Discussion:
NAS nur bei Bedarf einschalten?
(zu alt für eine Antwort)
Christian Treffler
2017-02-26 11:56:08 UTC
Permalink
Hi,

den Nachbar-Thread zu NAS-Empfehlungen habe ich interessiert gelesen,
weil ich auch plane, eines zu installieren.
Allerdings habe ich keine Lust Strom dafür zu verbrauchen, wenn kein
anderer im Haus darauf zugreift. Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird. Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.

Gibt es da Bedenken bezüglich der Haltbarkeit der Festplatten? Die
würden so ca. einmal am Tag starten und für ca. 8-16 Stunden laufen.

Das System sollte ein RAID1 oder RAID5 mit >10GB Gesamtspeicher sein.
Die Festplatten werden also entsprechende Kapazität haben.

CU,
Christian
Alexander Goetzenstein
2017-02-26 12:40:10 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Christian Treffler
Allerdings habe ich keine Lust Strom dafür zu verbrauchen, wenn kein
anderer im Haus darauf zugreift. Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird. Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
ein vernünftiges NAS (ich kenne keine anderen) legen die Platten
schlafen, wenn nicht auf sie zugegriffen wird, und verbrauchen dann im
Standby nur noch minimal Energie.
Post by Christian Treffler
Gibt es da Bedenken bezüglich der Haltbarkeit der Festplatten? Die
würden so ca. einmal am Tag starten und für ca. 8-16 Stunden laufen.
Es sollten schon Festplatten sein, die konstruktiv auf den Betrieb im
NAS ausgelegt sind; in aller Regel gibt es beim Hersteller des NAS eine
Liste getestet kompatibler Platten, die dann normalerweise auch keinen
Ärger machen.
Post by Christian Treffler
Das System sollte ein RAID1 oder RAID5 mit >10GB Gesamtspeicher sein.
Die Festplatten werden also entsprechende Kapazität haben.
Damit würde ich nicht auskommen. Da hat ja mein Handy mehr zu bieten... ;-)
--
Gruß
Alex
Bernd Arendt
2017-02-26 14:45:55 UTC
Permalink
Post by Christian Treffler
Allerdings habe ich keine Lust Strom dafür zu verbrauchen, wenn kein
anderer im Haus darauf zugreift. Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird. Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Sieh dir doch mal LIGHTS OUT an ob das für deine Zwecke tut
Thorsten Klein
2017-03-07 20:05:10 UTC
Permalink
Post by Alexander Goetzenstein
und verbrauchen dann im
Standby nur noch minimal Energie.
Für Standby ist das extrem viel was die verbrauchen.
Thomas Einzel
2017-03-08 16:05:35 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
und verbrauchen dann im Standby nur noch minimal Energie.
Für Standby ist das extrem viel was die verbrauchen.
Das preiswerte NAS was aus dem <0,5W Ruhezustand in wenigen Sekunden mit
all seinen Diensten verfügbar ist, ist AFAIK noch nicht entwickelt.
--
Thomas
Shinji Ikari
2017-03-09 07:59:40 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Thomas Einzel
Post by Thorsten Klein
Für Standby ist das extrem viel was die verbrauchen.
Das preiswerte NAS was aus dem <0,5W Ruhezustand in wenigen Sekunden mit
all seinen Diensten verfügbar ist, ist AFAIK noch nicht entwickelt.
Wenn man es mit Flashspeicher realisiert waer edas ggf. noch moeglich,
aber bezogen auf Kapazitaet sehr teuer.
Sobald man viel kapazitaet will, sind diese Eckwerte mit aktueller
Technik nicht mehr machbar. Aber das, was man dann beim Kauf
gegenueber der teureren Variante spart deckt die zusaetzlichen
Energiekosten problemlos ab.
Christian Potzinger
2017-03-09 09:20:56 UTC
Permalink
Aber das, was man dann beim Kauf gegenueber der teureren Variante
spart deckt die zusaetzlichen Energiekosten problemlos ab.
Sicher? Wenn ich meine 2x 8 TB Dreheisen durch 2x 8 TB Flash
Speicher ersetzte... wie hoch wäre da der Preisunterschied?

Das NAS muss da seeeeeeehr lange halten um den Preisunterschied
via ersparten Stromkosten zu amortisieren!
--
ryl: G'Kar
Shinji Ikari
2017-03-09 11:32:20 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Christian Potzinger
Aber das, was man dann beim Kauf gegenueber der teureren Variante
spart deckt die zusaetzlichen Energiekosten problemlos ab.
Sicher? Wenn ich meine 2x 8 TB Dreheisen durch 2x 8 TB Flash
Speicher ersetzte... wie hoch wäre da der Preisunterschied?
2* 8TB Seaagte Archive = aktuell ca. 2*250Euro = 500 Euro allein fuer
Datenspeicher. Kosten des NAS kommt dazu.

Die guenstigste SSD mit Flash und fast 8TB ist bei Geizhals die
Micron SSD 5100 Eco 7.68TB (MTFDDAK7T6TBY-1AR1ZABYY) ab € 3491,00
zwei davon waeren also rund 6990Euro + NAS

Wenn man anstatt 2*8TB ein Array aus mehreren SSD Platten waehlen
wuerde, waeren aktuell die Toshiba Q300 (15nm) 960GB, SATA
(HDTS896EZSTA) ab € 222,-- die guenstigsten (pro Kapazitaet) SSD (bei
geizhals). Daraus eien gesamtmenge von fast 2*8TB zu erzeugen wuerde
16 Stueck erforden. 16*222 = 3552Euro + ein NAS mit 16 SATA-Plaetzen
(beispielsweise Synology DiskStation DS2415+, 4x Gb LAN ab € 1321,91
+Synology DX1215 ab € 907,59).

Wenn man nicht SSD, sondern USB-Speicherplatz nimmt, kenne ich keine
8TB USB-FlashSticks. Deshalb koennte man versuchen ein Array aus
kleineren Sticks zu nehmen:
Die groessten USB-Flashsticks, dei ich bei Geizhals finde sind die
Kingston DataTraveler Ultimate GT 2TB, USB 3.0 (DTUGT/2TB) ab €
1560,90. Davon wuerde man 8 Stueck brauchen und er Preis weurde somit
bei 12480 Euro fuer die Datenspeicher liegen + ein geeignetes NAS, das
mit einem USB-Hub soviele Medien geeignet ansprechen kann.

Bei Flashspeicherkarten laegen wir mit der aktuell verfuegbaren
Obergrenze von 512GB pro Karte fuer Stueck 186 Euro auch schon bei ca.
5950 Euro, nur fuer den Datenplatz. Dazu muss dann noch ein geeignetes
NAS gefunden werden, welches mit 32 Karten gleichzeitig umgehen kann.

Mit Dreheisen schaffe ich also 2* 8TB (500 Euro) und ein simples NAS
mit 2 Steckplaetzen (ab ca. 100 Euro) fuer gesamt run 600 Euro eien
Loesung, die nicht so schnell aufwacht und etwas mehr strom braucht.
Aber der Strom wird auch auf ein paar Jahre hinaus nicht soviel
Kosten, wie man fuer die billigste der oben theoretisch moeglichen
Flash-Loesung aufwaenden muss.
Post by Christian Potzinger
Das NAS muss da seeeeeeehr lange halten um den Preisunterschied
via ersparten Stromkosten zu amortisieren!
Dage ich ja
Da, was man beim Kauf der NAS-Loesung mit Dreheisen spart, deckt die
Stromkosten im vergleich zu einer Stromsparenden udn schneller
aufwachenden Flash-Loesung problemlos ab.
Christian Potzinger
2017-03-09 12:08:22 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Das NAS muss da seeeeeeehr lange halten um den Preisunterschied
via ersparten Stromkosten zu amortisieren!
Dage ich ja Da, was man beim Kauf der NAS-Loesung mit Dreheisen
spart, deckt die Stromkosten im vergleich zu einer Stromsparenden
udn schneller aufwachenden Flash-Loesung problemlos ab.
Auch meiner Rede Sinn... Ich hab angenommen, du wärst für die
Lösung mit Flash Speicher und gegen Dreheisen. Da habe ich
wohl was verwexelt...
--
ryl: G'Kar
Thomas Einzel
2017-03-09 14:17:01 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Guten Tag
Post by Thomas Einzel
Post by Thorsten Klein
Für Standby ist das extrem viel was die verbrauchen.
Das preiswerte NAS was aus dem <0,5W Ruhezustand in wenigen Sekunden mit
all seinen Diensten verfügbar ist, ist AFAIK noch nicht entwickelt.
Wenn man es mit Flashspeicher realisiert waer edas ggf. noch moeglich,
aber bezogen auf Kapazitaet sehr teuer.
Sobald man viel kapazitaet will, sind diese Eckwerte mit aktueller
Technik nicht mehr machbar.
Aktuell noch nicht machbar, genau.
Post by Shinji Ikari
Aber das, was man dann beim Kauf
gegenueber der teureren Variante spart deckt die zusaetzlichen
Energiekosten problemlos ab.
So ist es. Ich hatte das IIRC im Laufe dieses Threads auch schon mal für
kleinere NAS mit ca. 25€/Jahr Aufpreis überschlagen.

Mein QNAP TS-221 wird vom Hersteller mit 8W im "sleep Mode" mit zwei
500GB HDDs angegeben.

Mit meinen 2 HDDs 4+2TB heute nachgemessen sind es 20...21W im Betrieb
und 10...11W im sleep Mode.

Man müsste nun noch, um den Bereitschaftsaufpreis zu ermitteln, die
Betriebsstunden abziehen und landet bei der Konfiguration bei irgendwo
<20€ im Jahr Aufpreis.

Die <10s Verfügbarkeit aus der Bereitschaft rund um die Uhr für nur
keine 2€ im Monat ist mir das nicht nur wert, sondern der /Grund/ warum
ich überhaupt mit so einem Miniserverchen (Vorgänger war ein Qnap
TS109pro) angefangen habe. Ich lebe nicht allein, er/es wird von der
ganzen Familie genutzt, ein manuelles Shutdown+Start dafür wäre grotesk,
ein rund um Uhr laufender PC war mir zu teuer und unökologisch.

Reine "Network Attached Storage" sind diese Geräte in der Regel schon
lange nicht mehr. Es sind kleine Server mit zahlreichen Diensten für den
(anspruchsvollen) Heimgebrauch. Wer zusätzlichen nur Plattenplatz für
einen Rechner braucht, kann auch ein USB/eSATA Raid nehmen, was mit dem
Rechner zusammen ein/ausgeschaltet wird.
--
Thomas
Ulrich F. Heidenreich
2017-03-09 14:33:42 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Reine "Network Attached Storage" sind diese Geräte in der Regel schon
lange nicht mehr. Es sind kleine Server mit zahlreichen Diensten für den
(anspruchsvollen) Heimgebrauch. Wer zusätzlichen nur Plattenplatz für
einen Rechner braucht, kann auch ein USB/eSATA Raid nehmen, was mit dem
Rechner zusammen ein/ausgeschaltet wird.
Theoretisch ja. Praktisch war meine Entscheidung für ein NAS die
Tatsache, daß damals mein "Serverchen" noch mit Win XP lief und bei
direkt dort angeschlossenen Platten bei 2 TB Ende der Fahnenstange
war. Von den ganzen Spielereien, die mir ein NAS noch bietet, brauche
ich bestenfalls nur den DLNA-Medienserver.

CU!
Ulrich
Christian Potzinger
2017-03-09 16:17:20 UTC
Permalink
Post by Ulrich F. Heidenreich
Von den ganzen Spielereien, die mir ein NAS noch bietet,
brauche ich bestenfalls nur den DLNA-Medienserver.
Detto hier. Auf meinem NAS (das du *vielleicht* sogar kennst ;)
läuft gerade mal der SAMBA Dienst und die Web Oberfläche.
Trotz CPU mit nur 1.2 GHz ist die CPU Auslastung gerade mal
bei 6%.

Aber trotzdem wäre eine externe USB/eSATA Lösung nix um ein
NAS zu ersetzen. Wie macht man dass bei 5 Geräte (in 3 versch.
Räumen), die da drauf zugreifen sollen..?
--
ryl: G'Kar
Ulrich F. Heidenreich
2017-03-09 16:26:07 UTC
Permalink
Post by Christian Potzinger
Post by Ulrich F. Heidenreich
Von den ganzen Spielereien, die mir ein NAS noch bietet,
brauche ich bestenfalls nur den DLNA-Medienserver.
Detto hier. Auf meinem NAS (das du *vielleicht* sogar kennst ;)
läuft gerade mal der SAMBA Dienst und die Web Oberfläche.
Trotz CPU mit nur 1.2 GHz ist die CPU Auslastung gerade mal
bei 6%.
Fein.
Immer noch der 500GB-Testbetrieb oder schon 8TB-Produktivbetrieb?

CU!
Ulrich
Christian Potzinger
2017-03-09 16:48:28 UTC
Permalink
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Christian Potzinger
Detto hier. Auf meinem NAS (das du *vielleicht* sogar kennst ;)
läuft gerade mal der SAMBA Dienst und die Web Oberfläche.
Trotz CPU mit nur 1.2 GHz ist die CPU Auslastung gerade mal
bei 6%.
Immer noch der 500GB-Testbetrieb oder schon 8TB-Produktivbetrieb?
Ersteres. Die ersten 2x 8TB werd ich erst Mitte nächsten
Monat einsetzen können. Die wollen schliesslich auch
bezahlt werden ,-/
--
ryl: G'Kar
Arno Welzel
2017-03-09 21:22:54 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Post by Thorsten Klein
und verbrauchen dann im Standby nur noch minimal Energie.
Für Standby ist das extrem viel was die verbrauchen.
Das preiswerte NAS was aus dem <0,5W Ruhezustand in wenigen Sekunden mit
all seinen Diensten verfügbar ist, ist AFAIK noch nicht entwickelt.
Aber welche, die mit 3-4 Watt auskommen, wie die meisten Modelle von
Synology.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Thomas Einzel
2017-03-10 00:06:59 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Thomas Einzel
Post by Thorsten Klein
und verbrauchen dann im Standby nur noch minimal Energie.
Für Standby ist das extrem viel was die verbrauchen.
Das preiswerte NAS was aus dem <0,5W Ruhezustand in wenigen Sekunden mit
all seinen Diensten verfügbar ist, ist AFAIK noch nicht entwickelt.
Aber welche, die mit 3-4 Watt auskommen, wie die meisten Modelle von
Synology.
Ein 1 Schacht Gerät (DS115j) mit lt. Synology "4.97 W (HDD-Ruhezustand)"
habe ich gefunden, ein sehr niedriger Wert!

https://www.synology.com/de-de/products/compare/DS216/DS116/DS216j/DS216se/DS115j

Welche Synology Modelle haben 3-4 Watt?

Wenn man ein NAS möchte sollte man sich in der Tat IMO auch bei Synology
und QNAP umsehen.
Letztere haben auch etwas (TS128) knapp über 5,03W im Ruhezustand
https://www.qnap.com/de-de/product/contrast.php?cp[]=257&cp[]=216&ref=product_overview

Der Wert "Leistungsaufnahme im Ruhezustand" des Herstellers ist ggf. mit
etwas Vorsicht zu genießen, wenn man nicht genau die gleiche(n) HDD(s)
einsetzt. Mein NAS ist mit 2x500GB mit 8W im Ruhezustand angeben, mit
den jetzt eingesetzten 4+2TB sind es 10...11W.
--
Thomas
Arno Welzel
2017-03-11 16:36:18 UTC
Permalink
Post by Thomas Einzel
Post by Arno Welzel
Post by Thomas Einzel
Post by Thorsten Klein
und verbrauchen dann im Standby nur noch minimal Energie.
Für Standby ist das extrem viel was die verbrauchen.
Das preiswerte NAS was aus dem <0,5W Ruhezustand in wenigen Sekunden mit
all seinen Diensten verfügbar ist, ist AFAIK noch nicht entwickelt.
Aber welche, die mit 3-4 Watt auskommen, wie die meisten Modelle von
Synology.
Ein 1 Schacht Gerät (DS115j) mit lt. Synology "4.97 W (HDD-Ruhezustand)"
habe ich gefunden, ein sehr niedriger Wert!
https://www.synology.com/de-de/products/compare/DS216/DS116/DS216j/DS216se/DS115j
Welche Synology Modelle haben 3-4 Watt?
Meine DS213j - 3,8 Watt. Siehe auch hier:

<https://www.hartware.de/2013/07/24/synology-diskstation-ds213j/7/>

Gut - das war auch noch eine Single-Core-Kiste. Die DS216j hat
mittlerweile auch Dual-Core.

Allerdings halte ich auch 7 Watt für einen immer noch akzeptablen Wert.
Das sind etw 5,1 kWh im Monat oder rund 61,5 kWh im Jahr. Das sind
gerade mal 16-18 EUR im Jahr an Stromkosten.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
https://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de
Thomas Einzel
2017-02-26 12:42:30 UTC
Permalink
Post by Christian Treffler
Hi,
den Nachbar-Thread zu NAS-Empfehlungen habe ich interessiert gelesen,
weil ich auch plane, eines zu installieren.
Allerdings habe ich keine Lust Strom dafür zu verbrauchen, wenn kein
anderer im Haus darauf zugreift.
Hast du dir nach diesem Gesichtspunkt mal verschiedenen Geräte
angesehen? Bei z.B. sparsamen Geräten mit 10W im "stand by" mit herunter
gefahrenen HDDs sind das ca. 0,01*24*365kWh=87,5kWh also knappe 25€ im Jahr.
Post by Christian Treffler
Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird.
Das kann u.U. je nach Gerät einige Zeit dauern, beim nur herunter fahren
der HDDs dauert es nur wenige Sekunden bis die Freigaben vorhanden sind
(zumindest bei meinem QNAP).
Post by Christian Treffler
Und es fährt runter, wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Machen kann man alles mögliche, aber die Frage ist ob das praktikabel ist.

Wake on Lan können manche NAS und eine Zeitplansteuerung.
Post by Christian Treffler
Gibt es da Bedenken bezüglich der Haltbarkeit der Festplatten? Die
würden so ca. einmal am Tag starten und für ca. 8-16 Stunden laufen.
Meine HDDs im NAS laufen durch und ihre Spindeln werden bei Inaktivität
heruntergefahren. In all den Jahren ist mir zwar ein NAS kaputt
gegangen, aber noch nie eine Festplatte im Betrieb. Die wurden wegen
mehr Platz ausgetauscht. Es sollten immer freigegebene HDDs und für
Dauerbetrieb geeignete sein.
Post by Christian Treffler
Das System sollte ein RAID1 oder RAID5 mit >10GB Gesamtspeicher sein.
Die Festplatten werden also entsprechende Kapazität haben.
Ich nehme an du meinst 10TB, was man heute schon mit /einer/ HDD
erreichen kann, ein Backup ist für solche Zwecke oft nützlicher als ein
RAID1 oder 5, das braucht man oft nur zur Verfügbarkeitserhöhung. Mit 1
oder 2 bays bekommst du auch NAS <10W im stand by.
--
Thomas
Ulrich F. Heidenreich
2017-02-26 13:24:03 UTC
Permalink
Post by Christian Treffler
Allerdings habe ich keine Lust Strom dafür zu verbrauchen, wenn kein
anderer im Haus darauf zugreift. Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird. Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Gibt es da Bedenken bezüglich der Haltbarkeit der Festplatten?
Jain.
Post by Christian Treffler
Die
würden so ca. einmal am Tag starten und für ca. 8-16 Stunden laufen.
Bei mir läuft ein Backup-NAS täglich nur zwischen ca. 5 und 30 Minuten.
(Halt nur eben so lange, bis daß das tägliche Backup drauf ist). Bis
heute noch keine Probleme. Mischbestückung aus "normalen" (also nicht
speziellen NAS-) HGST und Toshiba.

Allerdings hört man hier und dort im Netz munkeln, man solle dafür eben
genau keine spezielle NAS-Platten nehmen, weil die auf Dauerbetrieb und
nicht ständiges rauf- und runterfahren optimiert seien. Im Falle von
Seagate nicht die NAS-IronWolf, sondern die Surveillance-Skyhawk nehmen.

(ob da) Was wirklich dran ist, weiß ich nicht.

CU!
Ulrich
--
Karneval ist wie Kommunismus:
Alles säuft, keiner arbeitet.
Alexander Goetzenstein
2017-02-26 14:03:21 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Ulrich F. Heidenreich
Allerdings hört man hier und dort im Netz munkeln, man solle dafür eben
genau keine spezielle NAS-Platten nehmen, weil die auf Dauerbetrieb und
nicht ständiges rauf- und runterfahren optimiert seien. Im Falle von
Seagate nicht die NAS-IronWolf, sondern die Surveillance-Skyhawk nehmen.
(ob da) Was wirklich dran ist, weiß ich nicht.
meine Erfahrung ist, dass normale Consumer-Platten recht bald ausfallen;
das betraf bei mir ca. 60% der Platten. Hingegen habe ich keine Ausfälle
mehr, seit ich den Freigaben des NAS-Herstellers folge.

Mein Szenario daheim:
1. NAS mit 8 Platten: 1 iSCSI-Volume, das der Server für $HOME nutzt,
restlicher Platz für direkte Sicherungen und internen Mailserver
(hauptsächlich genutzt vom Dokumentenscanner).

2. NAS mit allnächtlichem Backup-Lauf des 1. NAS für 30 min. ~ 5 Std.

Das dürfte so in etwa Christians Betriebsprofil treffen, was
Plattenstarts und Laufzeiten angeht.
Seit knapp drei Jahren läuft das so ohne irgendwelchen HW-Ärger; die
Consumer-Platten zuvor (gleicher Hersteller, anderer Typ) fielen
zeitlich eng nacheinander nach 16-20 Monaten aus; zuletzt fielen drei
Platten zeitgleich aus, was dann auch das RAID überforderte. Das war
dann der Punkt, an dem ich den Sparwillen lockerte und in freigegebene
Platten investierte.
--
Gruß
Alex
Ulrich F. Heidenreich
2017-02-26 14:38:49 UTC
Permalink
Post by Alexander Goetzenstein
Post by Ulrich F. Heidenreich
Allerdings hört man hier und dort im Netz munkeln, man solle dafür eben
genau keine spezielle NAS-Platten nehmen, weil die auf Dauerbetrieb und
nicht ständiges rauf- und runterfahren optimiert seien. Im Falle von
Seagate nicht die NAS-IronWolf, sondern die Surveillance-Skyhawk nehmen.
(ob da) Was wirklich dran ist, weiß ich nicht.
meine Erfahrung ist, dass normale Consumer-Platten recht bald ausfallen;
das betraf bei mir ca. 60% der Platten. Hingegen habe ich keine Ausfälle
mehr, seit ich den Freigaben des NAS-Herstellers folge.
Das tat ich auch, allerdings nicht mit speziellen NAS-Platten.
Post by Alexander Goetzenstein
Das war
dann der Punkt, an dem ich den Sparwillen lockerte und in freigegebene
Platten investierte.
*Soifz* Es geht nicht um freigegebene vs. nicht freigegebene Platten,
sondern um NAS-Platten (wie neben der genannten IronWolf zum Beispiel
auch die WD Red) vs. normaler Platten.

Leider finde ich im Moment den Hinweis nicht mehr, ein NAS, welches
mit Seagate IronWolf bestückt sei, solle man tunlichst 24/7 durchlaufen
lassen, weil solche spezielle NAS-Platten ständiges Rauf- und Runter-
fahren nicht "mögen".

CU!
Ulrich
--
Karneval ist wie Kommunismus:
Alles säuft, keiner arbeitet.
Alexander Goetzenstein
2017-02-26 15:00:41 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Ulrich F. Heidenreich
Es geht nicht um freigegebene vs. nicht freigegebene Platten,
sondern um NAS-Platten (wie neben der genannten IronWolf zum Beispiel
auch die WD Red) vs. normaler Platten.
in meinem Fall sind es genau die.
--
Gruß
Alex
Shinji Ikari
2017-02-26 14:16:29 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Christian Treffler
Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird.
Naja, wenn auch Wake on Lan reicht., ist der Part recht einfach
machbar.
Post by Christian Treffler
Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Das hingegen ist eher schwierig. Man koennte entweder jedesmal auf die
Managementkonsolte des NAS zugreifen und ihm sagen, das es sich
ausschalten und auf naechsten WOL warten soll oder man sendet
anderweitig vom jeweiligen PC einen entsprechenden Befehl ab.
Aber voll automatisiert und 100% sicher geht es IMHO nicht.
Standby waere zu machen, wenn sich das NAS langweilt, aber ganz aus:
nein.
Post by Christian Treffler
Gibt es da Bedenken bezüglich der Haltbarkeit der Festplatten?
Ja,
Post by Christian Treffler
Die
würden so ca. einmal am Tag starten und für ca. 8-16 Stunden laufen.
Das sollte kein Problem sein. Sollte das NAS aber ggf. von
verschiedenen Plaetzen jeweils angestossen werden (mehrere
PC/Mediaplayer/TV/...) dann wuerden sie ggf. haefiger hoch/runter
fahren.
Das kann hingegen schon Einfluss nehmen.
Post by Christian Treffler
Das System sollte ein RAID1 oder RAID5 mit >10GB Gesamtspeicher sein.
Die Festplatten werden also entsprechende Kapazität haben.
Du hast nicht geschrieben wieviele HDDs es beherbergen soll, deshalb
ist hier alles von 2 Platten (Raid1) bis zu 36 HDD (Synology
DiskStation DS3615xs +2* DX1215) im Consumerfreundlichen Design
moeglich.
Damit wuerden Sich HDD Kapazitaeten ergeben, die entweder bei maximal
rund 11TB liegen oder bei minimal rund 400MB.
8))
Christian Treffler
2017-03-01 19:35:17 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird.
Naja, wenn auch Wake on Lan reicht., ist der Part recht einfach
machbar.
Arduino macht's möglich :-).
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Das hingegen ist eher schwierig.
Das kriege ich mit Arduino auch hin.
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Das System sollte ein RAID1 oder RAID5 mit >10GB Gesamtspeicher sein.
Ich meinte natürlich >10TB. Bei 10GB reicht ein USB Stick in der
FritzBox.

Vielen Dank auch an alle anderen, die sich an diesem Thread beteiligt
haben.
Da steckt viel Information drin.

CU,
Christian
Shinji Ikari
2017-03-01 22:03:21 UTC
Permalink
Guten Tag.
Post by Christian Treffler
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Das hingegen ist eher schwierig.
Das kriege ich mit Arduino auch hin.
Wie/woran merkt der Ardunino, dass alle in Frage kommenden Geraete
(PC, LAN-TV, Mediaplayer, WLAN-Radio, Smartphone, etc...) wirklich aus
und nicht nur offline/bootend/im Motherboard Setup wartend/ mit
anderem OS gebootet/ im Standby eingefroren oder gerade anderweitig
beschaeftigt sind?
Thomas Einzel
2017-03-02 11:12:53 UTC
Permalink
Am 01.03.2017 um 23:03 schrieb Shinji Ikari:
...
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Und es fährt runter, wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Das hingegen ist eher schwierig.
Das kriege ich mit Arduino auch hin.
Wie/woran merkt der Ardunino, dass alle in Frage kommenden Geraete
(PC, LAN-TV, Mediaplayer, WLAN-Radio, Smartphone, etc...) wirklich aus
und nicht nur offline/bootend/im Motherboard Setup wartend/ mit
anderem OS gebootet/ im Standby eingefroren oder gerade anderweitig
beschaeftigt sind?
Das könnte man schon /annähernd/ machen, wenn man die Erreichbarkeit im
Netz mit dem Arduino im LAN perodisch prüft und wenn ein Gerät nach x
Versuchen nicht antwortet, es als "aus" angenommen wird. Antwortet
keines mehr - shutdown des NAS. Vermutlich gibt es aber einige Gräte die
immer an sind, d.h.welche Geräte das betrifft, sollte besser in einer
definierten Liste stehen...

... oder man macht es insgesamt einfacher mit einem nicht zu knapp
bemessenen Watchdog-Timer, der, wenn er nicht neu durch Geräteaktivität
getriggert wird, das NAS herunterfährt.

Ob sich das alles wegen ca. 25€ im Jahr lohnt und man längere
Hochfahrzeiten, ggf. Abbrüche oder Timeouts, Datenverluste usw. in Kauf
nimmt, habe ich für /mich/ beantwortet: nein, mir reicht das Spin down
bei Inaktiviät.
--
Thomas
Shinji Ikari
2017-03-02 13:18:36 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Thomas Einzel
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Und es fährt runter, wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Das hingegen ist eher schwierig.
Das kriege ich mit Arduino auch hin.
Wie/woran merkt der Ardunino, dass alle in Frage kommenden Geraete
(PC, LAN-TV, Mediaplayer, WLAN-Radio, Smartphone, etc...) wirklich aus
und nicht nur offline/bootend/im Motherboard Setup wartend/ mit
anderem OS gebootet/ im Standby eingefroren oder gerade anderweitig
beschaeftigt sind?
Das könnte man schon /annähernd/ machen, wenn man die Erreichbarkeit im
Netz mit dem Arduino im LAN perodisch prüft und wenn ein Gerät nach x
Versuchen nicht antwortet,
Das ist aber wirklich nur annaehernd. Es ist nicht "...es fährt
runter, wenn der letzte ausgeschaltet wird...", sondern es ist "es
faehrt runter, wenn kein anderer mehr antwortet".
Dieser feine Unterschied kommt zum Tragen, wenn man beispielsweise
nach einem Virenscan von einem Bootmedium oder Hardwareumbau oder so
den PC wieder einschaltet und sich wundert, dass das NAS nicht mehr
erreichbar ist.
Auch mag es sein,d ass nicht jedes Nutzgeraet
(Smartphone/TV/Mediaplayer oder so) immer auf jeden Ping antwortet und
sei es nur, das sman mit dem Smartphone gerae auf die Terasse (ohne
WLAN Empfang) gegangen ist und 10 Minuten spaeter zurueck kommt.
Post by Thomas Einzel
... oder man macht es insgesamt einfacher mit einem nicht zu knapp
bemessenen Watchdog-Timer, der, wenn er nicht neu durch Geräteaktivität
getriggert wird, das NAS herunterfährt.
Auch eine Moeglichkeit, welche dann aber ggf, in der Mittagspause oder
einem Filmabend (von andererer Quelle gespeist) das NAS herunterfahren
liesse und das Aufwachen bei bedarf erst wieder angetriggert werden
muesste.
Und auch hier haette das NAS vermutlich weiterhin den Standbyverlust
der WOL Funktion.
Christian Treffler
2017-03-02 12:55:24 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Wie/woran merkt der Ardunino, dass alle in Frage kommenden Geraete
(PC, LAN-TV, Mediaplayer, WLAN-Radio, Smartphone, etc...) wirklich aus
und nicht nur offline/bootend/im Motherboard Setup wartend/ mit
anderem OS gebootet/ im Standby eingefroren oder gerade anderweitig
beschaeftigt sind?
Man nehme einen hnadelsüblichen Netzwerk-Switch und greife die
Spannungen an den LEDs ab, die LAN-Aktivität anzeigen.

Ja, das klingt nach Arbeit, aber bei einem Hobby fragt man nicht nach
Aufwand :-)

CU,
Christian
Shinji Ikari
2017-03-02 13:23:32 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Christian Treffler
Post by Shinji Ikari
Wie/woran merkt der Ardunino, dass alle in Frage kommenden Geraete
(PC, LAN-TV, Mediaplayer, WLAN-Radio, Smartphone, etc...) wirklich aus
und nicht nur offline/bootend/im Motherboard Setup wartend/ mit
anderem OS gebootet/ im Standby eingefroren oder gerade anderweitig
beschaeftigt sind?
Man nehme einen hnadelsüblichen Netzwerk-Switch und greife die
Spannungen an den LEDs ab, die LAN-Aktivität anzeigen.
Naja, Aufgrund der verteilten Struktur habe ich bei mir 6 Switche und
einige Router (mit Switchfunktion onboard) im heimnetz in betrieb.
soll ich von jedem der Ports nun die LED.Anschluesse per Doppeladrsn
durch die Wohnung zu einer zenrralen Auswertung fuehren?
ganz davon abgesehen, dass ich mir die Garantie der Netgear
Prosafe-Switche nicht wirklich durch Harwdareeingriff vermiesen will.
8)
Post by Christian Treffler
Ja, das klingt nach Arbeit, aber bei einem Hobby fragt man nicht nach
Aufwand :-)
Hast recht. Und den WAF ist auch egal. Andere sammeln Webstuehle, ich
sammle Kabelbuendel - in dem ganzen Wohnraum 8))
Christian Treffler
2017-03-03 20:02:42 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Naja, Aufgrund der verteilten Struktur habe ich bei mir 6 Switche und
einige Router (mit Switchfunktion onboard) im heimnetz in betrieb.
soll ich von jedem der Ports nun die LED.Anschluesse per Doppeladrsn
durch die Wohnung zu einer zenrralen Auswertung fuehren?
Du denkst nicht weit genug. Es gibt Arduino Boards mit
Ethernet-Schnittstelle. Man verpasst jedem Switch so ein Board und lässt
die übers Netzwerk miteinander reden.
Aber bei 6 Switchen würde ich das auch nicht machen wollen :-).
Bei mir ist's im Augenblick einer.

CU,
Christian
Shinji Ikari
2017-03-03 21:12:52 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Christian Treffler
Post by Shinji Ikari
Naja, Aufgrund der verteilten Struktur habe ich bei mir 6 Switche und
einige Router (mit Switchfunktion onboard) im heimnetz in betrieb.
soll ich von jedem der Ports nun die LED.Anschluesse per Doppeladrsn
durch die Wohnung zu einer zenrralen Auswertung fuehren?
Du denkst nicht weit genug. Es gibt Arduino Boards mit
Ethernet-Schnittstelle. Man verpasst jedem Switch so ein Board und lässt
die übers Netzwerk miteinander reden.
Ah! Damit umgeht man das problem, denn um Auszuwerten nmuss das Board
ja laufen und wenn dei Laufen ist ja immer ein System in betrieb und
das NAS braucht deswegen ja nicht ausgeschaltet zu werden. Weiterhin
werden sich die zusaetzlichen verbracuhe vermutlich auf eine leistung
summieren, die der eines NAS im Standby oder Leerlauf sehr nahe kommen
duerfte. Somit wuerde man dem vermutlich urspruenglich dahinter
steckenden Wunsch der Sparsamkeit durch Anschaffungskosten, Umbau und
laufenden Stromverbrauch entgegen stehen.
Post by Christian Treffler
Aber bei 6 Switchen würde ich das auch nicht machen wollen :-).
Bei mir ist's im Augenblick einer.
Leider koennen nicht alle das Selbe, so dass es unterschiedliche sein
muessen um Kosten und Aufwand in mir passenden Grenzen zu halten..

Have fun! 8)
Ulrich F. Heidenreich
2017-03-02 14:14:08 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Christian Treffler
Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird.
Naja, wenn auch Wake on Lan reicht., ist der Part recht einfach
machbar.
Post by Christian Treffler
Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Das hingegen ist eher schwierig.
Bei solchen Aufgaben könnte man eventuell Semaphore verwenden.

So fährt mein Backup-PC (Du weisst scho: Der, den es zweimal gibt :-)
per WOL hoch und sobald ich ihn nicht mehr brauche, kopiere ich eine
Datei Namens "shutdown.now" drauf. Aufm Backup-PC läuft ein Cronjob
(eigentlich ein Windows-Taskplaner-Task), der alle 10 Minuten prüft,
ob diese Datei existiert. Falls ja, löscht er die und fährt sich selbst
runter.

Inwieweit ein solches "Jeder PC x schreibt erst dann ein 'shutdown.x'
aafs NAS, wenn er ausgeschaltet wird und das NAS fährt erst dann runter,
wenn alle 'shutdown.x' aufgelaufen sind"-Vorgehen aufm NAS realsierbar
ist, weiß ich allerdings nicht.

CU!
Ulrich
Shinji Ikari
2017-03-02 15:16:03 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
Bei solchen Aufgaben könnte man eventuell Semaphore verwenden.
So fährt mein Backup-PC (Du weisst scho: Der, den es zweimal gibt :-)
per WOL hoch und sobald ich ihn nicht mehr brauche, kopiere ich eine
Datei Namens "shutdown.now" drauf. Aufm Backup-PC läuft ein Cronjob
(eigentlich ein Windows-Taskplaner-Task), der alle 10 Minuten prüft,
ob diese Datei existiert. Falls ja, löscht er die und fährt sich selbst
runter.
bei einer so begrenzten Umgebnung funktioniert das.
Aber schon das Smart-TV oder Smartphone, welches auch aufs NAS
zugreifen will macht die Sache schwieriger.
Ulrich F. Heidenreich
2017-03-02 15:38:17 UTC
Permalink
bei einer so begrenzten Umgenung funktioniert das.
In "begrenzten" Umgebungen reicht auch das alfabetische
Sortieren aller Daten. Wozu braucht man Ordner? :-p

SCNR,
Ulrich
Shinji Ikari
2017-03-02 20:18:06 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
bei einer so begrenzten Umgenung funktioniert das.
In "begrenzten" Umgebungen reicht auch das alfabetische
Sortieren aller Daten. Wozu braucht man Ordner? :-p
Ich weis snicht, wie Dein Linux Dateien anzeigt, aber solange Du den
Default nicht umgestellt hast, weren die dort vermutlich auch
alphabetisch angezeigt. Zumindest seh ech das, wenn ich eines der
diversen Linux, welche unter Antivirus, und Service-programmen sind
ansehe (Avira Rescue CD, Bitdefender Rescue CD, Clonezilla, CD
Desinfect; Acronis True Image Bootimage, etc...)
Selbst die ordner und Dateien in den Ordnern werden per Default
alphabetisch sortiert angezeigt, egal wie die sie wirklich vorliegen.
Aber du kannst es gerne anders handhaben. Bei dir ist ja so einiges
"anders".
Ulrich F. Heidenreich
2017-03-03 09:49:35 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
bei einer so begrenzten Umgenung funktioniert das.
In "begrenzten" Umgebungen reicht auch das alfabetische
Sortieren aller Daten. Wozu braucht man Ordner? :-p
Ich weis snicht, wie Dein Linux Dateien anzeigt, aber solange Du den
Default nicht umgestellt hast, weren die dort vermutlich auch
alphabetisch angezeigt.
Es geht nicht um die Anzeige, sondern Deine Strategie, ein NAS auf
ein anderes zu sichern. Meine sichert die Ordner, in denen sich die zu
sichernden Daten befinden. Das nanntest Du "unflexibel", während Deine
Methode, es alfabetsich zu machen, wohl flexibler sei.

Unter der Prämisse, ich müsse fortan mein NAS auf zwei einzelne Backup-
NASen statt nur einem zu sichern. Das war doch das Problem. Zu dem ich
lange Zeit meinte, Du hättest eine Lösung dafüpr, die nicht "Kristall-
kugel" heißt. Tatsächlich hast Du über alles Mögliche referiert, nur
nicht zu dem Problem, wie man die Daten sinnvollerweise auf zwei NASen
verteile, auf daß nicht irgendwann eines voll sei, während auf dem
anderen noch Platz wäre.

"Nacheinander Füllen" ist auch nicht die Lösung, weil RTRR/rsync ja
(quasi) incremental Backup macht. Nachdem das erste voll ist, auf dem
zweiten, leeren weiterzumachen, würde alles noch einmal kopieren.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 22 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Freitag und keiner geht hin!
Shinji Ikari
2017-03-03 21:16:07 UTC
Permalink
Guten Tag
Post by Ulrich F. Heidenreich
Post by Shinji Ikari
Post by Ulrich F. Heidenreich
bei einer so begrenzten Umgenung funktioniert das.
In "begrenzten" Umgebungen reicht auch das alfabetische
Sortieren aller Daten. Wozu braucht man Ordner? :-p
Ich weis snicht, wie Dein Linux Dateien anzeigt, aber solange Du den
Default nicht umgestellt hast, weren die dort vermutlich auch
alphabetisch angezeigt.
Es geht nicht um die Anzeige,
Also ist Deine Aussage zu der alphabetischen Sortierung gar nicht so
gemeint.
Post by Ulrich F. Heidenreich
sondern Deine Strategie, ein NAS auf
ein anderes zu sichern.
MEINE (fuer mich angewendete) Strategie beinhaltet keine NAS.
Was Du machst ist deine Sache.

Tja, ich weiss schon, warum ich in dem eigentlichen Thread EOD
schrieb. Und das werde ich hier auch machen, solange Du das Thema
dahingehend wieder entfuehren willst.
Have fun mit Deinem selbst geschaffenen Luxusproblem, dass Du nicht
durch flexibilitaet umgehen willst.

End of Thema.
Ulrich F. Heidenreich
2017-03-04 09:55:37 UTC
Permalink
Post by Shinji Ikari
MEINE (fuer mich angewendete) Strategie beinhaltet keine NAS.
Was Du machst ist deine Sache.
Tja, ich weiss schon, warum ich in dem eigentlichen Thread EOD
schrieb.
Weil Du immer noch nichts zum Thema beizutragen hast. Und dieses
"Nichts" jetzt auch noch im falschen Thread. Also halte doch endlich
mal Deine Klappe.

<hint> Es ging darum, ob es sinnvoll sei, die Kapazität des Backup-
NAS nach Vergrößerung des Quell-NAS nicht durch Aufrüsten, sondern
ein zweites Backup-NAS zu erweiteren </>. Daraufhin kam dann Dein
- mit Verlaub - "Geschwafel", zu dem Du erst zum Ende damit raus-
rücktest, es sei gar keine Lösung des genannten Problems.
Andreas Bockelmann
2017-03-04 11:00:28 UTC
Permalink
Post by Ulrich F. Heidenreich
Es geht nicht um die Anzeige, sondern Deine Strategie, ein NAS auf
ein anderes zu sichern.
Kopieren ist nicht unbedingt Sichern. Wenn Du sichern willst, stellst Du Dir
eine Jukebox mit LTO Laufwerk(en) und Autoload-Roboter hin. Dann nimmst Du
drei Bandsätze. a) in der Jukebox b) das im Keller, wird als nächstes in die
Jukebox zum Überschreiben kommen und c) kam gerade aus der Jukebox und liegt
im Bankschließfach.
Zusätzlich noch Je Monat ein Vollbackup fürs Langzeitarchiv.

Das ist das Mindeste, was den Namen "Sicherung" verdient.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Ulrich F. Heidenreich
2017-03-04 11:36:56 UTC
Permalink
Post by Andreas Bockelmann
Post by Ulrich F. Heidenreich
Es geht nicht um die Anzeige, sondern Deine Strategie, ein NAS auf
ein anderes zu sichern.
Kopieren ist nicht unbedingt Sichern.
Kopieren ist mehr Sichern als gar nicht Kopieren.
Post by Andreas Bockelmann
Wenn Du sichern willst,
… stelle ich mir konkret ein NAS mit RAID6-Ausfallsicherheit hin, auf
(u.a.) das ich meine wichtigen Daten sichere. Das ist das Netz. Der
Spiegel auf ein zweites NAS ebenfalls mit RAID6-Ausfallsicherheit ist
der doppelte Boden.

Derweil drohte das erste NAS vollzulaufen; aktuell zu 82% gefüllt.
Täglich kommen neue Daten hinzu, weil ich aus Prinzip nichts wegwerfe.
Wenn geschätzt morgen Nachmittag die letzte vier TB gegen eine achter
ausgetauscht ist, hat NAS1 eine Nettokapazität von 48TB, das Spiegel-
NAS aber immer noch nur 24TB.

Und da kam dann meine Idee ins Spiel, das Spiegel-NAS per UX-800P
Erweiterungsbox aufzurüsten: Dort die bei der Aufrüstung des ersten
NAS entnommenen 4TB-Platten rein und schon wäre der Spiegel auch 48TB
groß. Allerdings über die "kritische Masse" von 16 Platen in einem RAID
und nur per USB-Nabelschnur verbunden.

Also schlug man mir vor, stattdessen ein zweites Spiegel-NAS anzu-
schaffen. Womit sich sofort das Problem auftat, wie das erste NAS nun
auf zwei statt nur einen Spiegel zu spiegeln wäre. Unsere japanische
Mangafigur schien mir da eine Lösung zu haben. Leider fiel es mir zu
spät auf, daß er mich wohl nur an der Nase herumführte.

Derweil ist aber auch dieses Problem durch unschönen Einsatz weiterer
finanzieller Mittel gelöst: Auch das Spiegel-NAS bekommt nun seine acht
8-TB-Platten verpasst. Braucht hier vielleicht noch jemand - jetzt - 16
Stück 4TB-Platten? #-)

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 21 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Samstag und keiner geht hin!
Thorsten Klein
2017-03-07 20:05:36 UTC
Permalink
Post by Christian Treffler
Allerdings habe ich keine Lust Strom dafür zu verbrauchen, wenn kein
anderer im Haus darauf zugreift. Die Lösung ist, dass das NAS hochfährt,
wenn einer der Rechner im Haus eingeschaltet wird. Und es fährt runter,
wenn der letzte ausgeschaltet wird.
Ich drücke immer auf den Schalter.
Loading...