Backupsets im x TB Bereich geht
das etwas zu lasten der Haushaltskasse. Aber du hast recht.
Eigentlich reicht eine Lesekontrolle für den Zweck, auch als Scrubbing
bekannt. Das gibt der Platte auch die Chance, schlecht lesbare Sektoren
aufzufrischen oder umzulegen, bevor sie unlesbar verfallen sind.
Oder meintest Du ein /zweites/ Backup wäre angebracht.
Unbedingt. Minimal 2 Backumsätze. Nur abwechselnd verwendet. 3 oder mehr
sind besser, aber 2 ist das Minimum.
Post by Marcel Mueller
Dem würde ich
zustimmen. Vor allem wenn man berücksichtigt, das während des
Backupvorgangs selbst immer beide Instanzen der Daten gefährdet sind.
Aus genau diesem Grund. Wer das mind. 1x in Live erlebt hat, weiß warum
man >1 Backupsatz bracht.
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Ich habe ja nur so ein kleines Heim-NAS mit SoC (QNAP TS-221), aber das
wird beim Sichern via eSATA nicht spürbar langsamer.
Erstaunlich. Ich hätte erwartet, dass die Platten mit so viel IOPS dicht
sind, dass sie nur stark verzögert reagieren.
Machen sie nicht, alle 3,5".
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Mein Laptop ist zum Beispiel praktisch unbenutzbar, wenn irgendein
Programm meint, auf der Platte herumrödeln zu müssen.
Mind. Dualcore und eine SSD drin?
Ja, nein, und das ist das Problem.
SSD. Verleiht Flügel... ;->
Post by Marcel Mueller
Einzelne Spindeln reagieren außerordentlich allergisch auf
konkurrierende Zugriffe. Nicht selten bricht dabei die Datenrate einen
Faktor 10 ein. Und das gilt halt auch für die Spindeln im NAS, auch wenn
die vielleicht 30% schneller sind, als eine dahergelaufene 2,5" Platte.
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Die Raktionszeiten auf Benutzerinteraktionen liegen dann irgendwo bei
5 Sekunden aufwärts.
Der Laptop an dem ich gerade sitze, macht im Hintergrund gerade ein
Vollbackup via WLAN, ich kann trotzdem noch recht gut damit arbeiten.
Da wäre bei mir aus anderen Gründen Schicht im Schacht. WLAN kann man
hier vergessen, wenn man mehr als ein paar Meter vom Access-Point
entfernt ist. Dicht besiedeltes Gebiet mit Dutzenden WLANs auf den
wenigen Kanälen.
Das Problem habe ich nicht, trotzdem haben 2 meiner APs 5GHz, das sollte
auch in extrem dicht besiedelten Gebieten helfen und wenn es der
Notebook nicth kann, kann man sich eben mit einem WLAN USB Stick behelfen.
Post by Marcel Mueller
Je nach Tageszeit und Sternenkonstellation ist da
zuweilen schon bei 1MB/s netto Ende Gelände.
Gütiger... da solltest du dringend etwas tun.
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Win 10x64pro, SSD, 4GB RAM und ein steinalter Core2duo. Also alles
andere als neu.
CPU wird eh meistens überbewertet. Den Leuten sitzen wohl irgendwie
immer noch die P4-Intel-Bunnies im Gehirn, die angeblich das (damals
Modem) Internet schneller machten.
Was man wirklich an CPU für Desktops braucht, sehe ich an meinem
VM-Server, der üblicherweise 98% der Zeit auf der niedrigsten Taktstufe
verbringt (4 Cores, 4 VMs), also realistisch betrachtet bei unter 10% Last.
AFAIK/IMO benötigt man für VMs vor allem im Host viel RAM.
Post by Marcel Mueller
Aber SSD ist heutzutage Pflicht. Das Laptop ist halt nicht meins. Wenn
ich schreien würde, würde ich auch ein Neues bekommen. ...
Wenn es unwichtig war, vergiß alles. Wenn wichtiger, schrei.
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Post by Marcel Mueller
Achso, Backup. Nein, dafür habe ich eine Ultrium-Library mit
Wechsel-Roboter. Die Dinger bekommt man mittlerweile
hinterhegeschmissen, z.T. billiger als eine externe HDD - Aua, wieder eine!
Historisch gesehen wollte ich schon mehrere mal mit Bändern zur
Sicherung anfangen und war jedes mal froh es nicht getan zu haben, ich
hätte da schon viel wieder wegwerfen müssen.
Wegwerfen? Warum?
DDS3 z.B.? Was soll ich damit 2017 sichern?

Wie viel müsst man *heute* für einen LTO Ultrium Wechsler für 8TB in 2
unabhängigen Sätzen bezahlen?

Und kann er in voraussichtlich 6 Jahren mit voraussichtlich 2x 32TB
umgehen - ohne manuelle Wechsel innerhalb eines Backupsatzes?
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
HDDs haben sich für
meine/unsere privaten Belange als guter Kompromiss heraus gestellt,
Ja das ist so. Im Besonderen, wenn man nur eine Backupinstanz hat, ist
das die mit Abstand einfachste Lösung.
Bei mehreren wendet sich das Blatt dann allmählich. Das geht bei Platten
dann doch ins Geld.
Der kleine Wechselroboter ist mit 2x 8TB billiger als 2x 8TB HDDs (PMR)?
Das wäre IMO überraschend, auch mit 3x 8TB.

Für außerhalb des privaten Bereiches, mit größeren Medienbibliotheken,
keine Frage, wie

Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
davor auf DVD-RAM (war mir nicht sicher genug), davor auf MO-DISK (zu
klein geworden und größeres privat fast unbezahlbar).
GigaMO habe ich auch noch herum liegen. Wirklich hart im nehmen, die
Dinger. 2GB ist aber heutzutage zu klein. Und gut 1,5MB/s beim Schreiben
ist auch kein Brüller.
War eben eine andere Generation, MO war "eine sichere Bank".
Post by Marcel Mueller
DVD-RAM war aber eigentlich auch ziemlich sicher, zumindest die
Panasonic-Dinger mit der Hülle.
Ich hatte nur die ohne Caddy. Nach zwar nur wenigen, aber mehreren
Medien mit Lesefehlern (Panasonic, Verbatim; mehrere Laufwerke) ist das
Vertrauen weg.
--
Thomas
Marcel Mueller
2017-05-28 06:40:58 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Dem würde ich zustimmen. Vor allem wenn man berücksichtigt, das
während des Backupvorgangs selbst immer beide Instanzen der Daten
gefährdet sind.
Aus genau diesem Grund. Wer das mind. 1x in Live erlebt hat, weiß warum
man >1 Backupsatz bracht.
Habe ich noch nicht geschafft, aber ich kenne durchaus Fälle, wo jemand
Dateien auf's Backupmedium kopieren wollte und während dessen Lesefehler
auf der Quelle auftraten. Blöd nur, wenn man ein Programm verwendet, was
immer erst die Zieldatei löscht, bevor es die neue Version hin kopiert. :-o
Post by Thomas Einzel
Da wäre bei mir aus anderen Gründen Schicht im Schacht. WLAN kann man
hier vergessen, wenn man mehr als ein paar Meter vom Access-Point
entfernt ist. Dicht besiedeltes Gebiet mit Dutzenden WLANs auf den
wenigen Kanälen.
Das Problem habe ich nicht, trotzdem haben 2 meiner APs 5GHz, das sollte
auch in extrem dicht besiedelten Gebieten helfen und wenn es der
5 GHz habe ich auch mal probiert. Eine tragende Wand oder eine Decke,
und die Übertragungsrate ist nahe null. Da braucht man faktisch in jedem
Zimmer einen Access-Point. Das ist ökonomisch kompletter Wahnsinn. Das
wären hier alleine rund 70€ Strom im Jahr, zzgl. Anschaffungskosten,
versteht sich.
Post by Thomas Einzel
Notebook nicth kann, kann man sich eben mit einem WLAN USB Stick behelfen.
Mit WLAN USB Sticks habe ich eigentlich eher schlechte Erfahrungen
gemacht. Zum einen ist das mechanisch so eine Sache, zum anderen ist das
Zeug gefühlt der allerletzte Plunder.
Post by Thomas Einzel
Je nach Tageszeit und Sternenkonstellation ist da zuweilen schon bei
1MB/s netto Ende Gelände.
Gütiger... da solltest du dringend etwas tun.
Haus verkaufen, oder was?
Vor einer Weile hatte ich im Wohnzimmer 34 WLANs im 2,4 GHz Band.
Also ein SDTV Stream läuft oft, aber nicht immer störungsfrei. HDTV ist
Glückssache.
Post by Thomas Einzel
AFAIK/IMO benötigt man für VMs vor allem im Host viel RAM.
Ja, aber selbst das geht, wenn man die VMs nicht gar so sinnlos
großzügig ausstattet, wie es heutzutage bei Rechnern Usus ist.
Beispielsweise brauchen 32 Bit VMs durchaus mal 20-30% weniger RAM als
ihre 64 Bit Pendants. Dann muss der Plattencache in Zeiten von SSDs auch
nicht mehr so großzügig sein. Allen voran sollte man Double-Buffering
bei cirtuellen Disks, also einmal in der VM und einmal auf dem Host
vermeiden. Der Host-Cache sollte hierfür deaktiviert werden.
Post by Thomas Einzel
Post by Thomas Einzel
Historisch gesehen wollte ich schon mehrere mal mit Bändern zur
Sicherung anfangen und war jedes mal froh es nicht getan zu haben, ich
hätte da schon viel wieder wegwerfen müssen.
Wegwerfen? Warum?
DDS3 z.B.? Was soll ich damit 2017 sichern?
Ach so. Nein, DDS ist Spielzeug. Die Laufwerke mit den
"Videorecorder-Köpfen" zerstören sich ja quasi selbst. Bänder dito. Und
dann noch die erbärmliche Geschwindigkeit.

Ich hole mir immer nur ausgedientes, bekanntermaßen gusseisernes
Profizeug aus Rechenzentren. Und das war seit ca. 2003 DLT7000 und jetzt
LTO-3. (Ganz davor hatte ich die 2GB MOs.)
Post by Thomas Einzel
Wie viel müsst man *heute* für einen LTO Ultrium Wechsler für 8TB in 2
unabhängigen Sätzen bezahlen?
Kommt ein bisschen darauf an, ob das Zeug noch komprimierbar ist. LTO-3
Wechsler gehen immer wieder mal für 50-100€ über den Tisch. In so einen
1HE Wechsler gehen voll bestückt 16 Bänder. Manche haben aber nur die
Hälfte bestückt (ein Magazin). 20 LTO-3 wären gerade eben so 8TB netto.
Für die Datenmenge müsste man also LTO-4 nehmen. Die Dinger kosten aber
etwa das Dreifache. Größtes Problem von LTO-4 ist allerdings SAS. Solche
Controller sind einfach nur ekelhaft teuer. Bis LTO-3 kommt man noch mit
einem alten PCI-SCSI Controller durch.
Dazu kommen natürlich nochmal 10€ pro TB für gebrauchte Bänder. Der
Preis ist für LTO-3 und LTO-4 etwa gleich.
Post by Thomas Einzel
Und kann er in voraussichtlich 6 Jahren mit voraussichtlich 2x 32TB
umgehen - ohne manuelle Wechsel innerhalb eines Backupsatzes?
Sicher nicht.

Aber 8TB für /ein/ Backup ist für den Hausgebrauch auch schon ganz schon
viel. Backupkapazität ist ja nicht identisch gleich Plattengröße.
Erstens ist auf fast jeder Platte immer noch etwas frei, zweitens lässt
sich erfahrungsgemäß zumindest ein Teil der Daten noch komprimieren und
drittens gibt es fast immer Datenareale, die vom Backup ausgeschlossen
sind, weil es z.B. Temp-Daten, Swap-files oder auch selbst schon
Datensicherungen sind.

Ich bekomme um die 550 GB auf ein LTO-3 Band, außer wenn nur Filme drauf
sind, dann sind es nur ca. 425 GB. Mein Wechsler hat aber nur 8 Tapes -
das war ein ganz billiger für 50€ - also round about 4 TB. Derzeit liegt
meine regelmäßig zu sichernde Datenmenge allerdings deutlich darunter,
ca. 1,5 TB. Als ich ihn seinerzeit gekauft habe, war es 1 TB. Da ist
also noch ein paar Jahre Luft.
Post by Thomas Einzel
Post by Thomas Einzel
HDDs haben sich für
meine/unsere privaten Belange als guter Kompromiss heraus gestellt,
Ja das ist so. Im Besonderen, wenn man nur eine Backupinstanz hat, ist
das die mit Abstand einfachste Lösung.
Bei mehreren wendet sich das Blatt dann allmählich. Das geht bei
Platten dann doch ins Geld.
Der kleine Wechselroboter ist mit 2x 8TB billiger als 2x 8TB HDDs (PMR)?
PMR?
Post by Thomas Einzel
Das wäre IMO überraschend, auch mit 3x 8TB.
Naja, eine 8TB USB3 Platte kostet auch schon mal 250-300€. Für zwei so
Platten kann man schon ein wenig Wechsler kaufen. Vor allem, wenn man
das erst mal hat, legt man auch ganz schnell mal einen Backupsatz mehr
an und deponiert den dann bei Bekannten, so dass beim ersten
Feuerwehreinsatz nicht Original und Backup gleichermaßen vernichtet
werden. Das überlegt man sich mit den Platten schon. Das ist natürlich
auch ein Mehrwert.

Jetzt kann man natürlich meckern, dass man Gebrauchtware mit Neuware
vergleicht. Nun ja, als ich würde das alte Profizeug der neuen
Consumerware definitiv vorziehen, weil statistisch gesehen immer noch
zuverlässiger.
Post by Thomas Einzel
Post by Thomas Einzel
davor auf DVD-RAM (war mir nicht sicher genug), davor auf MO-DISK (zu
klein geworden und größeres privat fast unbezahlbar).
GigaMO habe ich auch noch herum liegen. Wirklich hart im nehmen, die
Dinger. 2GB ist aber heutzutage zu klein. Und gut 1,5MB/s beim
Schreiben ist auch kein Brüller.
War eben eine andere Generation, MO war "eine sichere Bank".
Ja, in den 90-ern. Aber selbst da waren sie schon eher klein. Man konnte
die Dinger halt schön in die Hosentasche stecken - auch wenn dabei nach
Murphy immer mal der Schieber aufgegangen ist, und danach alles voll
Staub war. Glücklicherweise konnte man die Dinger rauspopeln und ins
Spülwasser werfen, dann gingen sie auch wieder schreiben.
Post by Thomas Einzel
DVD-RAM war aber eigentlich auch ziemlich sicher, zumindest die
Panasonic-Dinger mit der Hülle.
Ich hatte nur die ohne Caddy. Nach zwar nur wenigen, aber mehreren
Medien mit Lesefehlern (Panasonic, Verbatim; mehrere Laufwerke) ist das
Vertrauen weg.
Ja das Problem bei DVD-* ist die Medienoberfläche. Wenn da Kratzer drauf
sind, dann geht zwar noch Lesen, aber das Schreiben, dass ja über die
Intensität des Lasers zwischen 0 und 1 aka amorph und kristallin
unterscheidet, schreibt dann Mist, den keiner mehr Lesen kann. Insofern
ist die Verpackung tatsächlich der entscheidende Erfolgsfaktor.


Marcel
Thomas Einzel
2017-05-28 09:45:46 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Dem würde ich zustimmen. Vor allem wenn man berücksichtigt, das
während des Backupvorgangs selbst immer beide Instanzen der Daten
gefährdet sind.
Aus genau diesem Grund. Wer das mind. 1x in Live erlebt hat, weiß warum
man >1 Backupsatz bracht.
Habe ich noch nicht geschafft, aber ich kenne durchaus Fälle, wo jemand
Dateien auf's Backupmedium kopieren wollte und während dessen Lesefehler
auf der Quelle auftraten. ...
Mir ist mal eine "neue" Austausch WD - IIRC eine EACS - (Backup #1) beim
Restore verstorben. Der Zieldatenträger war leer. Es blieb noch
Backup#2. Ein Restore kann auch aufregend sein.
...
Post by Marcel Mueller
5 GHz habe ich auch mal probiert. Eine tragende Wand oder eine Decke,
und die Übertragungsrate ist nahe null. Da braucht man faktisch in jedem
Zimmer einen Access-Point. Das ist ökonomisch kompletter Wahnsinn. Das
wären hier alleine rund 70€ Strom im Jahr, zzgl. Anschaffungskosten,
versteht sich.
Ich habe auch 2 bis 3 APs dauernd eingeschaltet, 2 weitere bei Bedarf
primär zum an/ausschalten. Meine APs: die nur 2,4Ghz Geräte ~2,5W, die
dualband Geräte ~10W.
...
Post by Marcel Mueller
Mit WLAN USB Sticks habe ich eigentlich eher schlechte Erfahrungen
gemacht. Zum einen ist das mechanisch so eine Sache, zum anderen ist das
Zeug gefühlt der allerletzte Plunder.
Selbstverständlich ist intern mit größeren Antennen besser, bei 1MB/s
wäre ich sehr motiviert gangfähige Lösungen zu realisieren.
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Je nach Tageszeit und Sternenkonstellation ist da zuweilen schon bei
1MB/s netto Ende Gelände.
Gütiger... da solltest du dringend etwas tun.
Haus verkaufen, oder was?
Natürlich nicht, aber nur "WLAN geht nicht" wäre für mich keine Lösung.
Wie ich oben bereits schrieb würde ich mit einem oder 2 APs auch nicht
mein Haus halbwegs komplett per WLAN versorgen können. Und wenige 100m
Cat5e habe ich auch verlegt.

Da sollte man IMO vor Ort nach 1 oder 2 geeigneten Stellen für APs
_suchen_ , 5GHz muss auch nicht die Lösung sein.
Die dualband Geräte haben in der Regel eine deutlich höhere
Leistungsaufnahme und kosten mehr. Statt 2 dualband APs zu je 100€ mit
je 10W können auch vier 2,4GHz APs zu je 25€ und je 2,5W besser passen
und billiger in Anschaffung und Betrieb sein. Mit einem AP testen, IMO
sollte er mind. 2 externe, bewegliche Antennen mit 3 oder 5dBi haben.

Da du von Haus verkaufen sprichst, ist es offenbar dein eigenes, da
kannst du ja zu den ausgetesteten AP Standorten LAN Leitungen legen und
hast bei geeigneter AP Wahl gleich noch einen Switch an den Stellen, von
Repeatern rate ich ab.

Bei Bedarf bitte nach *de.comp.hardware.netzwerke.wireless* umziehen,
ich setze kein f'up2.
Post by Marcel Mueller
Vor einer Weile hatte ich im Wohnzimmer 34 WLANs im 2,4 GHz Band.
Also ein SDTV Stream läuft oft, aber nicht immer störungsfrei. HDTV ist
Glückssache.
Ich kann auch nicht vom Keller bis zum Spitzboden HD streamen, muss ich
aber auch nicht.
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Wie viel müsst man *heute* für einen LTO Ultrium Wechsler für 8TB in 2
unabhängigen Sätzen bezahlen?
Kommt ein bisschen darauf an, ob das Zeug noch komprimierbar ist. LTO-3
Wechsler gehen immer wieder mal für 50-100€ über den Tisch. In so einen
1HE Wechsler gehen voll bestückt 16 Bänder. Manche haben aber nur die
Hälfte bestückt (ein Magazin). 20 LTO-3 wären gerade eben so 8TB netto.
Für die Datenmenge müsste man also LTO-4 nehmen. Die Dinger kosten aber
etwa das Dreifache. Größtes Problem von LTO-4 ist allerdings SAS. Solche
Controller sind einfach nur ekelhaft teuer. Bis LTO-3 kommt man noch mit
einem alten PCI-SCSI Controller durch.
Dazu kommen natürlich nochmal 10€ pro TB für gebrauchte Bänder. Der
Preis ist für LTO-3 und LTO-4 etwa gleich.
Dazu kommt keine Anschlußmöglichkeit für USB/eSATA am NAS, d.h.
zuzüglich ein kleiner "Backuprechner" zur LTO Ansteuerung.
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Und kann er in voraussichtlich 6 Jahren mit voraussichtlich 2x 32TB
umgehen - ohne manuelle Wechsel innerhalb eines Backupsatzes?
Sicher nicht.
Wie immer bisher.
Post by Marcel Mueller
Aber 8TB für /ein/ Backup ist für den Hausgebrauch auch schon ganz schon
viel.
Ich bin derzeit mit 6TB an der Kapazitätsgrenze, muss dringend
erweitern. Die 8TB waren eine reale "Hausnummer" für ein leicht
komprimiertes Backup im Laufe des Jahres.
Post by Marcel Mueller
Backupkapazität ist ja nicht identisch gleich Plattengröße.
Erstens ist auf fast jeder Platte immer noch etwas frei, zweitens lässt
sich erfahrungsgemäß zumindest ein Teil der Daten noch komprimieren und
drittens gibt es fast immer Datenareale, die vom Backup ausgeschlossen
sind, weil es z.B. Temp-Daten, Swap-files oder auch selbst schon
Datensicherungen sind.
Solche Daten sind bereits bei den Imagebackups ausgeschlossen, die
Images selber sind bereits hoch komprimiert. Ebenso wie jpg, flac und
mpeg2 und mp4. Das alles macht den Mammutanteil der bei mir/uns zu
sichernden Daten.
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Der kleine Wechselroboter ist mit 2x 8TB billiger als 2x 8TB HDDs (PMR)?
PMR?
Perpendicular Magnetic Recording
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Das wäre IMO überraschend, auch mit 3x 8TB.
Naja, eine 8TB USB3 Platte kostet auch schon mal 250-300€. Für zwei so
Platten kann man schon ein wenig Wechsler kaufen.
Der Preis für gebrauchte Wechsler hat mich überrascht, allerdings hatte
ich nur bei >LTO-4 geschaut.

Bei mir/uns verdoppelte sich der Speicherbedarf bisher statistisch nach
3...3,5a. Ein knapp bemessenes System ist nichts für die mittlere
Zukunft. So war das mit Bändern und mir bisher immer. Die preislich für
private Zwecke erreichbare Technik war mind. 1 Generation zu klein.

Zu klein gewordene HDDs verwende ich mind. eine, eher mehrere
Speichergenerationen in den Backupsets.

*Danke* zu den Erläuterungen der LTO Wechsler, ich werde mir das
trotzdem in den nächsten Tagen noch mal sorgfältig ansehen.
...
Post by Marcel Mueller
Post by Thomas Einzel
Ich hatte nur die ohne Caddy. Nach zwar nur wenigen, aber mehreren
Medien mit Lesefehlern (Panasonic, Verbatim; mehrere Laufwerke) ist das
Vertrauen weg.
Ja das Problem bei DVD-* ist die Medienoberfläche. Wenn da Kratzer drauf
sind, dann geht zwar noch Lesen, aber das Schreiben, dass ja über die
Intensität des Lasers zwischen 0 und 1 aka amorph und kristallin
unterscheidet, schreibt dann Mist, den keiner mehr Lesen kann. Insofern
ist die Verpackung tatsächlich der entscheidende Erfolgsfaktor.
Die Oberflächen waren ohne Kratzer, ich habe die vorsichtiger behandelt
als rohe Eier. Und es ging mir nur um das auslesen. Ist aber Geschichte.
--
Thomas
Thomas Heier
2017-06-21 08:48:43 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
Erstens ist auf fast jeder Platte immer noch etwas frei, zweitens lässt
sich erfahrungsgemäß zumindest ein Teil der Daten noch komprimieren
Bei mir nicht. Von meinen brutto 16 TB im NAS ist unter 100GB
komprimierbar. Der Rest ist MP4 (und ähnlich: MPEG, AVI, ...) und RAW
(Fotorohdaten, schon komprimiert). Ich filme und fotografiere recht
viel.
--
Kennst du groops.de, die Freizeitgemeinschaft im deutschsprachigem
Raum? Reinschauen kostet nichts...
Urlaubsbilder: http://www.thomas-heier.de
Filme: http://www.youtube.com/user/thshDE?feature=mhum#g/u
Michael Unger
2017-05-27 17:48:08 UTC
Permalink
Post by Marcel Mueller
[...]
Achso, Backup. Nein, dafür habe ich eine Ultrium-Library mit
Wechsel-Roboter. Die Dinger bekommt man mittlerweile
hinterhegeschmissen, z.T. billiger als eine externe HDD - Aua, wieder eine!
Was haben denn da (aktuell) die Kassetten für eine Kapazität?

Ich kenne das Prinzip noch aus Zeiten von DEC, als das "DLT" hieß;
irgendwann sind dann die Kapazitätssprünge bei Platten und Bändern
deutlich auseinander gelaufen, zu Ungunsten von Bändern.
Post by Marcel Mueller
[...]
Michael
--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.
Marcel Mueller
2017-05-28 07:26:12 UTC
Permalink
Post by Michael Unger
Post by Marcel Mueller
[...]
Achso, Backup. Nein, dafür habe ich eine Ultrium-Library mit
Wechsel-Roboter. Die Dinger bekommt man mittlerweile
hinterhegeschmissen, z.T. billiger als eine externe HDD - Aua, wieder eine!
Was haben denn da (aktuell) die Kassetten für eine Kapazität?
Aktuell - keine Ahnung, falsche Preisklasse.
Post by Michael Unger
Ich kenne das Prinzip noch aus Zeiten von DEC, als das "DLT" hieß;
irgendwann sind dann die Kapazitätssprünge bei Platten und Bändern
deutlich auseinander gelaufen, zu Ungunsten von Bändern.
Das ist so. Die bezahlbaren, gebrauchten haben nur 400-800GB Netto. Mit
Kompression geht meist ein bisschen mehr drauf, aber das war's dann
auch. Ich habe halt ein Problem mit den aktuellen Terabytegräbern, die
ihrem Namen wahrlich alle Ehre machen. Erstens sind nicht lesbares
Sektoren an der Tagesordnung, zweitens geht das bei mehreren
Backupsätzen auch ins Geld. Bei alten Bändern ist die Steigung halt nur
um die 10€/TB.

Ersteres mit der Fehlerrate ist schon krass. Laut Datenblatt hat z.B.
eine 4TB ST4000VX007 eine Fehlerrate von 10^-14. Das ist lächerlich. Die
Platte hat eine Größe von über 3*10^13 Bit. Wenn alle 3-mal komplett
lesen die ersten Daten unwiederbringlich weg sind, ist das gerade noch
/spezifikationsgemäß!/
Nur mal zum Vergleich: meine erste 1GB Platte im 486-er (IBM 0662) in
den frühen 90-ern hatte schon eine Fehlerrate von 10^-15. Jetzt könnte
man sagen, das ist ja auch nur einen Faktor 10 besser - passt aber
nicht. Bezogen auf die damalige Plattengröße war das immens, denn die
Platte hatte nicht einmal 10^10 Bit. Kurzum, bei der waren im Mittel
100.000 komplette Lesezyklen zwischen zwei Datenfehlern. OK, das war
damals eine sehr gute Platte, die ich zum Mitarbeiterpreis von 700DM in
Mainz mehr oder minder frisch vom Band gepflückt habe. Aber selbst die
absolute Holzklasse von damals hatte durchweg mehr als Faktor 1000
dazwischen.
Bei der 8TB-Version der Seagate hat man sich erbarmt, und die Fehlerrate
auch um eine Potenz auf 10^-15 erhöht. Die darf man jetzt sogar 15-mal
lesen, bis man mit Fehlern rechnen muss - ach wie süß. Ich meine das ist
ja alles Statistik, die Wahrscheinlichkeit für Fehler steigt bereits
vorher merklich an.
Das ist alles Kinderspielzeug. Write-only Devices sage ich dazu. So
etwas würde ich niemals kaufen, und ich betone *niemals*. Das stiftet
bei mir doch keinen Nutzen, sondern früher oder später nur Frust.
Die letzte Platte, die ich bei mir rein gelassen habe, war eine
ST31000524NS, die bietet wenigstens noch einen Faktor 125. Aus Sicht der
Storage-Admins ist die Platte die Holzklasse.


Marcel
Shinji Ikari
2017-05-27 10:27:08 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Marcel Mueller
Der aufmerksame
Beobachter hat sicherlich bemerkt, dass auch die Festplattenpreise
stagnieren.
Zum Glueck tut sich seit einigen Wochen etwas.
https://geizhals.de/?phist=1204027&age=183
Post by Marcel Mueller
Ich meine, die Frage ist doch, was mir eine 8TB Platte bringt, die
alleine für ein Backup 24 Stunden braucht und in der Zeit faktisch
blockiert ist?
SWenn man sie nach der Sicherung abdockt bringt sie eine Sicherheit
gegenueber Schaedlingen wie WannyCry etc...
Juergen P. Meier
2017-05-29 17:14:18 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Der aufmerksame
Beobachter hat sicherlich bemerkt, dass auch die Festplattenpreise
stagnieren.
Zum Glueck tut sich seit einigen Wochen etwas.
https://geizhals.de/?phist=1204027&age=183
Rechnet lieber damit, dass die Preise noch weiter steigen werden.
Shinji Ikari
2017-05-29 19:23:58 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Juergen P. Meier
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Der aufmerksame
Beobachter hat sicherlich bemerkt, dass auch die Festplattenpreise
stagnieren.
Zum Glueck tut sich seit einigen Wochen etwas.
https://geizhals.de/?phist=1204027&age=183
Rechnet lieber damit, dass die Preise noch weiter steigen werden.
Natuerlich ist eine Berg- und Talfahrt.
Shinji Ikari
2017-05-27 10:23:25 UTC
Permalink
Guten Tag
Zumindest was die größeren Kapazitäten betrifft. 2TB für 600€,
Ja, ich habe eien Samsung 2TB noch fuer ca. 560 in Sonderangebot
bekommen. Aber ca. seit dem Brexit hatten sich der Euro/USDollar Kurs
leider fuer uns unguenstig verschoben.
Wie man an den aktuell sehr gefallenen preisen bei einigen (HDD)
Massenspeichern sehen kann, wird es aber langsam wieder 'besser'.
4TB
kosten 1300€.
Und Samsungs 15TB SSD kostet noch viel mehr. 8)
Eine Zeit lang sah es so aus, als ob die SSDs kurzfristig
die HDDs verdrängen würden,
Hm? kurzfristig? Welchen Zeitraum hattest Du da im Auge?
Das Preis/Kapazitaetsverhaeltnis bei der SSD sah bisher immer weitaus
schlechter aus ale es bei HDDs optimalst moeglich ist und das wird
auch noch Jahre so weiter gehen.
Klar SSD haben andere Qualitaeten und somit viele Vorzuege, wenn es
eben NICHT um reinen Datenlagerplatz geht. Aber dafuer brauchen
Normalanwender heutzutage wohl auch kaum SSD mit 2 oder 4TB
Kapazitaet.
aber dem ist wohl nicht so.
"ist" = jetzt? Korrekt, das ist jetzt nicht so. in 10-20 Jahren werdem
SSD vermutlich billiger sein, aber das sehe ich nicht als
"kurzfristig" an.
Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
Ach wirklich?
Sie "halten" sich?
https://geizhals.de/?phist=1507986
Crucial MX300 2TB, SATA (CT2050MX300SSD1)
am 14.09.2016 520Euro
Januar 2017 Spitzenpreis 562,03 Euro
aktuell 499 Euro.

https://geizhals.de/?phist=1291113&age=9999
Samsung SSD 850 EVO 2TB, SATA (MZ-75E2T0B)
am 03.07.2015 795,90 Euro
aktuell rund 620 Euro

https://geizhals.de/?phist=1427527&age=9999
Samsung SSD 850 EVO 4TB, SATA (MZ-75E4T0B)
am 14.04.2016 1515,99 Euro
Spontaner Preisverfall am 15.04.2016 auf 1399 Euro
vom 02. -15.03.2017 11,98,95 Euro
und aktuell wieder bei ca. 1311, xx Euro.

Also IMHO "halten" sich die Preise nicht wirklich.
Marcel Mueller
2017-05-27 12:03:14 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Klar SSD haben andere Qualitaeten und somit viele Vorzuege, wenn es
eben NICHT um reinen Datenlagerplatz geht. Aber dafuer brauchen
Normalanwender heutzutage wohl auch kaum SSD mit 2 oder 4TB
Kapazitaet.
In der Tat. Für die meisten Anwendungefälle reicht ein halbe Tera, und
das ist seit geraumer Zeit bezahlbar.
Post by Shinji Ikari
Post by Alfred Molon
aber dem ist wohl nicht so.
"ist" = jetzt? Korrekt, das ist jetzt nicht so. in 10-20 Jahren werdem
SSD vermutlich billiger sein, aber das sehe ich nicht als
"kurzfristig" an.
Meinst Du, das dauert noch so lange? Ich hätte eher gesagt in 5 Jahren
ist das Drops mit den HDD vorbehaltlich von Nischenmärkten gelutscht.
Machen wir uns nichts vor, spätestens, wenn es nur noch einen
Consumer-HD-Hersteller gibt, ist das mit den billigen Platten auch
Geschichte. Und weit sind wir davon nicht mehr entfernt. Der Markt ist
seit Jahren schwer am schrumpfen.
Post by Shinji Ikari
Post by Alfred Molon
Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
Ach wirklich?
Sie "halten" sich?
https://geizhals.de/?phist=1507986
Crucial MX300 2TB, SATA (CT2050MX300SSD1)
am 14.09.2016 520Euro
So eine in kleiner habe ich jetzt auch im Server. So einen richtig
hochwertigen Eindruck habe ich da nicht, obwohl man ja sagt, dass es
Micron als Flash-Chip Hersteller eigentlich durchaus drauf hat. Bei den
Ausdauertests waren die Dinger AFAIK Schlusslicht. Die Uralt-Samsung
(noch ohne EVO, PRO etc.) kommt mir dagegen deutlich solider vor. Aber
hinreichend ist die Qualität u.U. trotzdem.
Post by Shinji Ikari
Also IMHO "halten" sich die Preise nicht wirklich.
Nicht mehr.


Marcel
Heinz-Juergen Kronemeyer
2017-05-27 13:30:03 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Crucial MX300 2TB, SATA (CT2050MX300SSD1)
am 14.09.2016 520Euro
Bei den Ausdauertests waren die Dinger AFAIK Schlusslicht.
Aktuelle Firmware drauf? Auslieferungszustand ist teilweise noch mit der
ersten Firmware und die war wirklich nicht gut. Mittlerweile hat es zwei
Updates gegeben und es wurde einiges verbessert.
Marcel Mueller
2017-05-27 16:19:01 UTC
Permalink
Post by Heinz-Juergen Kronemeyer
Post by Shinji Ikari
Crucial MX300 2TB, SATA (CT2050MX300SSD1)
am 14.09.2016 520Euro
Bei den Ausdauertests waren die Dinger AFAIK Schlusslicht.
Aktuelle Firmware drauf? Auslieferungszustand ist teilweise noch mit der
ersten Firmware und die war wirklich nicht gut. Mittlerweile hat es zwei
Updates gegeben und es wurde einiges verbessert.
Da fragst Du mich jetzt was. Normalerweise halte ich es eher mit don't
fix if it aint broke. Aber bei SSDs sollte man sich das mglw. besser
überlegen.
Die ganz steinalte 011 ist nicht drauf, aber dafür 021. Aktuell gibt es
wohl die 050, die fast noch warm ist.
Muss ich mir mal für den nächsten Server-Reboot auf die Agenda legen.


Marcel
Shinji Ikari
2017-05-27 13:31:48 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
"ist" = jetzt? Korrekt, das ist jetzt nicht so. in 10-20 Jahren werdem
SSD vermutlich billiger sein, aber das sehe ich nicht als
"kurzfristig" an.
Meinst Du, das dauert noch so lange?
Kann ich nicht genauer abschaetzen. Aber wie man sieht wirken sich
Kursschwankungen massiv auf die Preise aus und somit wird die Formel
"groessere Kaufmenge = sinkende Preise wegen Massenproduktion" bei SSD
in der angesprochenen Groesse (2-4TB) eben einige Zeit in anspruch
nehmen.
Wenn der Druck zu groesseren SSDs steigen wuerde, mag man dahingehend
schneller und mehr entwickeln. Aber solange die Nachfrage und
Kaufbereitschaft zu den jeweilig aktuellen Preisen nicht gross genug
ist, werden die Hersteller eben nichttgenug Massen ausstossen so dass
sich da wirklich sehr viel bewegt.
Viele User (oder spollte ich sagen Autoren von Netz und
Zeitungsartikeln?) schreien eben eher nach "schnelleren" SSD,
Aber die Nutzkapazitaet von 2-4TB ist dahingehend wenger im
Fokus/verlangen der Leute, die laut schreien/publizieren.
Post by Marcel Mueller
Ich hätte eher gesagt in 5 Jahren
ist das Drops mit den HDD vorbehaltlich von Nischenmärkten gelutscht.
gerade die Leute, die grosse Kapazitaeten wuenschen (ich auch!!)
werden fuer Archivierungszwecke nicht unbedingt flotte, aber grosse
und zuverlaessige Speicher benoetigen.
Da sind aktuell die 8TB Archive2 Platten Spitzenreiter.
Leider scheinen die neueste dieser HDDs sich nicht mehr mit meinen
SAS/SATA-3Ware Kontrollern zu verstehen, so dass ich zukuenftig leider
zu anderen Platten greifen werde, aber dennoch gehe ich davon aus,
dass es mehr als 5 Jahre brauchen wird, bis SSDs HDDs im
Preis/Kapazitaetsverhaeltniss schlagen.

https://geizhals.de/?cat=hde7s&asuch=&bpmax=&v=e&hloc=at&hloc=de&plz=&dist=&mail=&sort=r&bl1_id=30
HDDS ca. 24,990/TB
https://geizhals.de/?cat=hdssd
SSD ca. 249/TB
Post by Marcel Mueller
Machen wir uns nichts vor, spätestens, wenn es nur noch einen
Consumer-HD-Hersteller gibt, ist das mit den billigen Platten auch
Geschichte.
Klar und wenn die dann noch die Weltherrschaft haben, bauen sie den
Todesstern 8))
Post by Marcel Mueller
Und weit sind wir davon nicht mehr entfernt. Der Markt ist
seit Jahren schwer am schrumpfen.
Klar, wenn man mit 1*8TB die vergleichbar selbe Speicherkapazitaet wie
mit 4*2TB hat, nutzt man schon allein aus Kuehungs und Energiegruenden
gerne 1*8TB.
Ja, in stueckzahlen ist das nur noch 1/4.

Aber nur, weil viele Leute Clouds nutzen, bedeutet es nict, dass die
HDDs nicht dennoch irgendwo sind. Sie sind nur eben nicht mehr beim
Consumer.
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Post by Alfred Molon
Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
Ach wirklich?
Sie "halten" sich?
https://geizhals.de/?phist=1507986
Crucial MX300 2TB, SATA (CT2050MX300SSD1)
am 14.09.2016 520Euro
So eine in kleiner habe ich jetzt auch im Server. So einen richtig
hochwertigen Eindruck habe ich da nicht,
Man kann heute nicht billigst, spitzenqualitaet und maximale
Kapazitaet gleichzeitig haben.
Post by Marcel Mueller
obwohl man ja sagt, dass es
Micron als Flash-Chip Hersteller eigentlich durchaus drauf hat.
haben sie auch, aber auch sie haben billige Modelle, die weniger flott
und robust sind um auch den Low-Cost-markt zu bedienen.
Marcel Mueller
2017-05-27 16:47:07 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Guten Tag
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
"ist" = jetzt? Korrekt, das ist jetzt nicht so. in 10-20 Jahren werdem
SSD vermutlich billiger sein, aber das sehe ich nicht als
"kurzfristig" an.
Meinst Du, das dauert noch so lange?
Kann ich nicht genauer abschaetzen. Aber wie man sieht wirken sich
Kursschwankungen massiv auf die Preise aus und somit wird die Formel
"groessere Kaufmenge = sinkende Preise wegen Massenproduktion" bei SSD
in der angesprochenen Groesse (2-4TB) eben einige Zeit in anspruch
nehmen.
Kursschwankungen sollten sich aber zumindest auf SSDs und HDDs
gleichermaßen auswirken.
Post by Shinji Ikari
Wenn der Druck zu groesseren SSDs steigen wuerde, mag man dahingehend
schneller und mehr entwickeln.
Naja, massenfähig sind die Dinger natürlich ab einer bestimmten
absoluten Preisklasse nicht mehr.
Post by Shinji Ikari
Aber solange die Nachfrage und
Kaufbereitschaft zu den jeweilig aktuellen Preisen nicht gross genug
ist, werden die Hersteller eben nichttgenug Massen ausstossen so dass
sich da wirklich sehr viel bewegt.
Ich glaube eher die produzieren alle was das Zeug hält. Der Bedarf ist
immens. Smartphones, Laptops, Professional Storage, alle schreien nach
Flash. Das hält natürlich auch die Preise hoch.
Post by Shinji Ikari
Viele User (oder spollte ich sagen Autoren von Netz und
Zeitungsartikeln?) schreien eben eher nach "schnelleren" SSD,
Aber die Nutzkapazitaet von 2-4TB ist dahingehend wenger im
Fokus/verlangen der Leute, die laut schreien/publizieren.
Ja, diese Auswertungen sind eigentlich alle Zeitverschwendung, den jede
SSD ist im Rechner bei fast allen Anwendungen schneller als der Rest.
Wenn sie also bessere Werte hat, bedeutet das primär dass sie schneller
auf Instruktionen wartet. ;-)

Aber es ist halt wie immer. Wenn man das, was eigentlich gefragt ist,
nicht (günstig) liefern kann, stößt man als Hersteller halt eine
Diskussion um irgendwelche belanglosen Zahlen an, um sich zu
differenzieren. Frei nach dem Motto mehr ist immer besser. Und Kunden
wie Reporter fallen regelmäßig wieder darauf rein. Daran hat sich
zumindest in den letzten 25 Jahren nichts geändert.
Spannender ist wie üblich, was die Herstellen /nicht/ sagen. So wird
z.B. bei Festplatten die Zugriffszeit nicht mehr (gerne) angegeben -
logisch, ist sie doch schlechter als bei meiner Platte im 486-er vor 25
Jahren.

Die Größe einer SSD kann man halt schlecht geheim halten, ist es doch
ein für so ziemlich jeden elementares Merkmal. Wobei das zum Beispiel
bei SSHDs durchaus schon gemacht wurde - also die viel zu geringe Cache
Größe nicht drauf schreiben.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Ich hätte eher gesagt in 5 Jahren
ist das Drops mit den HDD vorbehaltlich von Nischenmärkten gelutscht.
gerade die Leute, die grosse Kapazitaeten wuenschen (ich auch!!)
werden fuer Archivierungszwecke nicht unbedingt flotte, aber grosse
und zuverlaessige Speicher benoetigen.
SSDs sind nach meiner Erfahrung und auch nach Datenblättern derzeit
deutlich zuverlässiger als HDDs. Aber für Archivierung ist natürlich der
Preis pro GB ein wesentliches Kriterium.

Wenn ich mir allerdings angucke, dass lokale Datenhaltung immer mehr an
Bedeutung verliert, und die SSDs ja parallel durchaus größer bzw.
preiswerter werden, erwarte ich durchaus in absehbarer Zeit eine Abkehr
von Festplatten. Jemand der xxTB NAS-Storage daheim hat, ist da
vielleicht nicht das Idealbeispiel, aber bei Otto-Normaluser kann ich
mir das durchaus vorstellen. Ich meine, für ein Laptop ist ein halbes
Tera doch vernünftig und eben auch bezahlbar. Und in 5 Jahren sind
vielleicht auch 4TB für den TV-Recorder bezahlbar, sofern die Platten
bis dahin nicht sowieso bei Netflix & Co stehen. Gerade bei externen
USB-Platten möchte ich auch gerne die Erschütterungsfestigkeit erwähnen.
Einmal im Betrieb etwas unsanft auf den Tisch gelegt, und man hat die
Maximum Ratings einer Festplatte überschritten.
Post by Shinji Ikari
Da sind aktuell die 8TB Archive2 Platten Spitzenreiter.
Leider scheinen die neueste dieser HDDs sich nicht mehr mit meinen
SAS/SATA-3Ware Kontrollern zu verstehen,
?
Post by Shinji Ikari
so dass ich zukuenftig leider
zu anderen Platten greifen werde, aber dennoch gehe ich davon aus,
dass es mehr als 5 Jahre brauchen wird, bis SSDs HDDs im
Preis/Kapazitaetsverhaeltniss schlagen.
Da stimme ich zu. Aber wir sind eben heute auch an dem Punkt, wo die
Festplattenkapazitäten (so wie früher andere Eigenschaften auch) oft
über den Bedarf hinaus gehen. Und dann heißt die Maßeinheit nicht mehr
GB/€, sondern Geschwindigkeit/€. Und da haben SSDs bereits jetzt die
Nase weit vorne.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Machen wir uns nichts vor, spätestens, wenn es nur noch einen
Consumer-HD-Hersteller gibt, ist das mit den billigen Platten auch
Geschichte.
Klar und wenn die dann noch die Weltherrschaft haben, bauen sie den
Todesstern 8))
Post by Marcel Mueller
Und weit sind wir davon nicht mehr entfernt. Der Markt ist
seit Jahren schwer am schrumpfen.
Klar, wenn man mit 1*8TB die vergleichbar selbe Speicherkapazitaet wie
mit 4*2TB hat, nutzt man schon allein aus Kuehungs und Energiegruenden
gerne 1*8TB.
Ja, in stueckzahlen ist das nur noch 1/4.
Aber nur, weil viele Leute Clouds nutzen, bedeutet es nict, dass die
HDDs nicht dennoch irgendwo sind. Sie sind nur eben nicht mehr beim
Consumer.
Kein Server-Betreiber nutzt Consumer-SATA-Spindeln für den operativen
Betrieb. Da sind komplett andere Platten drin, und die haben auch
komplett andere Preise. Selbst eine noch halbwegs bezahlbare
Constellation ES sitzt da eher in der Data-Domain für die erste
Backup-Stufe. Und die Archive-Dinger werden wirklich nur als Archiv genutzt.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Crucial MX300 2TB, SATA (CT2050MX300SSD1)
am 14.09.2016 520Euro
So eine in kleiner habe ich jetzt auch im Server. So einen richtig
hochwertigen Eindruck habe ich da nicht,
Man kann heute nicht billigst, spitzenqualitaet und maximale
Kapazitaet gleichzeitig haben.
Ack.

Die Samsung 840 vorher hat aber weniger gekostet. Zugegeben nur halbe
Kapazität, aber das ist auch Jahre her. Mag natürlich damals auch dem
Wechselkurs geschuldet gewesen sein.


Marcel
Shinji Ikari
2017-05-29 19:56:15 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Marcel Mueller
Kursschwankungen sollten sich aber zumindest auf SSDs und HDDs
gleichermaßen auswirken.
Ja, aber bei SSD wirkt eben auch die Nachfrage nach SSD generell gegen
eine aktuelle Preissenkung.
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Wenn der Druck zu groesseren SSDs steigen wuerde, mag man dahingehend
schneller und mehr entwickeln.
Naja, massenfähig sind die Dinger natürlich ab einer bestimmten
absoluten Preisklasse nicht mehr.
Und weil die Masse an ernsthaften Nachfragen und Kaufwillem zu den
aktuellen Preisen nicht ausreichend gross genug ist, tut sich im
Preisgefuege da aktuell nicht so viel, wie man es sich wuenschen
wuerde.
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Aber solange die Nachfrage und
Kaufbereitschaft zu den jeweilig aktuellen Preisen nicht gross genug
ist, werden die Hersteller eben nichttgenug Massen ausstossen so dass
sich da wirklich sehr viel bewegt.
Ich glaube eher die produzieren alle was das Zeug hält.
Ja, aber nicht SSDs in den Kapazitaeten (2-4TB).
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Da sind aktuell die 8TB Archive2 Platten Spitzenreiter.
Leider scheinen die neueste dieser HDDs sich nicht mehr mit meinen
SAS/SATA-3Ware Kontrollern zu verstehen,
?
Ich habe in einem System geschaetzt ueber die letzten Jahre 20Stueck
in 3 Raid5 laufen: problemlos.
Vor einiger Zeit kaufte ich einige um in einem anderen System von ca,
8 auf mehr 8TB Platten zu steigern (und damiot ein Raid5 bestehend aus
3TB Platten zu entfernen).
Doch wenn ich zuviele der neuen Archive v2 8TB davon einstecke kann
der 3Ware Kontroller beim Booten die Platten nicht mehr alle
unterscheiden und geht nach einigen Minuten in Timeout. Selbst die
Platten, die er schon kannte werden dann teilweise nicht mehr
gefunden, weshlb die Raid5 bestehend auf den Archive v2 Platten dann
'broken' sind.
Entferne ich die neuen Archve v2 Platten wieder und boote neu ist
wieder alles in Butter. Stecke ich an die Stelel, an der ich die neuen
Archive v2 Platten entfernt habe wieder die 12 Stueck 3TB HDDs ein,
werden alle problemlos erkannt und sind nutzbar.
Firmwareupdate bei Seagate wurde empfohlen (obwohl die Platten mit
RA17 geliefer wurden udn auch AR17 aktuell ist). Habe die Platten
dementsprechend (in anderem System) upgedatet, aber das Verhalten
bleibt gleich.
Alle neuen Archive v2 wurden uebrigens vorher einzeln als Single an
einem normalen PC (intel ICH-Kontroller) einmal beschrieben und
gelesen. Dabei laufen sie normal und unverdaechtig.
Deshalb suche ich gerade nach preisguenstigem Ersatz.
EInerseits entweder weiotere 8TB anderer Hersteller/Serien oder gleich
10TB (Ironwolf sind gerade die guenstigsten).
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
...aber dennoch gehe ich davon aus,
dass es mehr als 5 Jahre brauchen wird, bis SSDs HDDs im
Preis/Kapazitaetsverhaeltniss schlagen.
Da stimme ich zu. Aber wir sind eben heute auch an dem Punkt, wo die
Festplattenkapazitäten (so wie früher andere Eigenschaften auch) oft
über den Bedarf hinaus gehen.
Ja. aktuell ist es bei den meisten Leuten so. Da werden Notebooks mit
1TB Platten verkauft, und ueber Jahre steigt die Plattenbelegung nicht
einmal ueber 200GB. Habe ich bei mehreren Bekannten schon erlebt, wenn
ich Datensicherung/-rettung wegen Problemen machen durfte. 8)
Post by Marcel Mueller
Und dann heißt die Maßeinheit nicht mehr
GB/€, sondern Geschwindigkeit/€. Und da haben SSDs bereits jetzt die
Nase weit vorne.
"1TB" bewirbt sich aktuell dennoch besser als "128GB". Und Laien, die
den Unterschied zwischen HDD und SSD noch nicht kennen, kauft eben
werbewirksame Groessen.
Ich habe Jahre gebraucht, bs ich bei einem Nachbarn einen 2009
angeschafften PC von damals gebraucht eingebauter Samsung HD400LJ auf
nun vor wenigen Monaten Samsung 750 EVO Basic 250GB Bootlaufwerk
umruesten konnte.
Jetzt 'fliegt' der Athlon x2 wieder. 8)
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Aber nur, weil viele Leute Clouds nutzen, bedeutet es nict, dass die
HDDs nicht dennoch irgendwo sind. Sie sind nur eben nicht mehr beim
Consumer.
Kein Server-Betreiber nutzt Consumer-SATA-Spindeln für den operativen
Betrieb.
War da nicht Backblaze, die primaer beliebige billige HDDs einsetzen?
Post by Marcel Mueller
Da sind komplett andere Platten drin,
Oft ja, aber das aendert ja nichts daran, dass eben die HDDs dank
Cloud nicht mehr alle beim Endkunden, sondern beim Cloudanbieter sind.
Post by Marcel Mueller
und die haben auch
komplett andere Preise.
Auch richtig. Aendert aber dennoch nichts daran, dass die Platten
irgendwo sind.Wenn nicht beim Consumer, dan beim Cloudanbieter.
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Crucial MX300 2TB, SATA (CT2050MX300SSD1)
am 14.09.2016 520Euro
So eine in kleiner habe ich jetzt auch im Server. So einen richtig
hochwertigen Eindruck habe ich da nicht,
Man kann heute nicht billigst, spitzenqualitaet und maximale
Kapazitaet gleichzeitig haben.
Ack.
Meine Crucial BX100 1TB (CT1000BX100SSD1) laufen aber mit der letzten
Firmware (vor Jahren aufgespielt) weiterhin problemlos und performant.
Meine Crucial M500 CT960M500SSD1 laeuft auch super.
Die von mir getesteten BX200 CT240BX200SSD1 sind hingegen wieder
zurueck gegangen. Da war mir persoenlich fuer meine Anwendungszwecke
dahingehend eine zu schlechte Performance.
Zu dem MX kann ich nichts sagen.
Marcel Mueller
2017-05-29 20:31:44 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Guten Tag
Post by Marcel Mueller
Kursschwankungen sollten sich aber zumindest auf SSDs und HDDs
gleichermaßen auswirken.
Ja, aber bei SSD wirkt eben auch die Nachfrage nach SSD generell gegen
eine aktuelle Preissenkung.
Ack. Meine Rede.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Aber solange die Nachfrage und
Kaufbereitschaft zu den jeweilig aktuellen Preisen nicht gross genug
ist, werden die Hersteller eben nichttgenug Massen ausstossen so dass
sich da wirklich sehr viel bewegt.
Ich glaube eher die produzieren alle was das Zeug hält.
Ja, aber nicht SSDs in den Kapazitaeten (2-4TB).
Erstmal werden Chips hergestellt. Die sind neutral. Und bei den SSDs ist
das Preisgefüge bei den größeren doch relativ linear, was schwer dafür
spricht, dass die Chips auch wirklich der Engpass sind.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
Da sind aktuell die 8TB Archive2 Platten Spitzenreiter.
Leider scheinen die neueste dieser HDDs sich nicht mehr mit meinen
SAS/SATA-3Ware Kontrollern zu verstehen,
?
Ich habe in einem System geschaetzt ueber die letzten Jahre 20Stueck
in 3 Raid5 laufen: problemlos.
Vor einiger Zeit kaufte ich einige um in einem anderen System von ca,
8 auf mehr 8TB Platten zu steigern (und damiot ein Raid5 bestehend aus
3TB Platten zu entfernen).
Doch wenn ich zuviele der neuen Archive v2 8TB davon einstecke kann
der 3Ware Kontroller beim Booten die Platten nicht mehr alle
unterscheiden und geht nach einigen Minuten in Timeout. Selbst die
Platten, die er schon kannte werden dann teilweise nicht mehr
gefunden, weshlb die Raid5 bestehend auf den Archive v2 Platten dann
'broken' sind.
Das hört sich aber schwer nach einen Firmware Bug an.
Post by Shinji Ikari
Firmwareupdate bei Seagate wurde empfohlen (obwohl die Platten mit
RA17 geliefer wurden udn auch AR17 aktuell ist). Habe die Platten
dementsprechend (in anderem System) upgedatet, aber das Verhalten
bleibt gleich.
Das liegt sicher nicht an der /Platten/ Firmware, sonder der
RAID-Controller hat ein Problem.
Post by Shinji Ikari
Deshalb suche ich gerade nach preisguenstigem Ersatz.
Ob das Problem mit anderen, großen Platten wirklich nicht auftritt,
steht in den Sternen. Ich halte das zumindest für riskant.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
...aber dennoch gehe ich davon aus,
dass es mehr als 5 Jahre brauchen wird, bis SSDs HDDs im
Preis/Kapazitaetsverhaeltniss schlagen.
Da stimme ich zu. Aber wir sind eben heute auch an dem Punkt, wo die
Festplattenkapazitäten (so wie früher andere Eigenschaften auch) oft
über den Bedarf hinaus gehen.
Ja. aktuell ist es bei den meisten Leuten so. Da werden Notebooks mit
1TB Platten verkauft, und ueber Jahre steigt die Plattenbelegung nicht
einmal ueber 200GB. Habe ich bei mehreren Bekannten schon erlebt, wenn
ich Datensicherung/-rettung wegen Problemen machen durfte. 8)
Same here. Habe neulich erst eine 500-er Platte durch eine alte 240-er
SSD aus dem Server ersetzt. Ging völlig problemlos, ohne dass der
Anwender die Verkleinerung bemerkt hätte.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Und dann heißt die Maßeinheit nicht mehr
GB/€, sondern Geschwindigkeit/€. Und da haben SSDs bereits jetzt die
Nase weit vorne.
"1TB" bewirbt sich aktuell dennoch besser als "128GB".
Hmm, ja, scheint so.
Bei uns in der Firma werden aber schon seit Jahren nur noch
SSD-Notebooks angeschafft. Meiner ist leider ein wenig zu alt.
Post by Shinji Ikari
Und Laien, die
den Unterschied zwischen HDD und SSD noch nicht kennen, kauft eben
werbewirksame Groessen.
Ich habe manchmal das Gefühl, die kaufen einfach was im (Online-)Laden
und der Werbung steht. Wenn da ein Kühlschrank auf der Site stehen
wurde, würden sie halt den kaufen.
Post by Shinji Ikari
Ich habe Jahre gebraucht, bs ich bei einem Nachbarn einen 2009
angeschafften PC von damals gebraucht eingebauter Samsung HD400LJ auf
nun vor wenigen Monaten Samsung 750 EVO Basic 250GB Bootlaufwerk
umruesten konnte.
Jetzt 'fliegt' der Athlon x2 wieder. 8)
Davon habe ich auch noch einen (X2 270) - der ist für den Desktop total
überdimensioniert, aber ich hatte ihn halt von einem alten Server übrig.
Post by Shinji Ikari
Post by Marcel Mueller
Kein Server-Betreiber nutzt Consumer-SATA-Spindeln für den operativen
Betrieb.
War da nicht Backblaze, die primaer beliebige billige HDDs einsetzen?
Sorry, keine Ahnung, der sagt mir nichts.

Google hat das früher mal gemacht. Standard-PC und Standard-Platten.
Aber das machen die auch schon sehr lange nicht mehr.
Post by Shinji Ikari
Meine Crucial BX100 1TB (CT1000BX100SSD1) laufen aber mit der letzten
Firmware (vor Jahren aufgespielt) weiterhin problemlos und performant.
Irgendwie drängt sich mir das Gefühl auf, die BX100 waren noch besser
als die MX300. Aber mit irgendwelchen Fakten begründen kann ich das nicht.
Post by Shinji Ikari
Zu dem MX kann ich nichts sagen.
Ich auch (noch) nicht wirklich. Wenn sie verrecken, wäre mir das noch
halbwegs egal. Ist ja Garantie drauf. Aber wenn sie nicht zuverlässig
laufen, dann würde mich das echt nerven.
Auch dazu habe ich noch keine Fakten. Aber mir sind neulich mal ein paar
Datenfehler in der MP3-Sammlung aufgefallen. Dem muss ich mal nachgehen;
mal mit alten Backups vergleichen, wann die Fehler sich eingeschlichen
haben.


Marcel
helge.adler
2017-07-17 21:36:47 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Guten Tag
r Hersteller/Serien oder gleich
Post by Shinji Ikari
10TB (Ironwolf sind gerade die guenstigsten).
Post by Marcel Mueller
Post by Shinji Ikari
...aber dennoch gehe ich davon aus,
dass es mehr als 5 Jahre brauchen wird, bis SSDs HDDs im
Preis/Kapazitaetsverhaeltniss schlagen.
Da stimme ich zu. Aber wir sind eben heute auch an dem Punkt, wo die
Festplattenkapazitaeten (so wie frueher andere Eigenschaften auch) oft
ueeber den Bedarf hinaus gehen.
Ja. aktuell ist es bei den meisten Leuten so. Da werden Notebooks mit
1TB Platten verkauft, und ueber Jahre steigt die Plattenbelegung nicht
einmal ueber 200GB. Habe ich bei mehreren Bekannten schon erlebt, wenn
ich Datensicherung/-rettung wegen Problemen machen durfte. 8)
Ebend, ebend!

Deswegen brauche ich als Ersatz-Laufwerk fuer mein Lifebook E8420 auch nur
maximal 500 GByte Speicherplatz, eher weniger. Das Wichtige liegt auf
hoeherwertigen Festplatten im Heimnetzwerk (NAS). Und die ueberdimensionierten
500 GB auch nur deswegen, weil die Auskenner sagen, groeszer sei besser (weil
schneller und hat mehr Sich.-Reserven). Derzeit dreht 'ne Satapladde mit ca. 230
GB oder so in dem NB herum, wovon wiederum nur ein Bruchteil verwendbar
partitioniert ist.

Also: Was fuer 'ne SSD bspw. wuerdest du mir denn empfehlen als Ersatz?

Schau doch mal bitte in die Notebookgruppe, dort hab' ich vorhin meinen Bedarf
naeher beschrieben, danke!
helge.adler
2017-07-17 21:43:23 UTC
Permalink
Aeh, ja, hier schrub ich:


https://groups.google.com/forum/#!topic/de.comp.sys.notebooks/u12HQ38iRi0
Shinji Ikari
2017-07-18 09:10:36 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by helge.adler
Deswegen brauche ich als Ersatz-Laufwerk fuer mein Lifebook E8420 auch nur
maximal 500 GByte Speicherplatz, eher weniger.
Aus heutuger Sicht wuerde ich das Notebook entsorgen und ein gutes
gerbauchtes (aber moderneres geraet kaufen).
Aberd as war ja nicht gefragt.
Wenn ich dem Datenblatt glauben darf
https://sp.ts.fujitsu.com/dmsp/publications/public/ds-lifebook-e8420.pdf
hat es zumindest schon mal SATA-Schnittstellen.Leider kann ich es nur
vermuten, gehe aber von auch heute ueblichem 2,5" Notebooktypischem
HDD Format aus.
Post by helge.adler
Und die ueberdimensionierten
500 GB auch nur deswegen, weil die Auskenner sagen, groeszer sei besser (weil
schneller und hat mehr Sich.-Reserven).
Bei HDD wuerde ich der Aussage in dem Zusammenhang nicht pauschal
zustimmnen.
Bei SSD stimmt es, doch der Performanceunterschied zu einer ansonsten
gleichen ca. 250GB SSD ist bei dem Notebook kaum spuerbar. Man hat
mehr Reserven, doch ist das Notebook leistungsmaessig sowieso schon
...na sagen wir alt. Wie lange es noch haelt oder allen Anspruechen
gengt kann nur die Zukunft zeigen.
(Laut Datenblatt maximal: Intel Core2Duo T9600 2.8 GHz und maximal 8
GB RAM, aber Du scheinst da ja eine noch ein paar MHz flottere CPU
drin zu haben.).
Post by helge.adler
Also: Was fuer 'ne SSD bspw. wuerdest du mir denn empfehlen als Ersatz?
Bei einem solch langamen Notebook? eine beliebige SSD, die rein passt
und nicht zu teuer ist.
Eine flotte Samsung 850Pro wuerde zwar die eine oder andere
Millisekunde schneller sein, aber bei dem Notebook wird man den
Unterschied zu einer nicht so prformanten SSD nur sehr begrenzt etwas
merken. Ich weiss nicht einmal ob es SATA3 (6GByte/s) beherrscht oder
dosh nur SATA2 oder gar SATA1.
Wenn es eine ca. 500 GB SSD im 2,5" Format SATA sein soll: wuerde ich
in den Preissuchmaschinen schauen.
Die preise liegen da eigentlich so um die 150 Euro und dann wuerde ich
beispielsweise zu der Samsung SSD 850 EVO 500GB, SATA (MZ-75E500B)
greifen.

Doch wenn man die Kapazitaet nicht braucht und auch eine ca. 250GB HDD
mehr als genug Kapazitaet bietet, ware zu ueberlegen ob man nicht
guenstiger einkauft und eine ca. 80-90 Euro teure SSD nimmt.
https://geizhals.de/samsung-ssd-850-evo-250gb-mz-75e250b-a1194261.html?hloc=de
https://geizhals.de/sandisk-ultra-ii-240gb-sdssdhii-240g-g25-a1154831.html?hloc=de
Post by helge.adler
Schau doch mal bitte in die Notebookgruppe, dort hab' ich vorhin meinen Bedarf
naeher beschrieben, danke!
Ich hatte es grob ueberflogen.
Dein Hinweis auf "neue Technologien" ist bei einem so alten Notebook
ueberfluessig. Ich wuerde einfach eine SSD waehlen,d ie den
Anspruechen genuegt und von einem (mir vertrauenserweckenden)
Hersteller mit ausreichend Garantie versehen wird.

Zum Thema Schutz sage ich besser nichts, weil es da verschiedene
Ansaetze gibt, die je nach Notwendigkeit sinnvoll oder sinnlos sind
und/oder gar die Lebenzeit der SSD beeinflussen koennen.
Martin Gerdes
2017-07-18 12:35:01 UTC
Permalink
Post by helge.adler
Deswegen brauche ich als Ersatz-Laufwerk fuer mein Lifebook E8420 auch nur
maximal 500 GByte Speicherplatz, eher weniger.
Aus heutiger Sicht wuerde ich das Notebook entsorgen und ein gutes
gebrauchtes (aber moderneres geraet kaufen).
Zumal er offensichtlich gerade auch noch einen der USB-Ports des
Rechners ruiniert hat.
Aber das war ja nicht gefragt.
Im Usenet fragen heißt nicht, die Antwort zu bekommen, die man gerne
lesen möchte (Kathinkas Law).
Wenn ich dem Datenblatt glauben darf
https://sp.ts.fujitsu.com/dmsp/publications/public/ds-lifebook-e8420.pdf
hat es zumindest schon mal SATA-Schnittstellen.Leider kann ich es nur
vermuten, gehe aber von auch heute ueblichem 2,5" Notebooktypischem
HDD Format aus.
Post by helge.adler
Und die ueberdimensionierten 500 GB auch nur deswegen, weil die
Auskenner sagen, groeszer sei besser (weil
schneller und hat mehr Sich.-Reserven).
Bei HDD wuerde ich der Aussage in dem Zusammenhang nicht pauschal
zustimmnen.
Bei SSD stimmt es, doch der Performanceunterschied zu einer ansonsten
gleichen ca. 250GB SSD ist bei dem Notebook kaum spuerbar.
Im vorliegenden Fall ist vermutlich ohnehin das Notebook das
geschwindigkeitsbegrenzende Moment und nicht die SSD.
Post by helge.adler
Also: Was fuer 'ne SSD bspw. wuerdest du mir denn empfehlen als Ersatz?
Bei einem solch langamen Notebook? eine beliebige SSD, die rein passt
und nicht zu teuer ist.
"Zeitwertgerechte Reparatur", wenn man schon etwas machen will, sprich:
Jede zugelaufene SSD, die es von der Größe her tut. Leider verrät unser
OP nicht, wieviel Platz aktuell auf der Platte belegt ist. Also sage ich
mal aus dem Bauch heraus: Jede beliebige SSD ab 120 GB vom Grabbeltisch
tuts.
Shinji Ikari
2017-07-18 19:36:40 UTC
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Guten Tag
Post by Martin Gerdes
Aus heutiger Sicht wuerde ich das Notebook entsorgen und ein gutes
gebrauchtes (aber moderneres geraet kaufen).
Zumal er offensichtlich gerade auch noch einen der USB-Ports des
Rechners ruiniert hat.
Darauf war ich auch erst hereingefallen, aber in einem spaeteren
Posting deutet er an, dass der Rechner mit dem USB.Port ein
Tablet-Modell sei. Das hier und im Parallelposting erwaehnte Lifebopok
ist laut Noitebookcheck.com ein normales Notebook.
Da sind also wohl 2 unterschiedliche Systeme.
Post by Martin Gerdes
Bei SSD stimmt es, doch der Performanceunterschied zu einer ansonsten
gleichen ca. 250GB SSD ist bei dem Notebook kaum spuerbar.
Im vorliegenden Fall ist vermutlich ohnehin das Notebook das
geschwindigkeitsbegrenzende Moment und nicht die SSD.
Das wollte ich damit ausdruecken, ja.
helge.adler
2017-07-18 21:03:35 UTC
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Post by Shinji Ikari
Guten Tag
Post by Martin Gerdes
Aus heutiger Sicht wuerde ich das Notebook entsorgen und ein gutes
gebrauchtes (aber moderneres geraet kaufen).
Zumal er offensichtlich gerade auch noch einen der USB-Ports des
Rechners ruiniert hat.
Darauf war ich auch erst hereingefallen, aber in einem spaeteren
Posting deutet er an, dass der Rechner mit dem USB.Port ein
Tablet-Modell sei. Das hier und im Parallelposting erwaehnte Lifebook
ist laut Noitebookcheck.com ein normales Notebook.
Da sind also wohl 2 unterschiedliche Systeme.
Exakt! Es dreht sich um zwei verschiedene Stiefel. 🌞
Post by Shinji Ikari
Post by Martin Gerdes
Bei SSD stimmt es, doch der Performanceunterschied zu einer ansonsten
gleichen ca. 250GB SSD ist bei dem Notebook kaum spuerbar.
Im vorliegenden Fall ist vermutlich ohnehin das Notebook das
geschwindigkeitsbegrenzende Moment und nicht die SSD.
Das wollte ich damit ausdruecken, ja.
Ebend! Exakt!

Dieser Umstand wurde ja schon gefuehlt tausendmal hier gepostet, von und vor
Usern, die hier gefuehlt seit eintausend Jahren dabei sind.... 🌝

Aber wenn man, wie ich zu oft, den Fokus nicht ganz genau im Auge hat, laeuft
das Gespraech schnell mal aus dem Ruder....

Na, jetzt ist alles klar.
Martin Gerdes
2017-07-19 10:37:36 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Martin Gerdes
Aus heutiger Sicht wuerde ich das Notebook entsorgen und ein gutes
gebrauchtes (aber moderneres geraet kaufen).
Zumal er offensichtlich gerade auch noch einen der USB-Ports des
Rechners ruiniert hat.
Darauf war ich auch erst hereingefallen, aber in einem spaeteren
Posting deutet er an, dass der Rechner mit dem USB-Port ein
Tablet-Modell sei.
Wie öde wäre das Usenet doch, wenn die Umstände einer Anfrage klar
wären!

Unser werter OP ist ja noch nicht einmal willens anzugeben, wieviel
Speicherkapazität er braucht.

Das nervt etwas.
Post by Shinji Ikari
Das hier und im Parallelposting erwaehnte Lifebook
ist laut Notebookcheck.com ein normales Notebook.
... das mittlerweile allerdings schon ein H-Kennzeichen hat (also
historisch ist).
Post by Shinji Ikari
Da sind also wohl 2 unterschiedliche Systeme.
Mag sein.
Post by Shinji Ikari
Post by Martin Gerdes
Bei SSD stimmt es, doch der Performanceunterschied zu einer ansonsten
gleichen ca. 250GB SSD ist bei dem Notebook kaum spuerbar.
Im vorliegenden Fall ist vermutlich ohnehin das Notebook das
geschwindigkeitsbegrenzende Moment und nicht die SSD.
Das wollte ich damit ausdruecken, ja.
Eine 250-GB-SSD kostet unter neu weniger als 100 Euro; eine 120er gibt
es für unter 50 Euro (gebraucht jeweils die Hälfte). Das ist kleines
Geld. Wenn man das seinem alten Notebook noch gönnen will, dann sollte
man das einfach machen. Welchen Sinn hat da eine so hochspezifische
Recherche ("Hat schon mal einer eine SSD Typ XYZ in ein Notebook xyz
eingebaut?")? Wer angesichts so wenig Geld so zweifelt, sollte m.E.
einen solchen Umbau einfach bleiben lassen. Bisher tut es der Rechner ja
noch.
helge.adler
2017-07-18 20:00:37 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Guten Tag
"helge.adler" schrieb
Post by helge.adler
Deswegen brauche ich als Ersatz-Laufwerk fuer mein Lifebook E8420 auch nur
maximal 500 GByte Speicherplatz, eher weniger.
Aus heutiger Sicht wuerde ich das Notebook entsorgen und ein gutes
gebrauchtes (aber moderneres geraet kaufen).
Aber das war ja nicht gefragt.
Macht nix, denn im Grunde sehe ich das genau so, jedenfalls bei Automobilen:

Der Aschenbecher ist nun voll, daher sollte der Neukauf ins Auge gefasst werden!
Oder wenigstens ein Jahreswagen.

Dieses Lifebook war schon bei Erwerb unmodern.
Post by Shinji Ikari
Wenn ich dem Datenblatt glauben darf
https://sp.ts.fujitsu.com/dmsp/publications/public/ds-lifebook-e8420.pdf
hat es zumindest schon mal SATA-Schnittstellen. Leider kann ich es nur
vermuten, gehe aber von auch heute ueblichem 2,5" Notebooktypischem
HDD Format aus.
Exakt, "S-ATA 150 shock-mounted" (Fujitsu America Support-Seite).
Ab Werk konnte man diverse SATA-Laufwerke mit 160 & 320 GB waehlen oder eben
SATA-SSD mit 128 GB.

Daneben stand noch ein LW "FDE, 5400 rpm, 320 GB, 2,5", SMART" zur Wahl.

Nanu? Was bedeutet "FDE"???
Post by Shinji Ikari
Post by helge.adler
Und die ueberdimensionierten
500 GB auch nur deswegen, weil die Auskenner sagen, groeszer sei besser (weil
schneller und hat mehr Sich.-Reserven).
Bei HDD wuerde ich der Aussage in dem Zusammenhang nicht pauschal
zustimmnen.
Ich dachte auch nur an SSDs in dem Moment, ohne es zu schreiben.
Post by Shinji Ikari
Bei SSD stimmt es, doch der Performanceunterschied zu einer ansonsten
gleichen ca. 250GB SSD ist bei dem Notebook kaum spuerbar. Man hat
mehr Reserven, doch ist das Notebook leistungsmaessig sowieso schon
...na sagen wir alt. Wie lange es noch haelt oder allen Anspruechen
genuegt kann nur die Zukunft zeigen.
Bei Reserven dachte ich auch nur an viele kleine gute Reserve-Speicherzellen im
Austausch fuer schlechte, also der Gedanke an Datensicherheit floss da rein.
Post by Shinji Ikari
(Laut Datenblatt maximal: Intel Core2Duo T9600 2.8 GHz und maximal 8
GB RAM, aber Du scheinst da ja eine noch ein paar MHz flottere CPU
drin zu haben.).
Post by helge.adler
Also: Was fuer 'ne SSD bspw. wuerdest du mir denn empfehlen als Ersatz?
Bei einem solch langamen Notebook? eine beliebige SSD, die rein passt
und nicht zu teuer ist.
Ebend! Genau das "beliebig" moechte ich tuuunlichst vermeiden - daher meine
Frage.

Also, ich moechte mir nachher keinen Kopf zerbrechen ueber nachlaessige
Fertigung, satte Firmwarefehler, sterbende Speicherzellen, weil die Fabrik unter
Preisdruck geschludert hat - usw. usf.

Der verdient sehr gute Ruf des Produktes in Fachkreisen ist mir weit wichtiger,
als 20,- gesparte Euronen im Einkauf.
Post by Shinji Ikari
Eine flotte Samsung 850Pro wuerde zwar die eine oder andere
Millisekunde schneller sein, aber bei dem Notebook wird man den
Unterschied zu einer nicht so performanten SSD nur sehr begrenzt etwas
merken. Ich weiss nicht einmal ob es SATA3 (6GByte/s) beherrscht oder
doch nur SATA2 oder gar SATA1.
Wie oben gesagt, mindestens "S-ATA 150", also verbessertes SATA1. Laut Crucial
sogar S-ATA2!

Ist nun schon zwei Jahre her, dasz mich die Materie zuletzt beschaeftigt hat.
Die angebotenen SSD sind/waren sehr oft abwaertskompatibel, was man nur durch
eingehendes Studium der Datenblaetter herauslesen kann. Oder durch Nachfrage
beim Hersteller.


Crucial bietet bspw. ueber den Upgrade-Manager im Netz eine SSD MX300 6Gbps in
diversen Speichergroeszen explizit fuer das Lifebook E8420 an. Waere also schon
mal tief abwaertskompatibel.

Wuerde demnach sogar zur noch aelteren Lifebook-Serie E8110 usw. mit S-ATA "150"
passen.
Post by Shinji Ikari
Wenn es eine ca. 500 GB SSD im 2,5" Format SATA sein soll: wuerde ich
in den Preissuchmaschinen schauen.
Die preise liegen da eigentlich so um die 150 Euro und dann wuerde ich
beispielsweise zu der Samsung SSD 850 EVO 500GB, SATA (MZ-75E500B)
greifen.
Doch wenn man die Kapazitaet nicht braucht und auch eine ca. 250GB HDD
mehr als genug Kapazitaet bietet, ware zu ueberlegen ob man nicht
guenstiger einkauft und eine ca. 80-90 Euro teure SSD nimmt.
https://geizhals.de/samsung-ssd-850-evo-250gb-mz-75e250b-a1194261.html?hloc=de
https://geizhals.de/sandisk-ultra-ii-240gb-sdssdhii-240g-g25-a1154831.html?hloc=de
Post by helge.adler
Schau doch mal bitte in die Notebookgruppe, dort hab' ich vorhin meinen
Bedarf naeher beschrieben, danke!
Ich hatte es grob ueberflogen.
Dein Hinweis auf "neue Technologien" ist bei einem so alten Notebook
ueberfluessig.
"neue Technik" in Hinblick auf verbesserte Machart, Datenhaltung/Lebensdauer,
Annaeherung an Festplatten-Verhalten in Bezug auf deren einfaches Ueberschreiben
und Loeschen von Altdaten udgl.
Die markt-angebotenen SSD arbeiten noch viel zu kompliziert und muessen in
komplizierte Nebentechniken eingebetteet werden, um einigermaszen datensicher zu
funktionieren.

Millisekundengewinne bei der Datenuebertragung scheinen mir bei einem
Geschaeftsnotebook fuer ausschlieszlich Bueroanwendungen eher irrelevant.
Post by Shinji Ikari
Ich wuerde einfach eine SSD waehlen, die den
Anspruechen genuegt und von einem (mir vertrauenserweckenden)
Hersteller mit ausreichend Garantie versehen wird.
Exakt dazu suche ich Rat, wobei mir die Garantie darauf beschraenkt werden darf,
dasz mir fuer den schlimmsten Fall zugesichert wird, dasz jedes meiner Bits
einzeln aus dem Datensumpf der kaputten SSD herausgeangelt wuerde - koste es,
was es wolle...

Danke fuer deine Unterstuetzung, die hulf mir bereits!
Shinji Ikari
2017-07-19 00:05:11 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by helge.adler
Post by Shinji Ikari
Bei SSD stimmt es, doch der Performanceunterschied zu einer ansonsten
gleichen ca. 250GB SSD ist bei dem Notebook kaum spuerbar. Man hat
mehr Reserven, doch ist das Notebook leistungsmaessig sowieso schon
...na sagen wir alt. Wie lange es noch haelt oder allen Anspruechen
genuegt kann nur die Zukunft zeigen.
Bei Reserven dachte ich auch nur an viele kleine gute Reserve-Speicherzellen im
Austausch fuer schlechte, also der Gedanke an Datensicherheit floss da rein.
Ist schon korrekt,. aber dann sollte es besser eine 4TB SSD sein, die
man bestens nur mit maximal 64GB Daten belegt. Da hat man dann
unheimlich viel Geld unnoetig aufgegeben und sehr viele freie
Speicherzellen, die im Bedarfsfalle verwendet werden koennen.
Post by helge.adler
Post by Shinji Ikari
Post by helge.adler
Also: Was fuer 'ne SSD bspw. wuerdest du mir denn empfehlen als Ersatz?
Bei einem solch langamen Notebook? eine beliebige SSD, die rein passt
und nicht zu teuer ist.
Ebend! Genau das "beliebig" moechte ich tuuunlichst vermeiden - daher meine
Frage.
Und meien Antwort hast Du ja bekommen.
Post by helge.adler
Also, ich moechte mir nachher keinen Kopf zerbrechen ueber nachlaessige
Fertigung, satte Firmwarefehler, sterbende Speicherzellen, weil die Fabrik unter
Preisdruck geschludert hat - usw. usf.
Das kann im Voraus niemand sagen. Selbst wenn man meint, dass Samsung
sehr gut sei mus sman im Hintrekopf behalten, dass die schon Probleme
hatten.
Post by helge.adler
Der verdient sehr gute Ruf des Produktes in Fachkreisen ist mir weit wichtiger,
als 20,- gesparte Euronen im Einkauf.
Meine Antwort hast Du vermutlich gelesen. Wenn Du etwas anderes
willst, nimm das.
Post by helge.adler
Post by Shinji Ikari
Eine flotte Samsung 850Pro wuerde zwar die eine oder andere
Millisekunde schneller sein, aber bei dem Notebook wird man den
Unterschied zu einer nicht so performanten SSD nur sehr begrenzt etwas
merken. Ich weiss nicht einmal ob es SATA3 (6GByte/s) beherrscht oder
doch nur SATA2 oder gar SATA1.
Wie oben gesagt, mindestens "S-ATA 150", also verbessertes SATA1.
Wieso sollte "S-ATA 150" ein 'verbessertes' SATA1 (150MByte/s) sein?
Was soll daran besser sein?
Post by helge.adler
Laut Crucial
sogar S-ATA2!
Ich weiss zwar nicht, was Du damit sagen willst, aber solange Du das
weisst, reicht es ja.
Post by helge.adler
Crucial bietet bspw. ueber den Upgrade-Manager im Netz eine SSD MX300 6Gbps in
diversen Speichergroeszen explizit fuer das Lifebook E8420 an. Waere also schon
mal tief abwaertskompatibel.
Im Regelfall sind SATA3 und SATA2 abwaertskompatibel zu SATA1.
Nur gewinnt man mit einer hochperformanten HDD, die optimal
sequentiell sogar mehr als 550MByte/s schafft an einem SATA1 Ports
nichts gegenueber einer HDD, die vielleicht kaum mehr als 150MByte/s
schafft.
Post by helge.adler
Post by Shinji Ikari
Dein Hinweis auf "neue Technologien" ist bei einem so alten Notebook
ueberfluessig.
"neue Technik" in Hinblick auf verbesserte Machart,
Da die "neuesten"/verbesserten Techniken in den Notebook nicht
platzierbar sind und auch erheblich mehr Strom schlucken als eine
einache HDD ist das hier sinnlos.
M.2 PCIe oder U.2 mit NVMe passt da beispielsweise nicht rein.
Post by helge.adler
Datenhaltung/Lebensdauer,
Kann im Voraus keiner sagen. Wie eine HDD: wenn sie kaputt ist, ist
sie kaputt, Dafuer hat man ein geeignetes Backupkonzept.
Post by helge.adler
Annaeherung an Festplatten-Verhalten in Bezug auf deren einfaches Ueberschreiben
und Loeschen von Altdaten udgl.
Bedienung ist schon lage so wie HDD, das Verhalten intern ist
signifikant anders. Ueberschreiben der alten Daten haengt vom
Kontroller ab. Unnoetige Schreibzugriffe wird er hoffentlich
vermeiden.
Post by helge.adler
Die markt-angebotenen SSD arbeiten noch viel zu kompliziert
ich weis zwar nicht, was Du damit meinst, aber solange Du es wweisst,
dann nimm eben keien SSD, die auf dem Markt angebiten wird. kannst Dir
ja eine selber herstellen lassen. Dmait wird das Notebook in Summe
aber doch seeeeeehr teuer.
Post by helge.adler
Post by Shinji Ikari
Ich wuerde einfach eine SSD waehlen, die den
Anspruechen genuegt und von einem (mir vertrauenserweckenden)
Hersteller mit ausreichend Garantie versehen wird.
Exakt dazu suche ich Rat,
Meine Antwort hast Du ja. Wenn Du etws anderes willst (nicht
markt-uebliche SSD) dann nimm diese.
Post by helge.adler
wobei mir die Garantie darauf beschraenkt werden darf,
dasz mir fuer den schlimmsten Fall zugesichert wird, dasz jedes meiner Bits
einzeln aus dem Datensumpf der kaputten SSD herausgeangelt wuerde - koste es,
was es wolle...
Geht nicht, Vergiss es. Datenrettung von einer maximal defekten SSD
ist unmoeglich.
Und "koste es was es wolle" zahlst Du vermutlich nicht, Soviele
Millionen/Milliarden Euro/Dollar hat kaum ein Mensch fuer sowas
uebrig.
helge.adler
2017-08-05 05:14:39 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Guten Tag
Wieso sollte "S-ATA 150" ein 'verbessertes' SATA1 (150MByte/s) sein?
Was soll daran besser sein?
Eine Verwechslung. Ich hatte "S-ATA 150" (Schreibweise im Datenblatt des
Notebooks) fuer eine Revision des zuerst am Markt erschienenen Standards
gehalten, umgangssprachlich SATA-1 genannt. Dabei meint das ja nur ein und
dasselbe.... ^^
Post by Shinji Ikari
Im Regelfall sind SATA3 und SATA2 abwaertskompatibel zu SATA1.
Nur gewinnt man mit einer hochperformanten HDD, die optimal
sequentiell sogar mehr als 550MByte/s schafft an einem SATA1 Ports
nichts gegenueber einer HDD, die vielleicht kaum mehr als 150MByte/s
schafft.
Ich habe nun eine Samsung-SSD EVO-850 in dem betr. Notebokk verbaut. Laut
CrystalDiskInfo arbeitet diese dort im S-ATA-300-Modus. Faehig zu S-ATA-600
waere diese EVO jedoch (an einem entsprechenden Kontroller).

Demnach waere die Angabe "S-ATA 150" im Fujitsu-Siemens Datenblatt zu diesem
Notebook ueberholt, was auch nicht verwunderlich scheint. Immerhin wurde das
konkrete Geraet geschaetzte 8 Jahre nach der Veroeffentlichung von S-ATA 150
produziert, da wird man kaum noch veraltete Kontroller-Chips mit einer
Datenrate von nur 1,5 Gbit/s verbaut haben koennen.
Post by Shinji Ikari
[Hersteller-Garantie, Kosten einer Datenrettung]
Der Hersteller bietet mir 5 Jahre "Garantie" auf das Produkt. Das muss leider
nicht heiszen, dasz der Hersteller seinem Produkt lange vertraut, sondern
koennte ebenso bedeuten, dasz er die erwarteten Kunden-Regresse in seine
Kalkulation des Produktpreises mit einbezieht.... :-/

Lieber waere mir stattdessen seine Zusage gewesen, dasz er mir aus einer evtl.
defekt gewordenen SSD alle meine Bits einzel rausholt - auf seine Kosten, logo.

Bisher funktioniert das gute Stueck aber einwandfrei.
Frank Möller
2017-08-05 08:12:58 UTC
Permalink
Post by helge.adler
[...]
Lieber waere mir stattdessen seine Zusage gewesen, dasz er mir aus einer evtl.
defekt gewordenen SSD alle meine Bits einzel rausholt - auf seine Kosten, logo.
Das wird kein Hersteller machen, denn das müßte bereits beim Verkauf mit
eingepreist werden, wodurch diese Geräte unverkäuflich wären. Logo.

Es gibt ohnehin ein sehr probates Mittel zum Abwenden solchen Ungemachs:
Backups, und zwar im Plural.

Ich würde daher gewiß nicht X Hektoöro Aufpreis zahlen, nur weil andere
ihre Datensicherungen nicht im Griff haben und dann die Allgemeinheit für
Sonderkosten aufkommen soll.

--
Thomas Einzel
2017-08-05 10:38:30 UTC
Permalink
Am 05.08.2017 um 07:14 schrieb helge.adler:
...
Post by helge.adler
Der Hersteller bietet mir 5 Jahre "Garantie" auf das Produkt. Das muss leider
nicht heiszen, dasz der Hersteller seinem Produkt lange vertraut, sondern
koennte ebenso bedeuten, dasz er die erwarteten Kunden-Regresse in seine
Kalkulation des Produktpreises mit einbezieht.... :-/
Nicht ":-/". Das ist immer so. Google mal nach Badewannenkurve und MTBF.

Selbst wenn 99% der SSDs deutlich länger als 5 Jahre (unter den
gegebenen Bedingungen der Spezifikation) halten würden, kann deine SSD
ein Frühausfall nach z.B. ein paar Tagen Betrieb Tagen sein.
Unwahrscheinlich, aber möglich.
Post by helge.adler
Lieber waere mir stattdessen seine Zusage gewesen, dasz er mir aus einer evtl.
defekt gewordenen SSD alle meine Bits einzel rausholt - auf seine Kosten, logo.
Ein Backup ist ein Backup ist ein Backup.

Kein Datenrettungsdienst, kein Raid und auch keine vertragliche
Zusicherung ersetzt ein Backup. Nicht jeder defekte Speicher läßt sich
nachträglich noch auslesen.

Du bekommst im Rahmen der Garantie ein neues Gerät, deine Daten sind in
deinem letzten Backup. Einbauen, restore, fertig.
Post by helge.adler
Bisher funktioniert das gute Stueck aber einwandfrei.
Kein Backup, kein Mitleid.
--
Thomas

Einige Dinge muss man einfach so deutlich sagen.
Arno Welzel
2017-05-28 21:05:32 UTC
Permalink
Post by Alfred Molon
Zumindest was die größeren Kapazitäten betrifft. 2TB für 600€, 4TB
kosten 1300€. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob die SSDs kurzfristig
die HDDs verdrängen würden, aber dem ist wohl nicht so. Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
Ja - die Herstellung von Flash-Speichern ist halt immer noch teurer als
die magnetischer Platten. Dennoch ist die Entwicklung klar erkennbar. Es
dauert halt nur noch etwas.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Hergen Lehmann
2017-05-28 22:58:46 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Ja - die Herstellung von Flash-Speichern ist halt immer noch teurer als
die magnetischer Platten. Dennoch ist die Entwicklung klar erkennbar.
In der Tat - seit Anfang der 90er Jahre die ersten Flash-basierten SSDs
auf den Markt kamen, sind sie konstant (mit saisonalen Schwankungen nach
oben oder unten) rund um Faktor 10 teurer, als die gleiche Kapazität auf
HDD. Eine erstaunliche Kontinuität für die kurzlebige EDV-Branche...

Die unterhalb der Schmerzgrenze verfügbare SSD-Kapazität ist mitterweile
groß genug für den Alltagsgebrauch, so das die HDD zunehmend in den
Archiv/NAS-Bereich verdrängt wird, dort ist allerdings keine Ablöse in
Sicht.
Post by Arno Welzel
Es dauert halt nur noch etwas.
Heißt es seit 30 Jahren. ^_-

Hergen
Arno Welzel
2017-06-13 21:10:08 UTC
Permalink
Post by Hergen Lehmann
Post by Arno Welzel
Ja - die Herstellung von Flash-Speichern ist halt immer noch teurer als
die magnetischer Platten. Dennoch ist die Entwicklung klar erkennbar.
In der Tat - seit Anfang der 90er Jahre die ersten Flash-basierten SSDs
auf den Markt kamen, sind sie konstant (mit saisonalen Schwankungen nach
oben oder unten) rund um Faktor 10 teurer, als die gleiche Kapazität auf
HDD. Eine erstaunliche Kontinuität für die kurzlebige EDV-Branche...
Nicht wirklich. Die ersten SSDs waren deutlich mehr als Faktor 10 teurer.
Post by Hergen Lehmann
Die unterhalb der Schmerzgrenze verfügbare SSD-Kapazität ist mitterweile
groß genug für den Alltagsgebrauch, so das die HDD zunehmend in den
Archiv/NAS-Bereich verdrängt wird, dort ist allerdings keine Ablöse in
Sicht.
Post by Arno Welzel
Es dauert halt nur noch etwas.
Heißt es seit 30 Jahren. ^_-
1987 gab es schon Flash-basierte SSDs?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Hergen Lehmann
2017-06-13 21:44:44 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Hergen Lehmann
oben oder unten) rund um Faktor 10 teurer, als die gleiche Kapazität auf
HDD. Eine erstaunliche Kontinuität für die kurzlebige EDV-Branche...
Nicht wirklich. Die ersten SSDs waren deutlich mehr als Faktor 10 teurer.
Wikipedia behauptet, Sandisk hätte anno 1991 eine Flash-SSD mit 20MB für
rund 1000$ 'rausgebracht. Wie viel hat damals eine 20MB-HDD gekostet?
Dramatisch viel weniger als 100$ wird es kaum gewesen sein...
Post by Arno Welzel
Post by Hergen Lehmann
Heißt es seit 30 Jahren. ^_-
1987 gab es schon Flash-basierte SSDs?
Es gab bereits etliche Jahre zuvor SSDs mit anderen "Solid State"
Technologien, z.B. batteriegepuffertem RAM oder Magnetblasenspeicher.
Besonders um Letztere wurde Anfang der 80er Jahre ein ziemlicher Hype
veranstaltet, schon damals hieß es "in wenigen Jahren ist die Festplatte
tot".

Die erste Flash-SSD kam laut Wikipedia 1989 im Form proprietärer Module
für ein Psion-Laptop, und ab 1991 (s.o.) dann systemunabhängig.

Hergen
Arno Welzel
2017-06-15 20:35:00 UTC
Permalink
Post by Hergen Lehmann
Post by Arno Welzel
Post by Hergen Lehmann
oben oder unten) rund um Faktor 10 teurer, als die gleiche Kapazität auf
HDD. Eine erstaunliche Kontinuität für die kurzlebige EDV-Branche...
Nicht wirklich. Die ersten SSDs waren deutlich mehr als Faktor 10 teurer.
Wikipedia behauptet, Sandisk hätte anno 1991 eine Flash-SSD mit 20MB für
rund 1000$ 'rausgebracht. Wie viel hat damals eine 20MB-HDD gekostet?
Dramatisch viel weniger als 100$ wird es kaum gewesen sein...
Doch. 1991 habe ich eine externe 250 MB SCSI-Platte inkl. Netzteil,
Gehäuse und Controller für einen Atari ST für etwa 600 DM gekauft. Das
sind rechnerisch etwa etwa 48 DM für 20 MB - und nackte HDD in dem Ding
war noch günstiger.
Post by Hergen Lehmann
Post by Arno Welzel
Post by Hergen Lehmann
Heißt es seit 30 Jahren. ^_-
1987 gab es schon Flash-basierte SSDs?
Es gab bereits etliche Jahre zuvor SSDs mit anderen "Solid State"
Technologien, z.B. batteriegepuffertem RAM oder Magnetblasenspeicher.
Besonders um Letztere wurde Anfang der 80er Jahre ein ziemlicher Hype
veranstaltet, schon damals hieß es "in wenigen Jahren ist die Festplatte
tot".
Ja - diese Art von Speichern kenne ich auch. Aber wenn man davon
spricht, dass eine Technik immer etwa um Faktor X teurer ist, als eine
eine andere Technik, sollte es auch halbwegs vergleichbar bleiben und
man nicht von batteriegepuffertem RAM mit HDD-Backup zu
Magnetblasenspeihcer und dann erst Flash wechseln.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Juergen P. Meier
2017-05-29 17:12:26 UTC
Permalink
Post by Alfred Molon
Zumindest was die größeren Kapazitäten betrifft. 2TB für 600€, 4TB
kosten 1300€. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob die SSDs kurzfristig
die HDDs verdrängen würden, aber dem ist wohl nicht so. Die Preise
halten sich noch auf sehr hohem Niveau.
Es werden weltweit zu wenige Flash-Chips produziert. Den rest regeln
Angebot und Nachfrage.

Indirekte Folge: RAM ist extrem im Preis gestiegen. (weil die Fabs von
DRAM auf Flash umstellen und deswegen DRAM fehlt)
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