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blk update io error aborting journal filesys readonly
(zu alt für eine Antwort)
Kay Martinen
2017-12-26 15:20:56 UTC
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Raw Message
Hallo

Ich habe einen Server kürzlich auf Ubuntu 16.04.3 LTS aktualisiert.
Danach ist mir erst mal nur aufgefallen das er beim login immer noch
eine update-notiz bring, aber für eine ältere 16.0x Version.

Jetzt bemerkte ich weiteres.

1. der nfs-server dort läuft offenbar nicht mehr.
2. Das Filesystem für den Datenspeicher ist Read-only
[ 426.337372] cciss 0000:04:03.0: cmd ffff880035900000 has CHECK CONDITION sense key = 0x5
[ 426.337418] blk_update_request: I/O error, dev cciss/c0d3, sector 1562313096
[ 426.346778] Aborting journal on device dm-1-8.
[ 426.372918] EXT4-fs error (device dm-1): ext4_journal_check_start:56: Detected aborted journal
[ 426.373042] EXT4-fs (dm-1): Remounting filesystem read-only
und; nur im log und per dmesg; das hier.
[67976.992196] perf interrupt took too long (2507 > 2500), lowering kernel.perf_event_max_sample_rate to 50000
Obiges verstehe ich als Fehler im cciss (block-device) der sich auf das
Raid-device c0d3 auswirkt und das journalling beendet woraufhin das
ganze volume read-only gemountet wird.

Aber mir ist unklar wie und auf welcher Ebene ich da ein Problem
identifizieren und möglicherweise beheben könnte.

Zur Hardware. Das ist ein Proliant DL380G4 mit einem externen MSA-20
Array. c0d3 ist das dritte RAID 5 von vieren zu je 3*400GB Disks in
diesem Externen Array (S-ATA disks aber per U320 SCSI angebunden).

Diese 4 Arrays sind zu einem Logischen Volume verbunden das unter /Data
gemountet ist. Die einzelnen Platten-einschübe in dem Gehöuse zeigen
keine Fehler (LED) was mich vermuten lässt das die Arrays an sich noch
okay sind. Aber nun?

Kay
Shinji Ikari
2017-12-26 20:44:49 UTC
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Raw Message
Guten Tag
Post by Kay Martinen
Ich habe einen Server kürzlich auf Ubuntu 16.04.3 LTS aktualisiert.
Danach ist mir erst mal nur aufgefallen das er beim login immer noch
eine update-notiz bring, aber für eine ältere 16.0x Version.
...
Post by Kay Martinen
Das ist ein Proliant DL380G4 mit einem externen MSA-20 Array.
...
Post by Kay Martinen
Die einzelnen Platten-einschübe in dem Gehöuse zeigen
keine Fehler (LED) was mich vermuten lässt das die Arrays an sich noch
okay sind.
Hat der Kontroller, der das HP StorageWorks20 ModularSmart Array
versorgt, nicht auch interne Diagnosemoeglichkeiten ohne LINUX?
Post by Kay Martinen
Aber nun?
Mit einem Fakllback zum alten OS testen, ob das Problem bestehen
bleibt. Wenn ja, dann scheint da wirklich etwas im Argen zu sein,
Wenn nein, dann liegts am OS und spaetestens dann sollte man die Frage
in einer Linux-Gruppe weiter ergruenden.
Kay Martinen
2017-12-26 21:55:15 UTC
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Raw Message
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Ich habe einen Server kürzlich auf Ubuntu 16.04.3 LTS aktualisiert.
Danach ist mir erst mal nur aufgefallen das er beim login immer noch
eine update-notiz bring, aber für eine ältere 16.0x Version.
...
Post by Kay Martinen
Das ist ein Proliant DL380G4 mit einem externen MSA-20 Array.
...
Post by Kay Martinen
Die einzelnen Platten-einschübe in dem Gehöuse zeigen
keine Fehler (LED) was mich vermuten lässt das die Arrays an sich noch
okay sind.
Hat der Kontroller, der das HP StorageWorks20 ModularSmart Array
versorgt, nicht auch interne Diagnosemoeglichkeiten ohne LINUX?
Das ist ein SmartArray 6i im Server an dessen Externem Anschluß das
Speichergehäuse hängt. Es gibt zwar HP-Tools dafür. Mit hpacucli bin ich
nur leider nicht vertraut, ein zusätzlich installiertes 'array-info' aus
den Debian-Repos zeigt bei den 4 Raid5 im Gehäuse Striping an und eine
Kapazität von 0 Byte aber der Zugriff auf die knapp 3 TB des LVMs darauf
ist weiterhin möglich. Und es gibt m.W. neben der SmartStartCD nur eine
Webapp (hier hpssa) die aber keine Controller findet. Und auch nur über
die SystemManagement Homepage startet die aber auch nicht richtig
funktioniert. Es ist mir leider bisher nicht möglich gewesen das richtig
zu installieren.

Vielleicht hätte ich CentOS nehmen sollen, evtl. würden die Tools dort
richtig laufen da RHEL zu den Supporteten OS gehört.

Vorher lief Windows 2000 Server drauf. Da funktionierten die ganzen
Tools inkl. der SMH und den WebApps darin.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Aber nun?
Mit einem Fakllback zum alten OS testen, ob das Problem bestehen
bleibt. Wenn ja, dann scheint da wirklich etwas im Argen zu sein,
Wenn nein, dann liegts am OS und spaetestens dann sollte man die Frage
in einer Linux-Gruppe weiter ergruenden.
Ich wüsste nicht wie das gehen soll. Willst du sagen das es neben
'do-release-upgrade' auch noch ein 'undo-release-upgrade' gäbe? Eine
Andere Möglichkeit die neu installierten Pakete durch die alten zu
ersetzen kenne ich nicht. Ich hab einmal versucht ein upgrade bei debian
mit dselect wieder zurück zu bauen. Am Ende war das System komplett
unbenutzbar.

Mir käme da eher der Gedanke ein FreeNAS oder OpenmediaVault auf einem
USB-Stick in die Maschine zu stecken, davon zu booten und zu hoffen das
ich die LVM-Volumes dort ohne Datenverlust importiert bekäme.

Aber da ich nicht weiß ob das überhaupt möglich ist, werde ich gleich
mit einer neuen 4 TB USB-Platte in den Keller gehen und versuchen alles
unter /data dort hin zu kopieren. Die Platte kann USB 3.0 der Server
USB 2.0 also wird das eine ganze Weile dauern. Wenn das Externe Backup
geklappt hat kann man weiter sehen ob Reparatur oder Neu installieren
mehr sinn machen.

Kay
Shinji Ikari
2017-12-27 00:00:33 UTC
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Raw Message
Guten Tag
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Hat der Kontroller, der das HP StorageWorks20 ModularSmart Array
versorgt, nicht auch interne Diagnosemoeglichkeiten ohne LINUX?
Das ist ein SmartArray 6i im Server an dessen Externem Anschluß das
Speichergehäuse hängt.
So hatte ich es auch aus den Anleitungen verstanden.
Post by Kay Martinen
Es gibt zwar HP-Tools dafür.
Keine Tools in der vermutlich vorhandenen Boot-Funktion des 6i?
Post by Kay Martinen
Mit hpacucli bin ich
nur leider nicht vertraut, ein zusätzlich installiertes 'array-info' aus
den Debian-Repos zeigt bei den 4 Raid5 im Gehäuse Striping an
...damit waeren wir schon wieder bei Linux. Geht es nicht ohne?
Post by Kay Martinen
Und es gibt m.W. neben der SmartStartCD nur eine
Webapp (hier hpssa) die aber keine Controller findet. Und auch nur über
die SystemManagement Homepage startet die aber auch nicht richtig
funktioniert. Es ist mir leider bisher nicht möglich gewesen das richtig
zu installieren.
Ich kenne bisher nur Raid/HB-Adapter, die eine Bootfunktion aufweisen,
die auch ein gewisses Management und Wartung ermoeglichen.
Wenn die HP-Loesung das nicht bietet, mus ich ernsthaft ueberlegen,
welchen Grund es geben haben koennte sowas damals als Neuware zu
kaufen (Ich vermute es wurde mal von einer Firma erworben und spaeter
dann verkauft und dann irgendwann guenstiger in Deinen Besitz
uebergegangen).
Post by Kay Martinen
Vielleicht hätte ich CentOS nehmen sollen, evtl. würden die Tools dort
richtig laufen da RHEL zu den Supporteten OS gehört.
Ich weiss nicht, wie das syetem bootet, aber ich hoffe es ist ein
separates Medium (SSD). Einfach abstoepseln, ein leeres Bootmedium
anschliesen, temporaer ein geeignetes OS aufspielen, damit testen und
je nach Ergebnis dann weiter agieren.
Post by Kay Martinen
Vorher lief Windows 2000 Server drauf. Da funktionierten die ganzen
Tools inkl. der SMH und den WebApps darin.
Man koennte als geeignetes OS damit dann aohl auch ein W2K oder
(ausreichend) kompatibel nutzen.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Aber nun?
Mit einem Fakllback zum alten OS testen, ob das Problem bestehen
bleibt. Wenn ja, dann scheint da wirklich etwas im Argen zu sein,
Wenn nein, dann liegts am OS und spaetestens dann sollte man die Frage
in einer Linux-Gruppe weiter ergruenden.
Ich wüsste nicht wie das gehen soll.
Was? Fallback zu dem vorherigen OS?
Vorhandenes Bootmedium entfernen und ein leeres Bootmedium
anschliessen. Dort das Backup des vorherigen/geeignetes OS zurueck
spielen/installieren.
Post by Kay Martinen
Willst du sagen das es neben
'do-release-upgrade' auch noch ein 'undo-release-upgrade' gäbe?
Ich vermute, Du Sprichst von einer Linux-Funktion.
Ich spreche davon das letzte Backup mit dem vorhigen OS einfach
einzuspielen.
Ich hoffe dabei Du hast eine geeignete Backupstrategie eingesetzt,
_bevor_ Du ein Wirksystem miot unbekannten Updates in einen fraglichen
Zustand gebracht hast?
Post by Kay Martinen
Eine
Andere Möglichkeit die neu installierten Pakete durch die alten zu
ersetzen kenne ich nicht.
Ich schrieb nicht von Paket deinstallation, sondern davon das
vorherige OS zu nutzen.
Backup, oder anderes Bootmeidum mit ZTurueckspielung von Backup oder
auch anderes Bootmedion mit Neuinstallation des vorherig genutzten PS
fallen mir da als moegliche Wege ein.
Post by Kay Martinen
Ich hab einmal versucht ein upgrade bei debian
mit dselect wieder zurück zu bauen.
Man kann es sich schwierig machen. Ich nehme Backups/Imges/etc...
Post by Kay Martinen
Am Ende war das System komplett
unbenutzbar.
...was auf das gleiche hinaus laeuft: Mach das Bootmedium dann leer
(loeschen) und spiele das vorhierige OS zurueck/installiere das
vorherige oder ein geeigntes OS.
Post by Kay Martinen
Mir käme da eher der Gedanke ein FreeNAS oder OpenmediaVault auf einem
USB-Stick in die Maschine zu stecken, davon zu booten und zu hoffen das
ich die LVM-Volumes dort ohne Datenverlust importiert bekäme.
Wenn Dir Deine Daten unwichtig sind oder Du davon auch ein geeignetes
Vollbackup hast, kannst Du natuerlich auch mit Deinen Wirkdaten
experimentieren, aber das waree mir bisher in diesem Fall gar nicht in
den Sinn gekommen.
Post by Kay Martinen
Aber da ich nicht weiß ob das überhaupt möglich ist, werde ich gleich
mit einer neuen 4 TB USB-Platte in den Keller gehen und versuchen alles
unter /data dort hin zu kopieren.
Eine 4TB HDD reicht fuer alle reöevatnten Daten?
Schmeiss den HP-Krempel weg, kauf 2-3 grosse Platten, bau ein
pflegeleichtes kleines System und nutze das.
Wenn es um so winzige Datenmengen geht, ist zumindest fuer den
Datenlagerungsbereich so ein HP-System aus heutiger Sicht vollkommen
uebertrieben Strom und Platzverschwendung.
Post by Kay Martinen
Die Platte kann USB 3.0 der Server
USB 2.0 also wird das eine ganze Weile dauern.
Eine USB3.0 Karte kostet rund 5-20 Euro (je nach Hersteller).
Sofern es technisch moeglich ist dies nachzuruesten, waere das von mir
schon lange in Angriff genommen worden.
Post by Kay Martinen
Wenn das Externe Backup
geklappt hat kann man weiter sehen ob Reparatur oder Neu installieren
mehr sinn machen.
Du hast also wirklich kein geeignetes Backupkonzept fuer Deine Daten?
Kay Martinen
2017-12-27 00:50:52 UTC
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Raw Message
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Hat der Kontroller, der das HP StorageWorks20 ModularSmart Array
versorgt, nicht auch interne Diagnosemoeglichkeiten ohne LINUX?
Das ist ein SmartArray 6i im Server an dessen Externem Anschluß das
Speichergehäuse hängt.
So hatte ich es auch aus den Anleitungen verstanden.
Auch das der Controller embedded im Server sitzt?
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Es gibt zwar HP-Tools dafür.
Keine Tools in der vermutlich vorhandenen Boot-Funktion des 6i?
Nicht das ich wüsste. Das Controller Setup bietet nur Array erstellung,
modifizierung und löschung. Alles weitere soll wohl über die
SmartStartCD oder die zugehörigen Tools gehen - die wohl auch scripting
können. Aber das nur nebenbei.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Mit hpacucli bin ich
nur leider nicht vertraut, ein zusätzlich installiertes 'array-info' aus
den Debian-Repos zeigt bei den 4 Raid5 im Gehäuse Striping an
...damit waeren wir schon wieder bei Linux. Geht es nicht ohne?
Ja, meine Güte es ist nun mal ein Linux drauf. Ich spiele nicht oft
Wechsele das OS mit Servern. Und die Befehlsstruktur dieses hpacucli ist
nun wirklich umfangreich und verwirrend. Ich hab's darum nie benutzt,
aber es kann wohl alles mögliche, auch dinge die das Controller-Setup
kann, also Add,modify, delete von Arrays u.s.w.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Und es gibt m.W. neben der SmartStartCD nur eine
Webapp (hier hpssa) die aber keine Controller findet. Und auch nur über
die SystemManagement Homepage startet die aber auch nicht richtig
funktioniert. Es ist mir leider bisher nicht möglich gewesen das richtig
zu installieren.
Ich kenne bisher nur Raid/HB-Adapter, die eine Bootfunktion aufweisen,
die auch ein gewisses Management und Wartung ermoeglichen.
Wenn die HP-Loesung das nicht bietet, mus ich ernsthaft ueberlegen,
Es gab/gibt einen Fehler bei der Installation der Tools die HP auf
seinen Linux-Supportseiten für Debian/Ubuntu anbietet dessen Ursache ich
nie raus fand. Fakt ist, es sind Tools da, aber einige scheinen nicht
korrekt installiert zu sein. Wenn sie es wären dann wäre schon über die
SMH eine Diagnose möglich, oder von dort in die Online-Version der
Controller-Software (Webapp). Und auch auf anderen Wegen. Aber das
Controller-BIOS(Setup) hat soweit ich weiß keine internen Diagnose-tools.
Post by Shinji Ikari
dann verkauft und dann irgendwann guenstiger in Deinen Besitz
uebergegangen).
Ich habe diesen vor Jahren günstig über eBay erworben. Da liegst du richtig.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Vielleicht hätte ich CentOS nehmen sollen, evtl. würden die Tools dort
richtig laufen da RHEL zu den Supporteten OS gehört.
Ich weiss nicht, wie das syetem bootet, aber ich hoffe es ist ein
separates Medium (SSD). Einfach abstoepseln, ein leeres Bootmedium
anschliesen, temporaer ein geeignetes OS aufspielen, damit testen und
je nach Ergebnis dann weiter agieren.
HaHa SSD? Das sind zwei 3,5" U320 SCSI Platten mit 72 GB von denen das
Betriebsystem bootet. Daneben sitzen noch mal 4 davon (3 als Raid 5 eine
Spare) für andere Daten.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Vorher lief Windows 2000 Server drauf. Da funktionierten die ganzen
Tools inkl. der SMH und den WebApps darin.
Man koennte als geeignetes OS damit dann aohl auch ein W2K oder
(ausreichend) kompatibel nutzen.
Das aber kaum von ext4 auf einem Logischen Volume lesen könnte. Damit
käme doch nur ein anderes/neu installiertes Linux in Frage, das ich nach
wechsel der Beiden Platten auf spielen müsste. So weit bin ich noch nicht.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Mit einem Fakllback zum alten OS testen, ob das Problem bestehen
Ich wüsste nicht wie das gehen soll.
Was? Fallback zu dem vorherigen OS?
Vorhandenes Bootmedium entfernen und ein leeres Bootmedium
anschliessen. Dort das Backup des vorherigen/geeignetes OS zurueck
spielen/installieren.
Wenn du ein Backup von deinem Linux-OS machst, schön. Ich habe das
bisher nicht getan. Ich hatte mit apt und update/upgrade bisher fast nie
ernste Probleme. Aber dies lehrt mich dann doch lieber Debian zu nutzen.
Was dieses ubuntu-spezial-tool alles macht ist mir jetzt doch zu suspekt.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Willst du sagen das es neben
'do-release-upgrade' auch noch ein 'undo-release-upgrade' gäbe?
Ich vermute, Du Sprichst von einer Linux-Funktion.
Das tool das ubuntu einem an dient um ein distro-upgrade zu machen.
Warum auch immer...
Post by Shinji Ikari
Ich spreche davon das letzte Backup mit dem vorhigen OS einfach
einzuspielen.
Das ist kein FreeNAS das die Alte Version auf der anderen Hälfte des
Flashspeichers vorhält. Das ist ein Normales Linux das im Betrieb mit
den apt-tools aktualisiert wird. Ein DE-aktualisieren ist das m.W. nicht
vorgesehen.
Post by Shinji Ikari
Ich hoffe dabei Du hast eine geeignete Backupstrategie eingesetzt,
_bevor_ Du ein Wirksystem miot unbekannten Updates in einen fraglichen
Zustand gebracht hast?
"unbekannte Updates" klingt aber sehr nach "ich trau ubuntu ebenso wenig
wie Microsoft". ;-)
Post by Shinji Ikari
Ich schrieb nicht von Paket deinstallation, sondern davon das
vorherige OS zu nutzen.
Es gibt kein voriges OS.
Post by Shinji Ikari
Backup, oder anderes Bootmeidum mit ZTurueckspielung von Backup oder
auch anderes Bootmedion mit Neuinstallation des vorherig genutzten PS
fallen mir da als moegliche Wege ein.
Man kann es sich schwierig machen. Ich nehme Backups/Imges/etc...
Ich hatte bisher immer zu wenig Platz für OS-Backups, zu wenig Geld für
den Speicherplatz dafür. Ich hoffe ich kann das in kürze ändern/verbessern.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Mir käme da eher der Gedanke ein FreeNAS oder OpenmediaVault auf einem
USB-Stick in die Maschine zu stecken, davon zu booten und zu hoffen das
ich die LVM-Volumes dort ohne Datenverlust importiert bekäme.
Wenn Dir Deine Daten unwichtig sind oder Du davon auch ein geeignetes
Vollbackup hast, kannst Du natuerlich auch mit Deinen Wirkdaten
experimentieren, aber das waree mir bisher in diesem Fall gar nicht in
den Sinn gekommen.
Ich bin dabei ein Backup der Daten zu erstellen. Lesbar sind sie ja noch.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Aber da ich nicht weiß ob das überhaupt möglich ist, werde ich gleich
mit einer neuen 4 TB USB-Platte in den Keller gehen und versuchen alles
unter /data dort hin zu kopieren.
Eine 4TB HDD reicht fuer alle reöevatnten Daten?
Die reicht für die 3TB die dort liegen. Und die 135 GB auf den internen
Platten.
Post by Shinji Ikari
Wenn es um so winzige Datenmengen geht, ist zumindest fuer den
Schliesse bitte nicht von deinen Datenmengen auf die anderer. Für mich
sind sie nicht Winzig.
Post by Shinji Ikari
Datenlagerungsbereich so ein HP-System aus heutiger Sicht vollkommen
uebertrieben Strom und Platzverschwendung.
Das mag heute stimmen und ich bin ja auch auf dem Wege dahin. Dies
Problem ist ein Stolperstein dabei.
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Die Platte kann USB 3.0 der Server
USB 2.0 also wird das eine ganze Weile dauern.
Eine USB3.0 Karte kostet rund 5-20 Euro (je nach Hersteller).
Sofern es technisch moeglich ist dies nachzuruesten, waere das von mir
schon lange in Angriff genommen worden.
Das Update des Servers war über Weihnachten. Die 4TB Platte kam einen
Tag vorher an. Das Problem habe ich erst heute Realisiert. Und ich lebe
auf einer Insel wo man nicht eben in den Nächsten Markt gehen kann um
einen solche Karte zu bekommen. Leider habe ich schlicht vergessen die
gleich mit zu bestellen. Jetzt alles klar?
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Wenn das Externe Backup
geklappt hat kann man weiter sehen ob Reparatur oder Neu installieren
mehr sinn machen.
Du hast also wirklich kein geeignetes Backupkonzept fuer Deine Daten?
Es sind hauptsächlich Aufgezeichnete Spielfilme und das Backup ist in
Arbeit.

Kay
Shinji Ikari
2017-12-27 07:01:48 UTC
Permalink
Raw Message
Guten Tag
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
So hatte ich es auch aus den Anleitungen verstanden.
Auch das der Controller embedded im Server sitzt?
Ob OnBoard oder extern ist egal, wenn er auch ein BIOS zum Booten hat.
Solange es wie ueblich ist: Kontroller sitzt im 'Computer' und externe
Boxen sind kaum mehr als gemanagte JBOD-Boxen.
Es gibt auch Loesungen, bei denen ist der Raidkontroller (und diverses
Logik-Zeugs) im jeweiligen ext. Gehaeuse, aber das ist im Privatsektor
eher weniger anzutreffen.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Mit hpacucli bin ich
nur leider nicht vertraut, ein zusätzlich installiertes 'array-info' aus
den Debian-Repos zeigt bei den 4 Raid5 im Gehäuse Striping an
...damit waeren wir schon wieder bei Linux. Geht es nicht ohne?
Ja, meine Güte es ist nun mal ein Linux drauf.
Entschuldige, dass ICH mich fuer Dich jetzt nicht in Linux und HP
Besonderheiten einarbeite. Wie Du an den mannigfaltigen Reaktionen
hier siehst, ist Linux auf einem Proliant MSA20 sehr weit verbreitet
und jeder kann und will Dir dazu helfen.
Post by Kay Martinen
Ich spiele nicht oft
Wechsele das OS mit Servern.
Fuer Fehlersuche von Problemen, die moeglicherweise an OS Aenderungen
liegen oder sich zumindest vor OS Aenderungen besser diagnostizieren
liessen kann man das zu Testzwecken aber vielleicht mal machen.
Post by Kay Martinen
Und die Befehlsstruktur dieses hpacucli ist
nun wirklich umfangreich und verwirrend.
Es tut mir leid, aber dafuer kann ich wirklich nichts.
Post by Kay Martinen
Ich hab's darum nie benutzt,
Naja, das Studium des Manual wird dann wohl noetig sein.
Ich greife auch eher ungerne auf die CLI-Loesungen der Hersteller
meiner Raid-Hardware zurueck und bevorzuge die GUI-Varianten. Aber
wenn es damit nun einmal nicht geht, muss ich mir die Bedienung aus
den Manuals zusammen suchen.
Post by Kay Martinen
aber es kann wohl alles mögliche, auch dinge die das Controller-Setup
kann, also Add,modify, delete von Arrays u.s.w.
Das sollte auch so sein, denn sonst waere die zugehoerende CLI-Loesung
ja fast ueberfluessig.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Ich kenne bisher nur Raid/HB-Adapter, die eine Bootfunktion aufweisen,
die auch ein gewisses Management und Wartung ermoeglichen.
Wenn die HP-Loesung das nicht bietet, mus ich ernsthaft ueberlegen,
Es gab/gibt einen Fehler bei der Installation der Tools die HP auf
seinen Linux-Supportseiten für Debian/Ubuntu anbietet dessen Ursache ich
nie raus fand.
Aergerlich. Und nun beisst Dich das Versaeumnis in den
....Allerwertesten. Tut mir leid fuer Dich, aber ich kann Dir dazu
keine neuen Tools fuer das von Dir gewaehlte Linux programmeren.
Post by Kay Martinen
Fakt ist, es sind Tools da, aber einige scheinen nicht
korrekt installiert zu sein.
Vielleicht solltest Du nach Deinem Vollbackub Dich aller Probleme des
Systems annehmen: Ein OS, welches die Installation der notwendigen
Diagnosetools komplett und fehlerfrei unterstuetzt und Dir nahe liegt
auswaehlen + die vollstaendigen Diagnostiktools des Systemes soweit
installieren, wie erforderlich sein koennten.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
dann verkauft und dann irgendwann guenstiger in Deinen Besitz
uebergegangen).
Ich habe diesen vor Jahren günstig über eBay erworben. Da liegst du richtig.
So wie ich auch vieles meiner Raid-bezogenen Hardware. Als Neuware ist
sowas auch sehr teuer. 8)
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Vielleicht hätte ich CentOS nehmen sollen, evtl. würden die Tools dort
richtig laufen da RHEL zu den Supporteten OS gehört.
Ich weiss nicht, wie das syetem bootet, aber ich hoffe es ist ein
separates Medium (SSD). Einfach abstoepseln, ein leeres Bootmedium
anschliesen, temporaer ein geeignetes OS aufspielen, damit testen und
je nach Ergebnis dann weiter agieren.
HaHa SSD? Das sind zwei 3,5" U320 SCSI Platten mit 72 GB von denen das
Betriebsystem bootet.
Das liese sich vermutlich umstellen, wenn man wollte. Aber egal. Ich
schaetze die beiden Boot-HDDs sind als Raidverbund (Raid1) geschaltet.
Das macht temporaeren OS-Tausch es ja noch einfacher.
a) Backup anfertigen.
b) Eine HDD aus dem Raid1 entfernen und in den Schrank legen,
c) Zweite HDD loeschen und auf Singlebetrieb umkonfigurieren.
d) beliebiges OS & HP-SmartArray-Tools installieren, die gut
miteinander harmonieren und funktionieren.
e) Fehler diagnostizieren und moeglichst beheben.
f) Danach kannst Du dann die Single-HDD wieder loeschen, die HDD aus
dem Schrank wieder einbauen und das degraded Raid1 wieder aufbauen
lassen, so dass Dein OS aus dem Schrank wieder laeuft.
Sollte dabei etwas mit dem OS schief gehen: Du hattest ja ein Backup
(siehe a) ).
Post by Kay Martinen
Daneben sitzen noch mal 4 davon (3 als Raid 5 eine
Spare) für andere Daten.
Im HP Server oder in dem JBOD-(MSA20) Gehaeuse?
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Vorher lief Windows 2000 Server drauf. Da funktionierten die ganzen
Tools inkl. der SMH und den WebApps darin.
Man koennte als geeignetes OS damit dann aohl auch ein W2K oder
(ausreichend) kompatibel nutzen.
Das aber kaum von ext4 auf einem Logischen Volume lesen könnte.
... was fuer Diagnose des echten Arrayzustandes auch vollkommen egal
ist. Dem OS und den Diagnosetopols sollte es schnuppe sein, welches
Dateisystem drauf ist, solange Du das OS dort nicht schreiben laesst.
Und das war ja gar nicht angedacht. Es geht darum die vollen
Diagnosefunktionen des HP-Kontrollers zu nutzen um Deine
Fehlermeldungen zu interpretieren und ggf. sogar beheben zu koennen.
Dazu muessen die Diagnosetools laufen und die interessieren sich
(soweit ich die von anderen Herstellern kenne) nicht fuer das
verwendete Dateisystem. Die schauen direkt auf die Platten/Sektoren
und Kontroller.
Post by Kay Martinen
Damit
käme doch nur ein anderes/neu installiertes Linux in Frage, das ich nach
wechsel der Beiden Platten auf spielen müsste. So weit bin ich noch nicht.
Hint: Bitte nicht Diagnose- mit Wirkbetrieb verwechseln.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Was? Fallback zu dem vorherigen OS?
Vorhandenes Bootmedium entfernen und ein leeres Bootmedium
anschliessen. Dort das Backup des vorherigen/geeignetes OS zurueck
spielen/installieren.
Wenn du ein Backup von deinem Linux-OS machst, schön.
Sollte Dein Problem Linux sein, waere eine Software-Linux-Gruppe eine
sinvolle Stelle Fragen zu stellen. Mit Hardware HDD hat das dann nicht
mehr viel zu tun.

Und zu mir: Ja, ein geeignetes Backupkonzept ist schoen und sollte
IMHO jeder haben.
Ich nutze dafuer sogar ein kleines Linux (unter Acronis True Image) um
meine 'nicht Linux-Systeme' zu backuppen. Laut Anleitung sollte damit
auch ein Linux problemlos zu backuppen sein.
Post by Kay Martinen
Ich habe das
bisher nicht getan.
Hm... wie Du siehst waere es nicht schlecht darueber nachzudenken,
denn eine OS Installation (im Problemfall) scheint ja doch sehr
aufwaendig fuer Dich zu sein.
Post by Kay Martinen
Ich hatte mit apt und update/upgrade bisher fast nie
ernste Probleme.
Backups sind ja auch nicht fuer 99,9% der Zeit sondern fuer genau den
Fall, das einmal die 0,1% zuschlagen und etwas schief geht.
Post by Kay Martinen
Aber dies lehrt mich dann doch lieber Debian zu nutzen.
Was dieses ubuntu-spezial-tool alles macht ist mir jetzt doch zu suspekt.
Wenn es um eine Lehre geht: Auch bei Debian wuerde ich ggf. mal ein
geeignetes Backupkonzept ins Auge fassen.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Willst du sagen das es neben
'do-release-upgrade' auch noch ein 'undo-release-upgrade' gäbe?
Ich vermute, Du Sprichst von einer Linux-Funktion.
Das tool das ubuntu einem an dient um ein distro-upgrade zu machen.
Warum auch immer...
Nein, ich spreche/schrieb nicht davon Dein Wirk-OS sofort zurueck zu
schrauben. Ich schrieb davon fuer die Diagnose und Funktion der
HerstellerTools zumindest temporaer ein OS zu installieren, bei dem
die Tools vollumfaenglich funktionieren um alle Diagnosefunktionen
nutzen zu koennen und damit das zugrunde liegende Problem zu finden
und ggf. eine Loesung zu ermitteln.
Ob Du danach wieder zu einem anderen OS zurueck kehrst oder nicht
bleibt Dir ueberlassen.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Ich spreche davon das letzte Backup mit dem vorhigen OS einfach
einzuspielen.
Das ist kein FreeNAS
Davon war ich schon ausgegangen. Und dennoch sollte auch das System
dem Konzept eines Backup und Rueckspielung nicht gegenueber
verschlossen sein.
Post by Kay Martinen
das die Alte Version auf der anderen Hälfte des
Flashspeichers vorhält.
Ein Backup, dass permanent im Zugriff ist ist nicht wirklich ein
sicheres Backup. Eien solche Funktion kann als Ergaenzung eines
generellen Backup dienen (wenn kein Schaedlingsbefall vorliegt), ist
aber keineswegs ausreichend, wenn man eine geeignete Backupstrategie
vorhalten will.
Post by Kay Martinen
Das ist ein Normales Linux das im Betrieb mit
den apt-tools aktualisiert wird. Ein DE-aktualisieren ist das m.W. nicht
vorgesehen.
... und war von mir auch nie angedacht gewesen. Ich war davon
ausgegangen. dass jemand, der wichtige Daten auf einem (ehemalig)
professionellen Serversystem vorhaelt eine ausreichende
Backupstrategie umgesetzt hat.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Ich hoffe dabei Du hast eine geeignete Backupstrategie eingesetzt,
_bevor_ Du ein Wirksystem miot unbekannten Updates in einen fraglichen
Zustand gebracht hast?
"unbekannte Updates" klingt aber sehr nach "ich trau ubuntu ebenso wenig
wie Microsoft". ;-)
Zumindest HP scheint das softwaretechnisch so zu sehen. Und Dein
System ist ja von HP.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Ich schrieb nicht von Paket deinstallation, sondern davon das
vorherige OS zu nutzen.
Es gibt kein voriges OS.
Naja, es mag sein, das ich Deinen Satz missverstanden habe:
"Ich habe einen Server kürzlich auf Ubuntu 16.04.3 LTS aktualisiert. "
IMHO war vorher ein anderes OS als "Ubuntu 16.04.3 LTS" installiert,
bei dem das Problem noch nicht aufgefalen oder gar vorhanden war.
Wie haettest Du damit das Problem diagnostiziert?
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Man kann es sich schwierig machen. Ich nehme Backups/Imges/etc...
Ich hatte bisher immer zu wenig Platz für OS-Backups,
Du hast 2 HDDs mit OS. Aber keinen Platz fuer ein Backup, welches sich
vermutlich sogar komprimieren laesst.
Zitat: "...werde ich gleich mit einer neuen 4 TB USB-Platte in den
Keller gehen..."
Du hast sogar an den Feiertagen eine leere 4TB HDD.
Aber Du hast keinen Platz fuer Backups?
Ich sehe Diskrpanzen.
Post by Kay Martinen
zu wenig Geld für
den Speicherplatz dafür. Ich hoffe ich kann das in kürze ändern/verbessern.
Toi Toi Toi!
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Aber da ich nicht weiß ob das überhaupt möglich ist, werde ich gleich
mit einer neuen 4 TB USB-Platte in den Keller gehen und versuchen alles
unter /data dort hin zu kopieren.
Eine 4TB HDD reicht fuer alle reöevatnten Daten?
Die reicht für die 3TB die dort liegen. Und die 135 GB auf den internen
Platten.
Das klingt mir, als wenn Du das System primaer aus Spass betreibst.
Ich habe nch keinen Gesamtueberblick ueber Deinen Datenbestand und
Nutzung der HP Loesung, aber wenn es wirklich primaer nur um private
Fileserver und nicht einmal 4TB Nutzdaten geht, wuerde ich an Deiner
Stelle wirklich das HP-Zeugs entsorgen und fuer die Fileserverfunktion
einen einfachen PC aus Gebrauchtteilen zusammen schrauben und da eine
oder 2 HDD einbauen. 2-4 Stueck 3TB oder 4TB kosten nicht viel,
sollten als Raid1 oder Raid5 geeignet ausfallsicher sein, weitere
SATA-Anschluesse sollten sich als 'eSATA' fuer Backups nach aussen
legen lassen (wenn man schon keinen anderen flotten Datenanschluss
dafuer hat).
In Summe vermute ich spart das sehr viel Strom gegenueber der
aktuellen HP Loesung und sollte somit den Kostenaufwand schmaelern.
Denn wenn Dein Problem (wie es klingt) wirklich so langam aber sicher
versterbende Sektoren sind, die zwar noch nicht sehr viele sein
duerften, aber dennoch in der Anzahl steigen, wird Hardwaretausch in
Kuerze sowieso anstehen.
Nebenbei: Bist Du sicher, dass die Seeluft der Hardware nicht
zusaetzlich schlecht bekommt?
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Wenn es um so winzige Datenmengen geht, ist zumindest fuer den
Schliesse bitte nicht von deinen Datenmengen auf die anderer. Für mich
sind sie nicht Winzig.
Wenn eine 4TB HDD fuer das gesamte Backup mehr als ausreicht, sind sie
aus heutiger Sicht winzig genug um auf eine HDD zu passen. Warum dann
so ein kompliziertes und stromfresendes JBOD-Server-Konstrukt?
Fuer eine Fileserverfunktion braucht man kaum Rechenpower. Es tut also
eine schwachbruestige CPU vollkommen. Selbst neu sind Boards mit einem
ausreichenden Prozessor ab rund 50 Euro zu haben.
https://geizhals.de/?cat=mbson&xf=1244_4%7E3746_1500
Wenn mann bei ebay ein bisschen herumsucht und bei einer Auktion auf
aeltere Hardware etwas Glueck hat bekommt man in der Preisklasse sogar
fast einen kompletten PC.
Eine 4TB HDD scheint ja vorhanden zu sein.
Der Rest ist eine Frage der Kreativitaet. Beispielsweise koennte man
temporaer sogar einen billigen Hostkontroller fuer die eine oder
andere vorhandene U320 HDD bestuecken um davon separat zu booten, bis
die 'Kriegskasse' wieder ausreichend dick ist um weiter
umzuruesten/umzubauen.
Bis man am Ende ein System mit einem OS der Wahl, einem ausreichend
ausfallsicheren Array an moeglichst wenigen HDDs hat und mindestens
eine HDD fuer Backups vorhanden ist.

Beispiel: PC + 3*3TB HDD im Raid5 + einfache SSD oder HDD zum Booten +
1* 4TB HDD fuer Backup im Schrank.
Stromsparender als bis zu 12 HDDs im JBOD+FileServer fuer
Privatgebrauch, bietet auch mehr Nutzkapazitaet als Deine (in den
Postings bekannt gegebene) aktuelle Zusammenstellung und sollte
aufgrund nicht vorhandener Spezialhardware auch leichter zu
diagnostizieren sein.
Post by Kay Martinen
Post by Shinji Ikari
Post by Kay Martinen
Die Platte kann USB 3.0 der Server
USB 2.0 also wird das eine ganze Weile dauern.
Eine USB3.0 Karte kostet rund 5-20 Euro (je nach Hersteller).
Sofern es technisch moeglich ist dies nachzuruesten, waere das von mir
schon lange in Angriff genommen worden.
Das Update des Servers war über Weihnachten. Die 4TB Platte kam einen
Tag vorher an. Das Problem habe ich erst heute Realisiert. Und ich lebe
auf einer Insel wo man nicht eben in den Nächsten Markt gehen kann um
einen solche Karte zu bekommen.
Das Problem fehlender Anschluesse fuer Backups scheint ja schon
laenger zu bestehen. Wenn man Porbleme nicht fruehzeitig behebt, wenn
sie da sind, beissen Sie einen spaeter gemeinsam in den ...
Allerwertesten. Deshalb waere es sinnvoll zukunftig Probleme direkt
anzugehen, vor allem, wenn die Versorgugslage auf Amrum so
langfristiges Denken erfordert.
Post by Kay Martinen
Leider habe ich schlicht vergessen die
gleich mit zu bestellen. Jetzt alles klar?
Ja, Du solltest Dich mal in einer ruhigen Minute hinsetzen und Dein
System grundlegend ueberdenken.
- Was brauchst Du an Funktionen?
- Was hast Du an Hardware?
- Was waere zu beschaffen
- Was kann man ggf. kostenguenstig zusammen ordern, da Transportkosten
zu den Inseln ja auch nicht billig sind?
Post by Kay Martinen
Es sind hauptsächlich Aufgezeichnete Spielfilme
und das Backup ist in Arbeit.
Hm. wenn es wirklich nicht mehr ist, reis´cht sogar ein simples
2Bay-NAS oder eine USB HDD an einem Router als Fileserver. Das Backup
wird dann ab und zu durch zweite HDD ueber PC/Netzwerk oder so
gemacht.
Florian Weimer
2017-12-26 22:41:13 UTC
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Raw Message
Post by Kay Martinen
Diese 4 Arrays sind zu einem Logischen Volume verbunden das unter /Data
gemountet ist. Die einzelnen Platten-einschübe in dem Gehöuse zeigen
keine Fehler (LED) was mich vermuten lässt das die Arrays an sich noch
okay sind.
Ich würde vermuten, daß das Mehrplattensystem nicht automatisch
defekte Platten aus dem Verbund entfernt, wenn einzelne Lesefehler
auftreten, und aus irgendwelchen Gründen in diesem Fall die
Wiederherstellung der Daten aus den Paritätsbits scheitert (z.B. weil
es niemals Paritätsbits gab oder zwei Platten defekt sind).
Kay Martinen
2017-12-27 00:15:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Florian Weimer
Post by Kay Martinen
Diese 4 Arrays sind zu einem Logischen Volume verbunden das unter /Data
gemountet ist. Die einzelnen Platten-einschübe in dem Gehöuse zeigen
keine Fehler (LED) was mich vermuten lässt das die Arrays an sich noch
okay sind.
Ich würde vermuten, daß das Mehrplattensystem nicht automatisch
defekte Platten aus dem Verbund entfernt, wenn einzelne Lesefehler
auftreten, und aus irgendwelchen Gründen in diesem Fall die
Wiederherstellung der Daten aus den Paritätsbits scheitert (z.B. weil
es niemals Paritätsbits gab oder zwei Platten defekt sind).
Ich kann das so zwar nicht nachvollziehen da der SmartArray 6i auch die
Platten im Externen Gehäuse verwaltet, die auch darüber eingerichtet
wurden und ein Raid 5 ja nun mal mit rotierender Parität arbeitet. Darum
kann es m.E. nicht sein das es niemals parity gab und bei zwei Defekten
(von dreien) Platten wäre das eine Raid 5 Array m.W. nicht mehr
funktionsfähig. Das aber ist ein Fall wo definitiv die Fehler-LED in den
Entsprechenden Platteneinschüben an gehen sollten. Daraus schliesse ich
das dem nicht so sein kann.

Was ist deine Schlußfolgerung?

Nur noch mal zur Info. Das MSA-20 hat 12 Einschübe für S-ATA Platten
(alles IMHO WD Re2 400GB, AFAIK mit TLER) die in 3 Reihen zu 4 Spalten
angeordnet sind. Die sind so aufgeteilt das eine Spalte zu Drei Platten
je ein Raid 5 bildet das ca. 800 GB fasst. Diese vier einzelnen Raid 5
Gruppen sind als Physical Volumes in einem Logischen Volume verbunden
das ca. 3 TB fasst. Das heißt das der Logical Volume Manager mit seinen
PVs auf den vom Array-Controller bereitgestellten Blockdevices (eben
/dev/cciss/c0d3) auf setzt. Und diese wiederrum das LV formen, auf dem
letztlich ein ext4 Dateisystem liegt - dessen Journal nicht mehr
geschrieben wird.

Wenn ein Fehler beim Schreiben das Filesystem RO setzt dann muss ja
irgend ein Fehler in einer Tieferen Schicht vorliegen.

Eben nach lvm gesucht fand ich ältere Bugreports wo / u.a. nach dem
Update nicht gefunden würden und ein lvm vgchange -ay das zumindest
fixt. Nun hab ich Mein / auf einem anderen Array das Raid 1 gesichert
ist und damit noch kein Problem. Aber ob der tip mein Problem löst?

Wenn jemand noch eine Idee hat oder weitere Infos zum Helfen braucht,
bitte melden. Mom. versuche ich das LV auf eine Externe Disk zu
kopieren. Das wird dauern.

Kay
Shinji Ikari
2017-12-27 07:24:36 UTC
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Raw Message
Guten Tag
Post by Kay Martinen
Post by Florian Weimer
Ich würde vermuten, daß das Mehrplattensystem nicht automatisch
defekte Platten aus dem Verbund entfernt, wenn einzelne Lesefehler
auftreten, und aus irgendwelchen Gründen in diesem Fall die
Wiederherstellung der Daten aus den Paritätsbits scheitert (z.B. weil
es niemals Paritätsbits gab oder zwei Platten defekt sind).
Ich kann das so zwar nicht nachvollziehen da der SmartArray 6i auch die
Platten im Externen Gehäuse verwaltet, die auch darüber eingerichtet
wurden und ein Raid 5 ja nun mal mit rotierender Parität arbeitet. Darum
kann es m.E. nicht sein das es niemals parity gab und bei zwei Defekten
(von dreien) Platten wäre das eine Raid 5 Array m.W. nicht mehr
funktionsfähig.
Wenn aber zu viele defekte Sektoren an/auf 2 HDD an ausreichend
unterschiedlichen Stellen sind, dann kann das Array sich nicht selbst
reparieren (bzw. bricht dabei ab), dennoch sind genug Daten da, um den
Originalzustand ausgeben zu koennen. Erst, wenn die Defekte weiter
zunehmen und sich auf den Platten zu sehr ueberlappen (also
beispielsweise bei 2 Platten im Raid5 der Sektor 1000 unlesbar ist &
alle Reservesektoren verbaucht sind), wird ein Raid5 zusammen brechen.
Davor versucht ein guter Raidkontroller/Raidsoftware alles um die
Nutzdaten aufrecht zu erhalten auch wenn die Redundanz fuer die
beschaedigten Stellen schon floeten gegangen ist.
Post by Kay Martinen
Das aber ist ein Fall wo definitiv die Fehler-LED in den
Entsprechenden Platteneinschüben an gehen sollten.
Hm. Meine Kontroller geben mir sehr wohl aus, dass auf der einen oder
anderen Platte EC Fehler auftreten. Dennoch werden die Arrays im
grossen und Ganzen als Okay gemeldet, solange der Kontroller/-Software
der meinung ist, noch alles ausreichend sicher handhaben zu koennen.
Die 'Rote Warnlampe' geht erst an, wenn ein kritischer Grenzwert
erreichjt werden koennte oder gar ueberschrotten ist (Beispiel:
Totalausfall einer ganzen Platte, Smartwert Ueberschreitungen. Schnell
anstegende Sektorfehler oder ECC Errors, etc...)
Post by Kay Martinen
Daraus schliesse ich
das dem nicht so sein kann.
Daraus wuerde ich schliessen, das sich die Probleme noch im Grenzen
halten aber diagnostiziert und eingeschaetzt werden sollten.
Post by Kay Martinen
Nur noch mal zur Info. Das MSA-20 hat 12 Einschübe für S-ATA Platten
IMHO: Eigentlich fuer SAS Platten, aber SATA beherrscht er auch.
Post by Kay Martinen
(alles IMHO WD Re2 400GB, AFAIK mit TLER) die in 3 Reihen zu 4 Spalten
angeordnet sind.
Soweit ich geizhals richtig interpretiere sind die schon vor 2010 vom
Consumermarkt verschwunden. Vielleict erreichen sie nun so langsam
alle ihr Lebensende.
Post by Kay Martinen
Die sind so aufgeteilt das eine Spalte zu Drei Platten
je ein Raid 5 bildet das ca. 800 GB fasst. Diese vier einzelnen Raid 5
Gruppen sind als Physical Volumes in einem Logischen Volume verbunden
das ca. 3 TB fasst.
Also 4*ca.800GB = ca. 3.2 TB Nutzkapazitaet und ca. 1.6TB
Paritaetsdaten.
IMHO: Sehr viel Redundanz, bei sehr viel Platzverschwendung.
Post by Kay Martinen
Wenn ein Fehler beim Schreiben das Filesystem RO setzt dann muss ja
irgend ein Fehler in einer Tieferen Schicht vorliegen.
Da Du ja sowieso ein Backup anfertigst (und beser vorher pruefst,
bevor Du es als gelungen ansiehst):
Man koennte auch dann das 12er Array komplett aufloesen und ggf. neu
aufbauen.
Raid6 mit 8NutzHDD, 2 ParitaetsHDD und 1 Spare = 11 HDD = ca.3.2TB
Nutkapazitaet + 800GB Paritaetsdaten und eine Spare als schnelle
Eingrriftruppe.
Dann hast Du die gleiche Nutzkapazitaet, eine ueberaus hohe Redundanz,
weiterhin schnelle+automatische Fehlerumgehung (Spare) und sogar noch
eine Platte fuer Notfaelle frei.
Die Sache hat den Vorteil, dass bei der Neuerstellung des Raid das
ganze Array einmal komplett durchinitialisiert werden kann (was ja
eiige Stunden dauern wird) und jeder Fehler auf den HDDs gefunden und
gemeldet werden kann. Das sollte sogar im BIOS des Kontroller moeglich
sein (vermute ich, da ich keinen fest verbauten HP-Konroller habe und
aus meinen Erfahungen anderer Raidkontroller schliesse).
Thomas Niering
2017-12-27 07:33:00 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Florian,
Post by Florian Weimer
Ich würde vermuten, daß das Mehrplattensystem nicht automatisch
defekte Platten aus dem Verbund entfernt, wenn einzelne Lesefehler
auftreten, und aus irgendwelchen Gründen in diesem Fall die
Wiederherstellung der Daten aus den Paritätsbits scheitert (z.B. weil
es niemals Paritätsbits gab oder zwei Platten defekt sind).
Glaub ich eher nicht, eher gehe ich vom Gegenteil aus, dass solche
Fehler sehr schnell gemeldet werden und zügig durch eine Ersatzplatte
ersetzt werden.

Ciao Thomas

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