Discussion:
Notebook MSI CX500 mit wahrscheinlich defekter WD Scorpio Blue
(zu alt für eine Antwort)
Sebastian Suchanek
2017-01-02 16:44:15 UTC
Permalink
Hallo NGs!

Vorweg: Da das Thema nicht ganz eindeutig ist, Crosspost nach
de.comp.sys.notebook und de.comp.hardware.laufwerke.festplatten,
Follow Up bitte beim Antworten entsprechend setzen.

Nun zum eigentlichen Problem: Heute bekam ich von einer
Nachbarin ein Notebook MSI CX500 zur Reparatur in die Hand
gedrückt. Symptome des Patienten: Nach dem Druck auf die Power-
Taste geht die Power-LED an und mindestens der CPU-Lüfter läuft
an. Danach tut sich gar nichts mehr - der Bildschirm bleibt
schwarz und von den Status-LEDs leuchtet nur die blaue LED mit
dem Halbmond-Symbol. Das Notebook reagiert auch auf gar nichts
mehr, "Ausschalten" funktioniert nur noch durch Entnahme des
Akkus.
Google findet dazu zig im Prinzip gleichlautende
Fehlerbeschreibungen, Lösungen habe ich aber keine gefunden.

Da die Nachbarin erwähnte, dass ihr hauptsächlich die Nutzdaten
auf der Festplatte wichtig seien, habe ich kurzerhand die
Festplatte (eine WD Scorpio Blue WD3200BEVT 320GB) ausgebaut und
wollte sie an meinen USB-Festplatten-Adapter hängen.
Daran läuft die Platte auch hörbar hoch und auch ein paar
Kopfbewegungen sind zu hören - allerdings wird die Platte von
meinem PC (Win7) nicht erkannt. (Nur die S-ATA-USB-Bridge als
solches, aber eben das Laufwerk nicht. Der Adapter an sich ist
aber in Ordnung, das hat eine Gegenprobe mit einer anderen S-
ATA-HDD ergeben.)

Dazu meine Fragen in die Runde: Hat MSI evtl. irgendwelche
Schweinereien mit der Festplatte getrieben (Verschlüsselung,
Sonderfirmware o.ä.), sodass sie nicht an "normalen" S-ATA-
Anschlüssen funktioniert? Oder ist die Wahrscheinlichkeit hoch,
dass die Festplatte einfach hin ist? (Aktuell meine persönliche
Haupt-Vermutung...)
Sind die Scorpio Blues evtl. besonders fehlerauffällig oder wäre
ein Defekt primär "persönliches Pech"?


TIA,

Sebastian
Bastian Lutz
2017-01-02 20:26:11 UTC
Permalink
Hallo Sebastian!
Post by Sebastian Suchanek
Vorweg: Da das Thema nicht ganz eindeutig ist, Crosspost nach
de.comp.sys.notebook und de.comp.hardware.laufwerke.festplatten,
Follow Up bitte beim Antworten entsprechend setzen.
Nun zum eigentlichen Problem: Heute bekam ich von einer
Nachbarin ein Notebook MSI CX500 zur Reparatur in die Hand
gedrückt. Symptome des Patienten: Nach dem Druck auf die Power-
Taste geht die Power-LED an und mindestens der CPU-Lüfter läuft
an. Danach tut sich gar nichts mehr - der Bildschirm bleibt
schwarz und von den Status-LEDs leuchtet nur die blaue LED mit
dem Halbmond-Symbol. Das Notebook reagiert auch auf gar nichts
mehr, "Ausschalten" funktioniert nur noch durch Entnahme des
Akkus.
Google findet dazu zig im Prinzip gleichlautende
Fehlerbeschreibungen, Lösungen habe ich aber keine gefunden.
Typ. Fall von tauben Elkos, wenn Akku raus und Netzteil weg, dann
"einschalten" (damit die Elkos leer werden) und dann wieder Saft drauf
geben nicht geholfen hat. Wenn im Akku noch genug Saft ist und das
Netzteil das Problem ist (gibt div. Universaldinger mit einstellbarer
Spannung - auch auf Stecker achten und dass Notebookseitig mind. der auf
dem alten Netzteil angegebene Strom rauskommt!) -> Netzteil weglassen
und probieren. Ansonsten wohl taube Elkos im Notebook. Im zweitbesten
Fall ist nur der Akku hin -> ohne Akku, aber mit Netzteil testen.
Post by Sebastian Suchanek
Da die Nachbarin erwähnte, dass ihr hauptsächlich die Nutzdaten
auf der Festplatte wichtig seien, habe ich kurzerhand die
Festplatte (eine WD Scorpio Blue WD3200BEVT 320GB) ausgebaut und
wollte sie an meinen USB-Festplatten-Adapter hängen.
Daran läuft die Platte auch hörbar hoch und auch ein paar
Kopfbewegungen sind zu hören - allerdings wird die Platte von
meinem PC (Win7) nicht erkannt. (Nur die S-ATA-USB-Bridge als
solches, aber eben das Laufwerk nicht. Der Adapter an sich ist
aber in Ordnung, das hat eine Gegenprobe mit einer anderen S-
ATA-HDD ergeben.)
1. Variante: Du hast ein Betriebssystem benutzt, das das Dateisystem
nicht versteht (z. B. Ext2/3/4-Platte (z. B. Linux) an Windows-Rechner
(entspr. Zusatzprogramme funktionieren IMHO nur sehr bedingt, boote
lieber ein Live-Linux, die koennen i.d.R. von Haus aus sehr viele
Dateissysteme)).
2. Variante: Du hast keinen USB3.x-Konverter an einem USB3.x-Port
verwendet -> Saft reicht nicht bzw. die andere Platte braucht zum
Anlaufen weniger. Bei meinem alten USB2.0-Konverter war ein Y-Kabel
dabei, das ich zur Sicherheit nur ueber einen USB2.0-Hub verwendet habe.
3. Variante: Die Platte war Bestandteil eines RAID-/JBOD-Systems (es
gibt Notebooks mit 2 internen HDs bzw. man kann auf OS-Ebene wohl alle
Arten von Festplatten zu einem RAID zusammenschalten). Keine Ahnung ob
es Notebooks gibt, wo standardmaessig ein RAID konfiguriert ist. IIRC
gibt's unter Windows auch sowas (Dynamische Datentraeger oder so?), wo
ich schon erlebt habe, dass Leute mit wenig Ahnung sich wie auch immer
das eingerichtet hatten und sich dann gewundert haben, als es Probleme gar.
4. Variante: https://www.heise.de/ct/artikel/Baerendienst-289866.html
5. Variante: Kaputt bzw. Fall fuer die Datenretter.

Bastian Lutz

PS: F'up2dcsn.
--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
Peter Eggebrecht
2017-01-02 19:40:00 UTC
Permalink
Sebastian Suchanek (sebastian.suchanek) schrieb:

[...]
Post by Sebastian Suchanek
Dazu meine Fragen in die Runde: Hat MSI evtl. irgendwelche
Schweinereien mit der Festplatte getrieben (Verschlüsselung,
Sonderfirmware o.ä.), sodass sie nicht an "normalen" S-ATA-
Anschlüssen funktioniert? Oder ist die Wahrscheinlichkeit hoch,
dass die Festplatte einfach hin ist? (Aktuell meine persönliche
Haupt-Vermutung...)
Richtig, wuerde ich als defekt entsorgen. Sofern die Daten wichtig sind, hat
die Nachbarin regelmaessig eine Datensicherung angefertigt. Wenn nicht, so
hat sie nun erkannt fuer was man sich diese Arbeit macht... auch bei mir hat
es gedauert, bis ich die Regelmaessigkeit schaetzen lernte.
Post by Sebastian Suchanek
Sind die Scorpio Blues evtl. besonders fehlerauffällig oder wäre
ein Defekt primär "persönliches Pech"?
Massenware... fuer die paar Euros lohnt der Aufwand nicht besondere Schienen
zu fahren.

Bevor wir jetzt eine Datenrettung bzw. die Moeglichkeiten konstruieren.....
rechnet sich nur, wenn dort die naechste Ziehung der Lottozahlen abgelegt
waeren.

Gruss Peter
Roland Mösl
2017-01-08 17:50:51 UTC
Permalink
Post by Sebastian Suchanek
Hallo NGs!
Vorweg: Da das Thema nicht ganz eindeutig ist, Crosspost nach
de.comp.sys.notebook und de.comp.hardware.laufwerke.festplatten,
Follow Up bitte beim Antworten entsprechend setzen.
Nun zum eigentlichen Problem: Heute bekam ich von einer
Nachbarin ein Notebook MSI CX500 zur Reparatur in die Hand
gedrückt. Symptome des Patienten: Nach dem Druck auf die Power-
Taste geht die Power-LED an und mindestens der CPU-Lüfter läuft
an. Danach tut sich gar nichts mehr - der Bildschirm bleibt
schwarz und von den Status-LEDs leuchtet nur die blaue LED mit
dem Halbmond-Symbol. Das Notebook reagiert auch auf gar nichts
mehr, "Ausschalten" funktioniert nur noch durch Entnahme des
Akkus.
Google findet dazu zig im Prinzip gleichlautende
Fehlerbeschreibungen, Lösungen habe ich aber keine gefunden.
Da die Nachbarin erwähnte, dass ihr hauptsächlich die Nutzdaten
auf der Festplatte wichtig seien, habe ich kurzerhand die
Festplatte (eine WD Scorpio Blue WD3200BEVT 320GB) ausgebaut und
wollte sie an meinen USB-Festplatten-Adapter hängen.
Daran läuft die Platte auch hörbar hoch und auch ein paar
Kopfbewegungen sind zu hören - allerdings wird die Platte von
meinem PC (Win7) nicht erkannt. (Nur die S-ATA-USB-Bridge als
solches, aber eben das Laufwerk nicht. Der Adapter an sich ist
aber in Ordnung, das hat eine Gegenprobe mit einer anderen S-
ATA-HDD ergeben.)
Probier mal Gparted menu Datenrettung.

Da wird die Harddisk nach typischen Datenstrukturen durchsucht.
Dies funktioniert auch wenn die Partiontable zerstört worden ist.

Hatte gerade das Problem mit der HD im Medion Akoya S4216.

Harddisk nicht erkannt, aber diese Funktion von Gparted
fand alle Partitions nach ein paar Minuten.

Gefundene Partitions kann man dann als READ ONLY mounten.
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth
Peter Eggebrecht
2017-01-09 11:09:00 UTC
Permalink
Roland Mösl (founder) schrieb:

[...]
Post by Roland Mösl
Probier mal Gparted menu Datenrettung.
Da wird die Harddisk nach typischen Datenstrukturen durchsucht.
Dies funktioniert auch wenn die Partiontable zerstört worden ist.
Hatte gerade das Problem mit der HD im Medion Akoya S4216.
Harddisk nicht erkannt, aber diese Funktion von Gparted
fand alle Partitions nach ein paar Minuten.
Gefundene Partitions kann man dann als READ ONLY mounten.
.... soweit die Theorie, in der Praxis hat man damit als Windowsuser meist
auch die Letzte Hoffnung auf Rettung zerstoert. Man sollte schon wissen was
man dabei tut und ueber Linux Kenntnisse verfuegen.

Gruss Peter
Roland Mösl
2017-01-09 13:49:51 UTC
Permalink
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Roland Mösl
Probier mal Gparted menu Datenrettung.
Da wird die Harddisk nach typischen Datenstrukturen durchsucht.
Dies funktioniert auch wenn die Partiontable zerstört worden ist.
Hatte gerade das Problem mit der HD im Medion Akoya S4216.
Harddisk nicht erkannt, aber diese Funktion von Gparted
fand alle Partitions nach ein paar Minuten.
Gefundene Partitions kann man dann als READ ONLY mounten.
.... soweit die Theorie, in der Praxis hat man damit als Windowsuser meist
auch die Letzte Hoffnung auf Rettung zerstoert. Man sollte schon wissen was
man dabei tut und ueber Linux Kenntnisse verfuegen.
Wer nicht Linux hat, kann es ja über einen USB-Stick starten.

Dann einfach Gparted, Datenrettung,
die gefundenen Partition mounten,
und die Dateien auf die HD im Notebook kopieren.

Tiefere Kenntnisse sind dabei überflüssig.
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth
Peter Eggebrecht
2017-01-09 14:24:00 UTC
Permalink
Roland Mösl (founder) schrieb:

[...]
Post by Roland Mösl
Dann einfach Gparted, Datenrettung,
die gefundenen Partition mounten,
und die Dateien auf die HD im Notebook kopieren.
Tiefere Kenntnisse sind dabei überflüssig.
Genau... man mountet auf die HD im Notebook, die nicht ansprechbar ist.

Mehr braucht man wirklich nicht, um jegliche weitere Massnahme als sinnlos
entstehen zu lassen.

Mounten ist quasi das taegliche Handwerkzeug eines Window Users.... komm
runter von deinem Schaukelpferd, sonst ueberschlaegst du dich ;-)

Gruss Peter
Roland Mösl
2017-01-09 21:31:33 UTC
Permalink
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Roland Mösl
Dann einfach Gparted, Datenrettung,
die gefundenen Partition mounten,
und die Dateien auf die HD im Notebook kopieren.
Tiefere Kenntnisse sind dabei überflüssig.
Genau... man mountet auf die HD im Notebook, die nicht ansprechbar ist.
Mehr braucht man wirklich nicht, um jegliche weitere Massnahme als sinnlos
entstehen zu lassen.
Mounten ist quasi das taegliche Handwerkzeug eines Window Users.... komm
runter von deinem Schaukelpferd, sonst ueberschlaegst du dich ;-)
Gruss Peter
Versuche nicht alles so kompliziert darzustellen.

Also USB Stick mit Ubuntu 16.04 bootfähig machen.

Nach dem Stard Gparted,
am 2. USB die defekte Harddisk vom anderen Notebook.
In Gparted dieses Laufwerk auswählen.
Menü Datenrettung.

Nach ein paar Minuten erscheint eine Box über
gefundene Partitons.

Jetzt kam man auf die Klicken und sich die Read Only ansehen
im Datei Explorer, der eben Nautilus heißt.

Mit üblichen Methoden denn die Daten von der defekten HD im USB-Gehäuse
kopieren.

Kann nichts schief gehen, ganz ohne Doktor der Linuistik :)
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth
Peter Eggebrecht
2017-01-09 21:37:00 UTC
Permalink
Roland Mösl (founder) schrieb:

[...]
Post by Roland Mösl
Post by Peter Eggebrecht
Mounten ist quasi das taegliche Handwerkzeug eines Window Users....
komm runter von deinem Schaukelpferd, sonst ueberschlaegst du dich ;-)
Versuche nicht alles so kompliziert darzustellen.
Also USB Stick mit Ubuntu 16.04 bootfähig machen.
Gib ruhig weiter Vollgas auf deinem Schaukelpferd... Ausgangslage war ein
Problem zu loesen und nicht nach neuen zu suchen.

Gruss Peter
Roland Mösl
2017-01-09 21:58:10 UTC
Permalink
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Roland Mösl
Post by Peter Eggebrecht
Mounten ist quasi das taegliche Handwerkzeug eines Window Users....
komm runter von deinem Schaukelpferd, sonst ueberschlaegst du dich ;-)
Versuche nicht alles so kompliziert darzustellen.
Also USB Stick mit Ubuntu 16.04 bootfähig machen.
Gib ruhig weiter Vollgas auf deinem Schaukelpferd... Ausgangslage war ein
Problem zu loesen und nicht nach neuen zu suchen.
Na, dann poste doch Windows Programme zur Datenrettung.
Am besten fängst Du bei den kostenlosen Open Source Programmen an.
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth
Shinji Ikari
2017-01-09 22:17:16 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Roland Mösl
Na, dann poste doch Windows Programme zur Datenrettung.
get Data Back von Runtime ist immer noch eine sehr gute Wahl fuer
Windows-nutzer.
Post by Roland Mösl
Am besten fängst Du bei den kostenlosen Open Source Programmen an.
Nicht alles auf der Welt ist kostenlos oder OpenSource. 8)
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 10:11:24 UTC
Permalink
Peter Eggebrecht in <news:***@yippie.peter-eggebrecht.de>:

[Andauernden, ständigen, hirnlosen Crosspost auf eine Gruppe begrenzt]
Post by Peter Eggebrecht
Post by Roland Mösl
Also USB Stick mit Ubuntu 16.04 bootfähig machen.
Gib ruhig weiter Vollgas auf deinem Schaukelpferd... Ausgangslage war ein
Problem zu loesen und nicht nach neuen zu suchen.
Ein Linux Bootstick ist wunderhypsch geeignet, nicht nur dieses Problem
zu lösen. Auch ich bin kein Linux-Freak, möchte aber nicht mehr darauf
verzichten. Mit etwas weniger Berührungsangst hat man mit einem solchen
Stick¹) das sprichwörtliche "Swiss Army Knife" zur Hand.

CU!
Ulrich
______________
¹) Hier sogar eine etwas größere USB-Platte. Da kann man schonmal von
einem nicht mehr booten wollendem Windows die noch lesbaren Daten
gleich auf diese Linux-Platte abziehen. Windows plattmachen. Daten
zurückspielen. Einfacher geht's nimmer!
Shinji Ikari
2017-01-09 20:56:30 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Roland Mösl
Post by Peter Eggebrecht
Post by Roland Mösl
Gefundene Partitions kann man dann als READ ONLY mounten.
.... soweit die Theorie, in der Praxis hat man damit als
Windowsuser meist
auch die Letzte Hoffnung auf Rettung zerstoert. Man sollte
schon wissen was
man dabei tut und ueber Linux Kenntnisse verfuegen.
Wer nicht Linux hat, kann es ja über einen USB-Stick starten.
Korrekt
Post by Roland Mösl
Dann einfach Gparted, Datenrettung,
die gefundenen Partition mounten,
und an der Stelle wird es bei vielen Windows-usern ohne
Linux-kentnisse schon hapern.
Post by Roland Mösl
Tiefere Kenntnisse sind dabei überflüssig.
Schon diese kentnisse sind bei reinen Windows-Usern IMHO in der
Mehrheit nicht vorhanden.
Juergen P. Meier
2017-01-10 06:16:22 UTC
Permalink
["Followup-To:" header set to de.comp.hardware.laufwerke.festplatten.]
Post by Peter Eggebrecht
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Roland Mösl
Probier mal Gparted menu Datenrettung.
Da wird die Harddisk nach typischen Datenstrukturen durchsucht.
Dies funktioniert auch wenn die Partiontable zerstört worden ist.
Hatte gerade das Problem mit der HD im Medion Akoya S4216.
Harddisk nicht erkannt, aber diese Funktion von Gparted
fand alle Partitions nach ein paar Minuten.
Gefundene Partitions kann man dann als READ ONLY mounten.
.... soweit die Theorie, in der Praxis hat man damit als Windowsuser
meist
Post by Peter Eggebrecht
auch die Letzte Hoffnung auf Rettung zerstoert. Man sollte schon
wissen was
Post by Peter Eggebrecht
man dabei tut und ueber Linux Kenntnisse verfuegen.
Wer nicht Linux hat, kann es ja über einen USB-Stick starten.
Dann einfach Gparted, Datenrettung,
die gefundenen Partition mounten,
und die Dateien auf die HD im Notebook kopieren.
Die erste Regel der Datenrettung lautet: NIEMALS auf den
orginaldaten arbeiten.

1. Man fertigt eine Kopie an (kostet je nach Plattengroesse nicht mal
nen Fuffi).
2. Man arbeitet ausschliesslich mit solchen Kopien.
Post by Peter Eggebrecht
Tiefere Kenntnisse sind dabei überflüssig.
Du arbeitet nicht zufaellig in der MArketingabteilung eines
Datenrettungsunternehmens und bekommst Provision?

Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 10:14:21 UTC
Permalink
Post by Juergen P. Meier
Die erste Regel der Datenrettung lautet: NIEMALS auf den
orginaldaten arbeiten.
1. Man fertigt eine Kopie an
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.

CU!
Ulrich
--
Ja.
Shinji Ikari
2017-01-10 11:30:37 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Juergen P. Meier
1. Man fertigt eine Kopie an
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.
Kannst ja Jürgen Kanuff fuer Sein posting (und die folgenden)
Message-ID: <o4alpn$bvn$***@dont-email.me> ja mal erklaeren, wie er das
hinbekommt. 8)
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 11:58:20 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Juergen P. Meier
1. Man fertigt eine Kopie an
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.
Kannst ja Jürgen Kanuff fuer Sein posting (und die folgenden)
er das hinbekommt.
Ich wüsste nicht, was ein dd *schlechter* hinbekäme als
Löhndupliziersoftware.

CU!
Ulrich
--
Nein.
Shinji Ikari
2017-01-10 13:06:07 UTC
Permalink
Guten Tag.
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Juergen P. Meier
1. Man fertigt eine Kopie an
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.
Kannst ja Jürgen Kanuff fuer Sein posting (und die folgenden)
er das hinbekommt.
Ich wüsste nicht, was ein dd *schlechter* hinbekäme als
Löhndupliziersoftware.
Da ich DD nicht nutze und kenne kann ich es nicht vergleichen. Er
bekommt mit DD keine Duplizierung unter den gegebenen
Hardwareumstaenden hin.
ich konnte bisher problemlos mit Acronis True Image unter
vergleichbaren Bedingungen (HDD mit 512Byte/Sek auf SSD mit 4k/Sek)
kopieren/klonen.
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 13:54:42 UTC
Permalink
[..]
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
Kannst ja Jürgen Kanuff fuer Sein posting (und die folgenden)
er das hinbekommt.
Ich wüsste nicht, was ein dd *schlechter* hinbekäme als
Löhndupliziersoftware.
Da ich DD nicht nutze und kenne kann ich es nicht vergleichen.
Vor Allem vergleichst Du es mit dem falschen Problem. Jürgen hatte
eine völlig andere Aufgabe als eine "strubbelige" Scorpio Blue vor dem
dranherumoperieren erstmal zu kopieren und nur an der Kopie zu arbyten.

CU!
Ulrich
--
Ja.
Shinji Ikari
2017-01-10 14:50:30 UTC
Permalink
Guten tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
Ich wüsste nicht, was ein dd *schlechter* hinbekäme als
Löhndupliziersoftware.
Da ich DD nicht nutze und kenne kann ich es nicht vergleichen.
Vor Allem vergleichst Du es mit dem falschen Problem. Jürgen hatte
eine völlig andere Aufgabe als eine "strubbelige" Scorpio Blue vor dem
dranherumoperieren erstmal zu kopieren und nur an der Kopie zu arbyten.
Du schriebst nicht, dass DD das Problem (von Sebastian) evtl. nicht
schlechter hin bekaeme, sondern Du hattest es auf weitaus mehr
aufgeweitet.
Du wuesstest nicht "was" DD schlehcter hinbekaeme. ich kann es nicht
sagen, schliesse aber eben daraus, dass Jürgen in dem erwaehnten
posting (und Folgethread) probelem mit DD hat, die Loehnsoftware bei
mir unter vergleichbaren hardwarebedingungen problemlos erledigt.
Dort scheint entweder et"was" zu sein, bei dem Jürgen Hilfe (evtl. von
Dir?) benoetigen koennte oder was Dd evtl. wirklich nicht so flexibel
hinbekommt.
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 15:35:20 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Du wuesstest nicht "was" DD schlehcter hinbekaeme. ich kann es nicht
sagen, schliesse aber eben daraus, dass Jürgen in dem erwaehnten
posting (und Folgethread) probelem mit DD hat, die Loehnsoftware bei
mir unter vergleichbaren hardwarebedingungen problemlos erledigt.
Die 4K-Sektorgröße einer 512er Platte wieder auf 512 bringen? Jung: Du
bist im föllig valschen Fred. Hier geht es um Juergens goldrichtigen
Vorschlag, Datenrettungsversuche ausschließlich auf der Kopie zu
veranstalten.

Und da verlasse ich mich auf den dd; andere Löhnkopiersoftware kostet
Geld und man weiß nie, was sie genau verunstaltet. Ich denke da nur an
das "Data Migration Tool" von Toshiba, welches vorgeblich dazu geeignet
sei, eine HDD auf eine SDD zu clonen. Ergebnis:

1.) Das Ziel bootete plötzlich ein englisches Win7, obwohl auf der
Quelle ein deutsches war.
2.) Die Recovery-Partition wurde nicht mit kopiert.
3.) Statt einer kleinen Systempartition und einer großen Datenpartition
wie auf der Quelle, war das Ziel Fifty/Fifty partitioniert.
4.) Die Volumelabels am Ziel waren andere als auf der Quelle.

Seitdem bin von Kopierversuchen per irgendwelchem Windows-Schlangenöl
geheilt. dd hat's 1:1 gerichtet.

CU!
Ulrich
--
In 11 Monaten und 15 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!
Shinji Ikari
2017-01-10 16:35:39 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
Du wuesstest nicht "was" DD schlehcter hinbekaeme. ich kann es nicht
sagen, schliesse aber eben daraus, dass Jürgen in dem erwaehnten
posting (und Folgethread) probelem mit DD hat, die Loehnsoftware bei
mir unter vergleichbaren hardwarebedingungen problemlos erledigt.
Die 4K-Sektorgröße einer 512er Platte wieder auf 512 bringen?
nein. Du hast das Posting von Jürgen Kanuff wohl nicht so verstanden
wie ich.
Post by Ulrich F. Heidenreich
Jung: Du
bist im föllig valschen Fred.
Du hast angedeutet, das Du nicht wuesstest, was DD schlehcter koennte.
ich habe den Fall von Jürgen Kanuff benannt.
Wenn es Dir nicht passt. Pech.
Post by Ulrich F. Heidenreich
Hier geht es um Juergens goldrichtigen
Vorschlag, Datenrettungsversuche ausschließlich auf der Kopie zu
veranstalten.
Schon lange nicht mehr. Es ging in deiner Aussage darum, das Du nicht
wuesstest "was" DD nicht so gut koennte wie Loehnsoftware.
Ich nannte das Beispiel von Jürgen Kanuff, welcher die von ihm
gewuenschte Funktion bei der von ihm benannten Hardware mit DD nicht
hin bekam. Ob es an seinen Faehigkeiten/wissen lag oder an den
Moeglichkeiten von DD weiss ich nicht.
Mit dem von mir benannten ATI bekam ich vergleichbares in vergangegen
Situationen problemlos hin.
Post by Ulrich F. Heidenreich
andere Löhnkopiersoftware kostet Geld
Ja, das koennte man bei dem von Dir benutzten Begriff "Loehnsoftware"
auch annehmen.
Post by Ulrich F. Heidenreich
und man weiß nie, was sie genau verunstaltet.
Das weiss man bei DD auch nicht, solange man den Quellcode nicht
nachvollzieht.
Post by Ulrich F. Heidenreich
Ich denke da nur an
das "Data Migration Tool" von Toshiba,
Und genau dafuer hast Du extra Geld gezahlt? War die nicht kostenlos
als beigabe dabei?
Post by Ulrich F. Heidenreich
Seitdem bin von Kopierversuchen per irgendwelchem Windows-Schlangenöl
geheilt. dd hat's 1:1 gerichtet.
Nur so, damit Du es weisst: Acronis True Image bootet mit einer Linux
Variante.
Es gibt aber fuer eine Windows-PE basierte version auch ein
entsprechendes Tool.
8))
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-10 16:47:59 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
Du wuesstest nicht "was" DD schlehcter hinbekaeme. ich kann es nicht
sagen, schliesse aber eben daraus, dass Jürgen in dem erwaehnten
posting (und Folgethread) probelem mit DD hat, die Loehnsoftware bei
mir unter vergleichbaren hardwarebedingungen problemlos erledigt.
Die 4K-Sektorgröße einer 512er Platte wieder auf 512 bringen?
nein. Du hast das Posting von Jürgen Kanuff wohl nicht so verstanden
wie ich.
ICH BEZIEHE MICH ÜBERHAUPT NICHT AUF DAS POSTING VOM KANUFF!!!
Shinji Ikari
2017-01-11 08:25:21 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
nein. Du hast das Posting von Jürgen Kanuff wohl nicht so verstanden
wie ich.
ICH BEZIEHE MICH ÜBERHAUPT NICHT AUF DAS POSTING VOM KANUFF!!!
From: Shinji Ikari <***@gmx.net>
Newsgroups: de.comp.hardware.laufwerke.festplatten
Message-ID: <***@4ax.com>
"Kannst ja Jürgen Kanuff fuer Sein posting (und die folgenden)
Message-ID: <o4alpn$bvn$***@dont-email.me> ja mal erklaeren, wie er das
hinbekommt. 8)"

Darauf hast Du geantwortet. Ich habe ihn eindeutig und sogar seine
Initiale Message-ID angegeben.
Auf diesem Punkt stezt diese Diskussion seit dem auf.
Du schriebst darauf hin ja: "Ich wüsste nicht, was ein dd *schlechter*
hinbekäme als Löhndupliziersoftware."
und ich nannte eben den Punkt, den zumindest Juergen K. mit DD nicht
hinbekommt, was ich mit Acronis True Image mehrfach schon in
vergleichbarer Form durchgefuhrt habe.

und da Du die Sache wohl nicht verstanden hast; extra fuer Dich:
Message-ID: <o4biqt$its$***@dont-email.me>
...damit ich sie mit Linux DD clonen kann,...
Message-ID: <o4d0gm$h09$***@dont-email.me>
...DD clont die Platte so nicht,...
Message-ID: <o4fjj1$ggo$***@dont-email.me>
...DD gibt keine Fehlermeldung,
das Clonen funktioniert nur nicht...

Und das Problem von Jürgen Kanuff basiert wohl darauf, dass er eine
512Byte/Sektor-HDD auf eine 4k/Sektor-Platte mit Linux DD clonen will
und es eben nicht hin bekommt.

Moeglicherweise kann DD das nicht oder Juergen k. kennt/nutzt die dazu
erforderlichen Parameter nicht.
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-11 10:15:39 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
nein. Du hast das Posting von Jürgen Kanuff wohl nicht so verstanden
wie ich.
ICH BEZIEHE MICH ÜBERHAUPT NICHT AUF DAS POSTING VOM KANUFF!!!
Newsgroups: de.comp.hardware.laufwerke.festplatten
"Kannst ja Jürgen Kanuff fuer Sein posting (und die folgenden)
hinbekommt. 8)"
Darauf hast Du geantwortet.
Um Dir zu sagen, daß ich mich eben genau NICHT auf den Kannuf-Thread
bezug, sondern des Juergens (Nicht Jürgens!) Hinweis, vorher eine
Kopie zu machen, bevor man rumoperiert. Und zuvor noch auf die Abneigung
eines Posters, einen Linux-Notfallstick zu bemühen, wenn man gparted zur
Partitionsrestaurierung einsetzen möchte.

Images dafür gibt es sogar fertig mit gparted, schimpft sich "Gparted
Live". Ein fertig konfiguriertes Linux-Livesystem mit gparted für den
USB-Stick: <http://gparted.org/liveusb.php>.

CU!
Ulrich
--
In 11 Monaten und 14 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!
Shinji Ikari
2017-01-11 11:49:45 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
nein. Du hast das Posting von Jürgen Kanuff wohl nicht so verstanden
wie ich.
ICH BEZIEHE MICH ÜBERHAUPT NICHT AUF DAS POSTING VOM KANUFF!!!
"Kannst ja Jürgen Kanuff fuer Sein posting (und die folgenden)
hinbekommt. 8)"
Darauf hast Du geantwortet.
Um Dir zu sagen, daß ich mich eben genau NICHT auf den Kannuf-Thread
bezug,
Das musst Du in Message-ID:
<o52lpc.3vs20sr.1!not-for-***@ufh.invalid.de> aber mit unsichtbarer
Tinte geschrieben haben.
Post by Ulrich F. Heidenreich
sondern des Juergens (Nicht Jürgens!) Hinweis, vorher eine
Kopie zu machen,...
Du schriebst woertlich:
"Ich wüsste nicht, was ein dd *schlechter* hinbekäme als
Löhndupliziersoftware. "
Da steht von Dir weder etwas von kopie, noch einer Angabe dass Du das
von mir genannte Posting nicht beachten willst.
Post by Ulrich F. Heidenreich
...Und zuvor noch auf die Abneigung
eines Posters, einen Linux-Notfallstick zu bemühen, wenn man gparted zur
Partitionsrestaurierung einsetzen möchte.
Das wurde dann vermutlich auch weiss auf weissem Grund in
<o52lpc.3vs20sr.1!not-for-***@ufh.invalid.de> gepostet?
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-11 12:30:01 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
"Ich wüsste nicht, was ein dd *schlechter* hinbekäme als
Löhndupliziersoftware. "
Bezüglich der von Juergen vorgeschlagenen Kopie.

Juergen P. Meier
2017-01-11 06:40:11 UTC
Permalink
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Juergen P. Meier
Die erste Regel der Datenrettung lautet: NIEMALS auf den
orginaldaten arbeiten.
1. Man fertigt eine Kopie an
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.
Jain. Das geht auch unter Windows mit *BORDMITTELN* (unter OS X
sowieso).

Fancy Programme fuer Windows ebenso wie Linux sollten ja nur dem Laien
das ganze erleichtern, weil er nur noch den grossen bunten Button
anklicken muss, und alles andere passiert automagisch - statt sich um
Device-Manager, "archaische" utilities, Blockdevices etc.pp. kuemmern
zu muessen...

Und natuerlich klont man in Image-Dateien und nicht nativ wieder auf
eine andere Platte, schon weil man es u.U. nicht schafft eine Platte
mit aehnlicher Geometrie zu finden (512b vs. 4k etc.pp).

Fuer SSDs gelten sowieso voellig andere Regeln.

Juergen
--
Juergen P. Meier - "This World is about to be Destroyed!"
end
If you think technology can solve your problems you don't understand
technology and you don't understand your problems. (Bruce Schneier)
Ulrich F. Heidenreich
2017-01-11 10:25:54 UTC
Permalink
Post by Juergen P. Meier
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Juergen P. Meier
Die erste Regel der Datenrettung lautet: NIEMALS auf den
orginaldaten arbeiten.
1. Man fertigt eine Kopie an
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.
Jain. Das geht auch unter Windows mit *BORDMITTELN*
Seit wann? Meines Wissenstandes nach erlaubt Windows Zugriffe welcher
Art auch immer nur über Laufwerksbuchstaben aber nicht Devices. Und
genau bei einer (vermutet) kaputter Partitionstabelle könnte das
"ziemlich" hinderlich sein.
Post by Juergen P. Meier
Und natuerlich klont man in Image-Dateien und nicht nativ wieder auf
eine andere Platte,
Darum geht's ja auch nicht, sondern nur, um die Operation am offenen
Herzen zu vermeiden. Bei Partitionsrestaurationsversuchen will man das
Original ja retten, aber nicht weiter verschlimmern. Dazu war Dein
"Man arbeite an einer Kopie" goldrichtig. Und ich kenne mindestens
ein Festplattenkopierprogramm, welches bei der Kopie Fuzzak macht,
deshalb mein Vorschlag mit dd.

CU!
Ulrich
--
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Marc Haber
2017-01-11 07:55:17 UTC
Permalink
Post by Ulrich F. Heidenreich
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.
_ich_ würde ja dd_rescue nehmen wollen.

Grüße
Marc, der mit solchem Zeug keine Übung mehr hat
--
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Ulrich F. Heidenreich
2017-01-11 10:19:09 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Ulrich F. Heidenreich
Auch da hat wieder Linux die Nase vorn. Kein aufwändig teures
Duplizierprogramm, welches schlimmstenfalls gar nicht alles
kopiert, sondern einfach dd.
_ich_ würde ja dd_rescue nehmen wollen.
Bei fehlerhaften Sektoren kommt man damit in eien Zwickmühle: dd bricht
ab, dd_rescue überspringt sie. Aber nicht sonderlich praxisgerecht, wenn
man ein 1:1-Imgae braucht: AFAIK werden da nur die fehlerhaften Quell-
aber nicht die Zielsektoren übersprungen, sodaß sich am Ziel alles
hinter dem Fehler nach vorne verschiebt.

CU!
Ulrich
--
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Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
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Roland Mösl
2017-01-10 19:50:32 UTC
Permalink
Post by Juergen P. Meier
["Followup-To:" header set to de.comp.hardware.laufwerke.festplatten.]
Post by Peter Eggebrecht
Post by Peter Eggebrecht
[...]
Post by Roland Mösl
Probier mal Gparted menu Datenrettung.
Da wird die Harddisk nach typischen Datenstrukturen durchsucht.
Dies funktioniert auch wenn die Partiontable zerstört worden ist.
Hatte gerade das Problem mit der HD im Medion Akoya S4216.
Harddisk nicht erkannt, aber diese Funktion von Gparted
fand alle Partitions nach ein paar Minuten.
Gefundene Partitions kann man dann als READ ONLY mounten.
.... soweit die Theorie, in der Praxis hat man damit als Windowsuser
meist
Post by Peter Eggebrecht
auch die Letzte Hoffnung auf Rettung zerstoert. Man sollte schon
wissen was
Post by Peter Eggebrecht
man dabei tut und ueber Linux Kenntnisse verfuegen.
Wer nicht Linux hat, kann es ja über einen USB-Stick starten.
Dann einfach Gparted, Datenrettung,
die gefundenen Partition mounten,
und die Dateien auf die HD im Notebook kopieren.
Die erste Regel der Datenrettung lautet: NIEMALS auf den
orginaldaten arbeiten.
1. Man fertigt eine Kopie an (kostet je nach Plattengroesse nicht mal
nen Fuffi).
2. Man arbeitet ausschliesslich mit solchen Kopien.
Wie schon erwähnt, Gparted mounted die gefundenen Partition
als read only.
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth
Juergen P. Meier
2017-01-11 06:34:22 UTC
Permalink
Post by Roland Mösl
Wie schon erwähnt, Gparted mounted die gefundenen Partition
als read only.
Was dir genau nichts hilft, wenn es sich um ein Journalling Dateisysstem
handelt (z.B. das bei Linux beliebte ext4, das schreibt dir gnadenlos
auch bei "mount -o read-only" das Journal zuende und zerstoert damit
u.U. genau die Daten, die du retten moechtest).

DAs gilt auch fuer xfs (bei Suse Beliebt) und natuerlich NTFS wenn du
die captive oder USerspace-Treiber verwendest. Read-only ist da nur
der Zugriff vom User auf die einzelnen Dateien - ABER NICHT DER
ZUGRIFF AUF DIE PLATTE!

Mit einem Mount eines defekten solchen Dateisystems zerstoerst du
bereits unwiederbringlich Daten.
Juergen P. Meier
2017-01-11 06:44:34 UTC
Permalink
Post by Juergen P. Meier
Post by Roland Mösl
Wie schon erwähnt, Gparted mounted die gefundenen Partition
als read only.
Was dir genau nichts hilft, wenn es sich um ein Journalling Dateisysstem
handelt (z.B. das bei Linux beliebte ext4, das schreibt dir gnadenlos
auch bei "mount -o read-only" das Journal zuende und zerstoert damit
u.U. genau die Daten, die du retten moechtest).
Um das genauer auszufuehren:

Bei ext3/4 kann es dir passieren, dass Daten oder Metadaten aus einem
/beschaedigten/ Journal beim Mounten "replayed" werden. Wenn im
Journal dann halt eine "Loesche iNode 451<BITFEHLER>" steht, und der
fehlerhafte iNode auf z.B. die Datei ./home/user/wichtig.pgp vewreist,
dann hast du diese Datei gerade unwiederbringlich verloren (denn ueber
einen Pattern-Search wirst du verschluesselte Dateien nie wieder finden)

Bei xfs kann es dir passieren, dass alle nicht-finalisierten Dateien
auf laenge 0 oder (je nach einstellung) auf Null-Byte Inhalt
zurueckgesetzt werden. Dann ist deine ./home/user/wichtig.dat Datei
nur noch 0 Byte lang - oder - enthaelt nur noch NULL bytes.
Und zwar durch Read-Only Mounten.
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